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Fußball

2. Liga: 1. FC Nürnberg – FC St. Pauli 2:3

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Frühes 0:2 + 1:3-Rückstand waren nicht mehr aufzuholen

Der Angriff des Ersten Fußball-Clubs (1. FC) Nürnberg auf die Tabellenspitze ist erst mal gestoppt: Nach der 2:3 (1:2)-Niederlage gegen den Fußball-Club (FC) St. Pauli Hamburg (immerhin bereits Tabellenführer des vorherigen 14. Spieltags!) finden sich die Mittelfranken mit einem Rückstand von nun acht Punkten zum alten und neuen Spitzenreiter aus Hamburg (32) und fünf bzw. vier zum Tabellen-Zweiten SV Darmstadt 98 (29) sowie dem Dritten SSV Jahn Regensburg (28) mit nach wie vor 24 Zählern auf Rang 7 wieder.

6-Lino Tempelmann (FCN) gegen 2-Sebastian Olsson

Punktgleich übrigens mit dem 1. FC Heidenheim 1846, gegen den es fünf Wochen zuvor noch ein zumindest am Ende deutliches Heim-4:0 gegeben hatte. Danach indes setzte es Niederlagen beim SV Darmstadt 98 (0:2) und zu Hause gegen den SV Werder Bremen (1:2). Umso wichtiger war der 2:1 (0:0)-Sieg nach Rückstand (66. Spielminute) beim SV Sandhausen 1916 dank später Wende durch Treffer von Fabian Nürnberger (84.) und Erik Shuranov (90+3. = Regelkonform, wenngleich umstritten, weil ein Handspiel von „Joker“ Borkowski vorausging), der indes eher weniger eine Offenbarung darstellte.

Was sich zu Beginn des folgenden Spitzen-Spiels der 15. Runde der Saison 2021/22 der 2. Fußball-Bundesliga fortsetzen sollte (wie schon in der Vorsaison, als der FC St. Pauli beim 2:1-Sieg ebenfalls 2:0 führte): Die beiden allzu frühen (diesmal noch schnelleren) Gegentreffer durch Guido Burgstaller (der Österreicher stellte bereits in der 3. Spielminute nachdrücklich unter Beweis, warum er zu seiner Zeit beim FCN als einer der Lieblinge der Anhänger galt) und Leart Paqarada (10.) nach Vorarbeit ebenfalls von Burgstaller, der auch das zwischenzeitliche 1:3 (64.) einleitete, stellten die Weichen – Richtung FCN-Niederlage, die auch die beiden Anschlußtore durch einen „Traum-Schuß“ von Johannes Geis (21.) und einen „Traum-Kopfball“ Manuel Schäfflers (72.) nicht mehr verhindern konnten.

9-Manuel Schäffler (FCN) gegen 4-Philipp Ziereis

FCSP bewies Klasse, die dem FCN (noch) fehlt

In erster Linie deshalb, weil der FC Sankt Pauli Qualitäten hat, die er in der Noris auch ohne Chef-Trainer (Timo Schultz blieb wegen eines positiven „Covid-19“-Test in der Hansestadt) auf den Rasen brachte. Und selbst der frühe Ausfall des Flankengebers zum 1:0 sowie Schützen des 2:0, der bereits nach elf (!) Sekunden an der Seitenlinie heftig attackiert worden war von Nürnbergs Tom Krauß und sich (wie spätestens bei dessen früher Auswechslung deutlich wurde) unberechtigte Pfiffe von Club-Fans anhören musste, brachte die Gäste allenfalls phasenweise aus ihrem Konzept.

3-James Lawrence vor 11-Eric Shuranov (FCN)

Leart Paqarade, der Nationalspieler des Kosovo, der auch die deutsche und albanische Staatsbürgerschaft besitzt, ersetzte das Co-Trainer-Gespann Favé/Hürzeler ebenso problemlos wie zur Halbzeit Sebastian Olsson auf der anderen, rechten Verteidigerseite. Für den Schweden kam Adam Dźwigała und der durfte mit dem aus Nürnberger Sicht vorentscheidenden 1:3 (64.) sogar über sein erstes Zweitligator für die Millerntor-Truppe jubeln.

