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Sonstiges

Erfahrungsfeld Nürnberg startet in Saison 2021

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Das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne in Nürnberg öffnet wieder seine Pforten für junge und alte Spürnasen, Entdecker und Entdeckerinnen.

Bis zum 12. September 2021 geht es unter dem Motto ,,analog und draußen” auch heuer darum, sinnlich zu erleben, zu erfahren und zu staunen.

In diesem Ausnahmejahr hat das Erfahrungsfeld ein etwas anderes Gesicht als sonst: Zelte wird es nicht geben, der Schwerpunkt liegt auf Stationen im Freien. Auch ein Rahmenprogramm ist aufgrund der unsicheren Planungssituation nicht vorgesehen. Ansonsten dürfen sich Besucherinnen und Besucher aber auf viele bekannte Stationen und Exponate freuen, wie die Fähre, den Barfußpfad, den Balancebereich und viele Wasserstationen.

Heiko Linder von N-Ergie AG und Philipp Langenbach (hinten) von der UmweltBank AG am Dendrophon

Die Schultage von Montag bis Freitag sind für Grundschulgruppen reserviert, die in ausführlichen Führungen zum Klassiker-Thema „Wasser“ spielerisch und körperbezogen viel über das nasse Element erfahren. Die Gruppenführungen für Grundschülerinnen und -schüler (vier Gruppen pro Tag) nehmen Bezug auf den Lehrplan. Im Mittelpunkt steht die Sensibilisierung der Kinder für einen achtsamen Umgang mit Wasser. Die Führungen behandeln verschiedene Facetten des Themas Wasser – von seiner Schönheit über die Wasserkraft als Antrieb, die Frage, woher Trinkwasser stammt bis hin zum virtuellen Wasserverbrauch und der Plastikverschmutzung der Weltmeere.

Wasser spielt eine zentrale Rolle

Einzelbesucherinnen und -besucher erhalten an Wochenenden sowie an Ferientagen auch unter der Woche die Möglichkeit, ihre Sinne zu entwickeln und entfalten. Jeweils 200 Personen dürfen in einer Vormittags und einer Nachmittagsschicht den Erlebnisparcours erkunden, wichtig: Die Anmeldung hat unbedingt im Voraus online unter www.erfahrungsfeld.nuernberg.de zu erfolgen. Wie gewohnt sind alle Stationen betreut und das Erfahrungsfeld bleibt auch 2021 eine große Aufforderung zum Tun. Spürnasen werden aktiviert, Wasser darf zum Schwingen und Klingen gebracht werden, Töne werden sichtbar, Neugier wird geweckt. Es geht darum. alle seine Sinne aktiv einzusetzen und sich als Teil seiner Umwelt wahrzunehmen.

Neues Angebot: Die „Rolli-Schaukel“

Neues Angebot: Die „Rolli-Schaukel“

Kann ich einen Stein nur durch Reiben zum Klingen bringen? Welche Melodien kann ich auf dem Dendrophon spielen? Wie beeinflussen mich die spontanen Bewegungen anderer auf der Balancescheibe? Klang, Rhythmus und Balance stehen auf vielen Stationen im Vordergrund. Ganz neu ist in diesem Jahr die Rolli-Schaukel. Schaukeln regt alle Sinne an und ist pure Freude an der Bewegung. Besucherinnen und Besucher. die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können an der Rollstuhl-Schaukel diese tolle Körpererfahrung machen. Durch die finanzielle Unterstützung der Zukunftsstiftung der Sparkasse und des Rolli-Treffs-Franken e. V. wurde die Rolli-Schaukel finanziert und kann stundenweise betreut werden

Heiko Linder von N-Ergie AG versucht nicht nass zu werden beim Dusch-Duell

Das Erfahrungsfeld wäre nicht das Erfahrungsfeld ohne seine optischen Phänomene: scheiben, deren Drehung unsere Sicht auf die Umwelt verändert, Farben, die plötzlich nicht mehr so leicht zu benennen sind, und vieles mehr. An warmen Sommertagen darf zudem das Wasser nicht fehlen. Ob man gemütlich mit der Fähre über die Pegnitz schippert, sich einen feuchtfröhlichen Wasserwettkampf am Dusch-Duell liefert oder mit eigener Muskelkraft das Schöpfrad antreibt – hier ist man aktiv, in der Natur, im Kontakt mit seiner Umwelt.

Philipp Langenbach von der UmweltBank AG dreht am Wasserrad und fördert das Pegnitzwasser

Die Öffnungszeiten, Preise und Informationen zur Anmeldung finden Interessierte im Internet unter www.erfahrungsfeld.nuernberg.de und in der Programmzeitung des Erfahrungsfelds.

Warum tanzt der Ball auf dem Wasserstrahl?

Partner des Erfahrungsfelds

Das Erfahrungsfeld ist ein Projekt des Amts für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, Abteilung kulturelle und politische Bildung und ist ausgezeichneter Partner im Erlebnisnetzwerk „Umweltbildung. Bayern”.

Neben der Basisfinanzierung durch die Stadt Nürnberg ist dies vor allem den zum Teil langjährigen Hauptpartnern zu verdanken, die das Erfahrungsfeld jedes Jahr bei der Realisierung seines Saisonprogramms unterstützen: die N-Ergie Aktiengesellschaft, der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör), das Wasserwirtschaftsamt (\AAIVA), die UmweltBank AG und viele weitere Sponsoren – Firmen, Organisationen und Vereine.

Zwei Jubiläen gibt es 2021 bei den Sponsoren des Erfahrungsfelds: Die Kooperation mit dem WWA Nürnberg entstand vor 20 Jahren, mit dem damaligen Motto des Jahres 2OO1: „Wasser”. Das animierte die dafür zuständige regionale Fachbehörde zu ihrer ersten aktiven Beteiligung am Erfahrungsfeld. Seit 200’1 steht dem Erfahrungsfeld das \ÄA//A Nürnberg als treuer Partner mit Rat und Tat zur Sette: Beim Aufbau des Wasserschöpfrads und der Seilbrücke genauso wie bei der Wasserradwerkstatt, wo Wasserbauer Spannendes über Kumpf und Schetternagel berichten. Das Erfahrungsfeld sagt: „Danke, Wasserwirtschaftsamt” für 20 Jahre aktive Partnerschaft und freut sich auf viele Jahre mehr.

Auch die N-Ergie Aktiengesellschaft ist seit 2001 mit an Bord. Mit zahlreichen Stationen und darüberhinausgehender Unterstützung bereichert auch sie seit 20 Jahren das Erfahrungsfeld. Aktuell ist das von Auszubildenden der N-Ergie erdachte und gebaute „Dusch-Duell” der absolute Hit unter Erfahrungsfeld-Gästen. Eine Pumpe und zwei Trichter ergeben einen spaßigen Wasserwettkampf, bei dem die Verlierer nass werden. Mit der N-Ergie bleibt das Erfahrungsfeld über Wasser und sagt auch hier: „Ein herzliches Dankeschön für 20 Jahre Kooperation” und freut sich auch zukünftig auf gute Zusammenarbeit.

Kleiner Teich mit verschiedenen Wasseraktivitäten

Text: Stadt Nürnberg
Titelfoto: Von links: Philipp Langenbach (UmweltBank AG), Annekatrin Fries (Leiterin des Amts für Kultur und Freizeit), Prof. Dr. Julia Lehner (zweite Bürgermeisterin) und Heiko Linder (N-Ergie AG) machen beim Angeln die Erfahrung, dass im Meer nicht nur Fische, sondern auch Plastik schwimmt

Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
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