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Basketball – BBL ProA: Nürnberg Falcons BC – Phoenix Hagen 72:91 / – RÖMERSTROM Gladiators Trier 87:103

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Falcons verlieren beide Heimspiele deutlich

Gebrauchter Tag: Nürnberg Falcons verlieren zu Hause gegen Hagen

In der Nachholpartie des 21. Spieltages verlor die Mannschaft von Head Coach Vytautas Buzas mit 72:91 (43:45) gegen Phoenix Hagen. Nach einer noch recht ausgeglichenen ersten Hälfte und neun Punkten im dritten Viertel, ging es im Schlussabschnitt für die Falcons nur noch um Schadensbegrenzung.

8-Enosch Wolf gegen 3-Antonio Davis (N) und 13-Jonathan Maier (N)

Alles schien perfekt zu sein: Nach fünf Spielen in der Ferne feierten die Nürnberg Falcons ihre Rückkehr in die Kia Metropol Arena. Die Fans kamen und es war zu spüren wie sehr sie Basketball in Nürnberg vermisst hatten. Die Falcons starteten mit Dupree McBrayer, Evan Taylor, Roland Nyama, AJ Davis Jr. und Jonathan Maier und begannen gut gegen energiegeladene Feuervögel. Nach einem vorsichtigen Abtasten beider Teams erspielte sich Nürnberg ein leichtes Übergewicht und konnte durch zwei Körbe von Evan Taylor nach sechseinhalb Minuten 17:12 in Führung gehen. Hagen antwortete und kam bis zum Ende des ersten Viertels auf einen Zähler heran (20:19).

Teams zur Pause eng beieinander

Im zweiten Durchgang erwischten die Hausherren dann einen echten Fehlstart. Durch sieben Punkte in Folge drehte Hagen vor den Augen der über 800 Zuschauern die Begegnung und zwang Falcons-Coach Buzas zu einer bitter nötigen Auszeit (19:26). Danach lief es besser für Nürnberg, da mit Josh Price und Sebastian Schröder zwei Spieler von der Bank viel Energie aufs Feld brachten (28:28). Die Gäste zeigten sich aber unbeeindruckt, antworteten eindrucksvoll, gewannen wichtige Rebound-Duelle und so auch die Kontrolle über das Spiel zurück. Hagen konnte sich mit zehn Punkten absetzen und es sah so aus, als könne man mit einer ordentlichen Führung in die Pause gehen. AJ Davis Jr. und Jonathan Maier hatten jedoch andere Pläne und powerten ihre Farben mit ansehnlichen Plays wieder auf vier Zähler heran (41:45). Ein wunderschöner Alley Oop inkl. 360 Grad-Drehung von Maier sorgte dann für den viel umjubelten Schlusspunkt der ersten Hälfte und einen Pausenstand von 43:45.

13-Jonathan Maier (N) vor 8-Enosch Wolf

Vorentscheidung nach 30 Spielminuten

Jonathan Maier sorgte sogleich für das 45:45 und Nürnberg sah sich auf einem guten Weg. Doch es kam anders. Die Falcons blieben in der Folgezeit rund fünf Minuten ohne Korberfolg während die Feuervögel um Kapitän Spohr und Ex-Falke Daubner groß aufspielten. Ein 12:0-Run bescherte der Harris-Truppe Mitte des dritten Viertels eine 12 Punkte-Führung (45:57), die im weiteren Verlauf auf 17 Zähler ansteigen sollte. Hagen gewann diesen Durchgang 23:9 und setzte nach 30 Spielminuten zumindest schonmal den Blinker in Richtung Siegerstraße.
Buzas: „Konnten Intensität nicht matchen“

Im Schlussabschnitt mobilisierten die Nürnberg Falcons und ihre Fans noch einmal alle Kräfte. Doch so sehr sich die Mittelfranken auch mühten, Hagen hatte immer eine passende Antwort parat. Zwischenzeitlich lagen die Gäste 24 Punkte in Front (64:88). Mit der Schlusssirene stelle AJ Davis Jr. den 72:91-Endstand her. Eine bittere Niederlage für die Falcons, denen ohne Frage die fünf Auswärtsspiele körperlich und mental noch in den Knochen steckten. „Es war ein hartes Spiel für uns in dem wir es Hagen zu einfach gemacht haben den Rhythmus zu finden. Physisch konnten wir ihre Intensität nicht matchen. Ich übernehme hier klar die Verantwortung und habe die Jungs nicht richtig auf die Begegnung eingestellt“, so Trainer Vytautas Buzas nach dem Spiel. Jonathan Maier wurde nicht zuletzt wegen seiner 16 Punkte und acht Rebounds von den Fans der Nürnberg Falcons mit dem #NUEbasketball MVP Fan Award presented by Sparkasse Nürnberg ausgezeichnet.