10-Christopher Buchtmann gegen 24-Mats Möller Daehli (FCN)

Ärgerlich für die Gastgeber dabei insbesondere, dass sie sich dieses 1:3 in einer Phase der auch aus eigener Sicht immer ansprechenderen Begegnung einhandelten, als sie drauf und dran waren, das Ergebnis zu drehen. Schon gleich nach Wiederbeginn nämlich hatten die Hanseaten sogar Glück, dass der Unparteiische den Einsatz von Philipp Ziereis mit ziemlich hohem Bein/Fuß gegen den einköpf bereiten FCN-Mittelstürmer Schäffler (48.) noch als Regelkonform betrachtete und auf Eckball statt zumindest indirekten Freistoß im Fünf-Meter-Raum (wenn nicht gar Elfmeter) entschied – was andererseits allerdings auch konsequent war insofern, als vor Geis 1:2 in umgekehrter Situation (Schäffler mit hohem Bein/Fuß bei Ziereis Kopfall-Abwehr) auch keine Spielunterbrechung mit einem Freistoß für die Hamburger erfolgte!

9-Guido Burgstaller (teilweise verdeckt von 16-Christopher Schindler – FCN) hat kurz nach Anpfiff Nürnbergs Torwart Christian Mathenia zur 10-Führung für St. Pauli überwunden

Köpke-Comeback nach einem Jahr Zwangspause

So konnte am Ende Philipp Ziereis, der aus des Oberpfalz stammende Kapitän des Szene-Klubs FCSP, mit seinen Mannen jubeln über drei wichtige Punkte und die Rückeroberung der Tabellenführung, auf die zwischenzeitlich der SV Darmstadt 98 gehofft hatte nach dem 15. Spieltag. Und „Der CLUB“ muss einen neuen Anlauf nehmen auf die Aufstiegsplätze, während der Nachbar von der SpVgg Greuther Fürth in seinem allerersten Jahr einer höheren Liga-Zugehörigkeit als der 1. FC Nürnberg mit dem „Glubb“ gleichzog, was Bundesliga-Niederlagen am Stück betrifft (nun elf in Folge wie der 1.FCN, der dazu allerdings in den 1980er Jahren eine saisonübergreifende Wertung von 1983 bis 1985 mit zwischenzeitlichem Ab- und sofortigem Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus „benötigte“)!

Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) verhindert den Torschuss von 30-Marcel Hartel

Für Chef-Coach Robert Klauß und sein Trainerteam muss es jetzt heißen, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das beinhaltet Fehler-Analyse ebenso wie die eigenen Schützlinge aufzubauen. Was bei einem Rekonvaleszenten am leichtesten fallen dürfte: Nach mehr als einem Jahr Zwangspause wegen eines Kreuzband-Risses durfte Pascal Köpke seine Rückkehr in die Profi-Mannschaft feiern! Auch wenn dem 26-jährigen Sohn des einstigen FCN-Torhüter-Idols sowie Ex-Bundestorwarttrainers Andreas Köpke ebenso wenig wie einem seiner Mitspieler noch der erhoffte Treffer zu einem Punktgewinn gegen den FC St. Pauli gelang, er darf seine Zukunft positiv sehen und freute sich verständlicherweise wie ein Schneekönig: „Ein Jahr harte Arbeit hat sich gelohnt! Ich bin überglücklich über mein Comeback!“, ließ die Nummer 20 des 1.FCN nach der Partie in einem Instagram-Post verlauten und bekam dafür viel Unterstützung von Fans wie Weggefährten.

Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) wehrt den von 9-Guido Burgstaller (nicht im Bild) geschossenen Ball ab

So geht’s weiter für den 1. FC Nürnberg:

16. SPIELTAG – 4. DEZEMBER 2021 (SAMSTAG, 13:30 UHR): 1. FC NÜRNBERG – Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V. (Vorsaison 1:1 + 0:1) im „Max-Morlock-Stadion“

Nach den Auswärtsspielen beim FC Schalke 04 (10.12.2021) und beim FC Erzgebirge Aue (18.12.2021) geht die 2.-Fußball-Bundesliga in eine kurze Winterpause, die für den 1. FC NÜRNBERG am SAMSTAG, den 15. JANUAR 2022 (Anstoß um 13:30 UHR), mit der Heim-Partie der 19. Runde gegen Ex-Bundesligist SC Paderborn 07 (Vorsaison 2:1 + 2:0 für den „CLUB“ – in der Hinrunde der laufenden Spielzeit in Paderborn 2:2) endet.