9-Jonas Grof gegen 1-Dupree Mc Brayer (N)

Trier ist nächster Heimgegner

Viel Zeit zum Verschnaufen und sich über die zehnte Saisonniederlage zu ärgern bleibt den Falcons nicht. Das nächste Duell mit einem Playoff-Anwärter steht an. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier kommen in die Noris. Tip-off ist um 18.30 Uhr in der Kia Metropol Arena. Spieltagspresenter der Begegnung mit dem Tabellensiebten der ProA ist die Sparkasse Nürnberg, langjähriger Falcons-Partner und Initiator der #NUEbasketball Kampagne.

Punkteverteilung Nürnberg Falcons: Maier 16 Pts., McBrayer 12 Pts., Davis 11 Pts., Taylor 10 Pts., Schröder 8 Pts., Nyama 6 Pts., Köpple 5 Pts., Price 4 Pts., Feneberg & Maukner DNP
Key-Stats Nürnberg Falcons: Offensiv-Rebounds 16 (+7), Defensiv-Rebounds 23 (-7), Assists 15 (+/-0), Steals 8 (+/-0), Turnover 15 (+2), Blocks 1 (-5), Fouls 22 (+9)

3-Antonio Davis (N) gegen 14-Brody Vokovich Clarke

Heimniederlage gegen Trier vor Rekordkulisse

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren und damit die zweite Saisonniederlage gegen den langjährigen ProA-Rivalen kassiert. Vor allem defensiv und beim Rebound ließ die Mannschaft von Vytautas Buzas zu oft die nötige Intensität vermissen und lief ab Mitte des ersten Viertels einem Rückstand hinterher. Dieser wuchs zwischenzeitlich auf 19 Punkte und war im Schlussviertel nicht mehr aufzuholen, während das Team von der Mosel die Partie souverän zu Ende spielte.

25-Tim Köpple (N) gegen 4-Parker Derrah van Dyke

Rekordkulisse und Punkterekord für die Nürnberg Falcons beim Heimspiel gegen Trier. Mit 1311 Zuschauern durchbrachen Nürnbergs Basketballer erstmals in der Kia Metropol Arena die 1000er-Marke, ließen mit 103 Punkten aber auch so viele Zähler zu wie bei bisher keinem Heimspiel 2021/2022. Das Auftaktviertel verlief noch weitestgehend ausgeglichen mit Läufen beider Mannschaften und einem 28:28-Zwischenstand nach zehn Spielminuten. In Viertel 2 konnten die Falcons durch einen herrlichen Alley Oop vorlegen (30:28), sich aber zu keinem Zeitpunkt nennenswert absetzen. Stattdessen blieb Trier brandgefährlich von außen und den Hausherren gefühlt immer einen Schritt voraus. So auch beim letzten Play der ersten Halbzeit, als Enosch Wolf nach schönem Pass von Jonas Grof zum 50:56-Pausenstand stopfte.

24-Roland LÁmour Nyama (N) erhält Anweisungen von seinem Trainer Vytautas Buzas

Comeback der Nürnberg Falcons bleibt aus

Nach der Pause blieben die Falcons bemüht, bissen sich an den physisch starken Gladiatoren und deren Defense in unschöner Regelmäßigkeit immer wieder die Zähne aus. Dazu funktionierte die Reboundarbeit der Gäste überragend und die Mannen von Pascal Heinrichs kamen ein ums andere Mal zu leichten Punkten. Nürnberg ließ sich aber nicht entmutigen und konnte den Rückstand, angeführt von Kapitän Schröder, nach 30 Spielminuten wieder unter zehn Punkte drücken (71:78). Im Schlussabschnitt erwartete das Gros der Fans in der Halle eines der furiosen Falken-Comebacks, doch es kam nicht. Stattdessen startete Trier einen frühen, vorentscheidenden 10:0-Run auf 73:88 und nahm Topscorer Dupree McBrayer und Co. so früh den Wind aus den Segeln. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung der Gäste auf 19 Punkte an (80:99). Am Ende entschieden diese dann auch die Partie mit 87:103 verdient für sich und trübten damit die tolle Stimmung in der Kia Metropol Arena am 31. Spieltag, der von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wurde. Der dazu passende und ebenfalls von der Sparkasse präsentierte #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Sebastian Schröder, der auf elf Zähler kam.

8-Enosch Wolf gegen 9-Josh Price (N)

Nächste Woche gegen Bremerhaven

„Wir haben heute gegen das wohl physisch stärkste Team der Liga gespielt und verloren. In Halbzeit 1 konnten wir sie nicht stoppen und sie haben sich darum sehr schnell sehr wohlgefühlt. Nach der Pause haben wir auf Plan B zurückgegriffen. Das hat gut funktioniert bis Trier dann einen Offensivrebound nach dem anderen holte und insgesamt 23 Punkte daraus erzielte“, so Vytatuas Buzas’ Spielanalyse. In der kommenden Woche empfangen die Nürnberg Falcons am Freitag die Eisbären aus Bremerhaven.

Erfolgreicher Wurf von 3-Antonio Davis (N)

Probleme beim Live-Stream und die Reaktionen

Das Spiel wird außerdem live und kostenlos auf SportdeutschlandTV übertragen und das hoffentlich ohne technische Probleme wie bei den Spielen gegen Hagen und Trier. „Wir hatten am Mittwoch Probleme bei der Übertragung und haben in Absprache mit dem Liga-Büro im Vorfeld des Samstags-Spiels gegen Trier gemeinsam mit dem SportdeutschlandTV-Support einen Leitungs-Check durchgeführt. Dieser ergab, dass unsere Leitung stabil und vollkommen in Ordnung war. Wir hatten zusätzlich noch einen externen Router installiert. Leider kam es während der Partie dann dennoch zu Problemen und Ausfällen, wodurch sich das Live-Stream Erlebnis für viele Fans in Grenzen hielt. Das bedauern wir sehr. Ich habe mich dafür auch beim Trierer Geschäftsführer Andre Ewertz entschuldigt. Auch im Internet haben wir offen kommuniziert, dass es Probleme gibt. Da hier offenbar die Hardware betroffen ist, waren uns die Hände gebunden. Was als Reaktion darauf aber im Live-Stream Chat und in den Sozialen Medien auf uns niederprasselte, ging in Qualität und Quantität weit über das Maß des Erträglichen hinaus. Man kann seinem Ärger gerne Luft machen, aber nicht auf eine solche Art und Weise, wie das einige ‚Fans‘ getan haben. Man mag fast glauben, dass es auf der Welt keine größeren Probleme gibt als einen Live-Stream mit Ausfällen. Hier werden wir künftig härter durchgreifen und unsere Mitarbeiter besser schützen, die hier teilweise ehrenamtlich arbeiten. Mit Dialog kommt man da leider nicht weiter. Einige Leute sollten sich schämen und einfach mal nachdenken und sich selbst reflektieren bevor sie in die Tasten hauen und wild in der Gruppe drauflos hetzen und Behauptungen aufstellen ohne die Hintergründe zu kennen“, so Markus Mende, Leiter Kommunikation bei den Nürnberg Falcons.

Punkteverteilung Nürnberg Falcons: McBrayer 22 Pts., Davis 18 Pts., Taylor 15 Pts., Schröder 11 Pts. Maier 8 Pts., Nyama 77 Pts., Price & Köpple je 3 Pts., Feneberg & Maukner je 0 Pts., Trummeter & Eckert DNP
Key-Stats Nürnberg Falcons: Offensiv-Rebounds 4 (-10), Defensiv-Rebounds 15 (-8), Assists 18 (-4), Steals 7 (+1), Turnover 12 (-4), Blocks 3 (+2), Fouls 21 (-3)Titelfoto: 13-Jonathan Maier (N) gegen 8-Enosch Wolf

Text: nbc (ISPFD)
Titelfoto: 13-Jonathan Maier (N) gegen 8-Enosch Wolf
Fotos: WFS/ISPFD
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