Gästetorwart 22-Nikola Vasilj hat den Torschuss von 14-Tom Krauss (FCN – nicht im Bild) abgewehrt

Statistik zum FCN-Heimspiel am 15. Spieltag der Saison 2021/22 der 2. Fußball-Bundesliga

1. FC Nürnberg – FC St. Pauli Hamburg 2:3 (1:2)

1. FCN: 26 Mathenia – 4 Sørensen, 5 Geis (69. 15 Nürnberger = Positions-bezogen), 6 Tempelmann (84 20 Köpke = Stürmer für Mittefeldspieler), 9 Schäffler, 11 Shuranov (69. nominell, weil so vom 4. Offiziellen angezeigt 8 Duman = Positions-bezogen tatsächlich 36 Schleimer = Stürmer für Stürmer), 14 Krauß (69. nominell, weil so vom 4. Offiziellen angezeigt 36 Schleimer = Positions-bezogen tatsächlich 8 Duman = Mittelfeldakteur für Mittelfeldakteur), 16 Schindler, 22 Valentini (C), 24 Møller Dæhli, 29 Handwerker / ohne Einsatz auf der Bank: 31 C. Klaus – 2 Fischer, 10 Dovedan, 33 Šuver / Chef-Trainer: Robert Klauß.
FCSP: 22 Vasilj – 2 Olsson (46. 25 Dźwigała), 3 Lawrence, 4 Ziereis (C), 7 Irvine, 8 Smith (74. 14 Aremu), 9 Burgstaller, 17 Kyereh (90+1. 11 Dittgen),, 23 Paqarada (27. 21 Ritzka), 30 Hartel, 34 Matanović (74. 10 Buchtmann) / ohne Einsatz auf der Bank: 1 Smarsch – 15 Belfus, 20 Becker, 27 Amenyidoi / Trainer: Loïc Favé (der sonstige Co-Coach vertrat zusammen mit dem zweiten „Co“ Fabian Hürzeler – der 28jährige in Houston/Texas geborene Deutsch-Amerikaner stammt aus der Jugend des FC Bayern, wo er auch für die 2. Mannschaft und später in München beim TSV 1860 sowie dazwischen bei der TSG Hoffenheim 1899 II zum Einsatz kam + führte den FC Pipinsried als Spielertrainer in die Regionalliga Bayern – „Chef“ Timo Schultz, der wegen eines positiven „Covid19“-Befunds nicht mit der Mannschaft nach Nürnberg gereist war und sich stattdessen in Hamburg in häusliche Quarantäne begeben hatte).
Tore: 0:1 9 Burgstaller (3. Spielminute – trotz Bedrängnis durch FCN-Innenverteidiger 16 Schindler per Verlängerung mit dem Kopf aus zirka acht Metern Torentfernung in Höhe des vorderen Ecks des Fünf-Meter-Raums unhaltbar ins lange Eck des FCN-Gehäuses; voraus ging eine Flanke fast von der Seitenlinie von 23 Paqarada mit dem rechten Fuß, dem 30 Hartel den Ball nach dessen Einwurf von der linken Hamburger Angriffsseite hatte zurückprallen lassen), 0:2 23 Paqarada (10. – Schuß des FCSP-Linksverteidigers erneut mit dem rechten Fuß aus 14 Metern Torentfernung um den attackierenden 16 Schindler herum platziert und unhaltbar ins aus Schützensicht rechte Eck des FCN-Gehäuses; das Zuspiel kam von 9 Burgstaller, den Nürnbergs Rechtsverteidiger 22 Valentini wie der defensive Mittelfeldspieler 5 Geis relativ unbedrängt in den Nürnberger Strafraum dribbeln ließen, nachdem ihn 34 Matanović aus dem Mittelfeld auf der linken Hamburger Angriffsseite angespielt hatte), 1:2 5 Geis (21. – fulminanter = unhaltbarer Schuß Marke „Traumtor“ mit dem linken Fuß aus zentraler Position und 25 Metern Torentfernung ins aus Schützensicht linke obere Eck an die Unterseite der Latte des FCSP-Kastens nach Zuspiel von 14 Krauß, dessen Flanke von der rechten FCN-Angriffsseite auf 9 Schindler von dessen Gegenspieler 4 Ziereis trotz relativ hohen Beins/Fußes des Nürnberger Stürmers – was zu, allerdings vergeblichen Hamburger Protesten führte – abgewehrt worden war), 1:3 25 Dzwigalla (64. – Schuß mit dem rechten Fuß nach Annahme mit dem Oberschenkel aus 15 Metern und zentral-halbrechter Torentfernung flach durch Freund und Feind ins aus Schützensicht lange linke Eck; vorausgegangen waren ein Einwurf von der rechten Hamburger Angriffsseite und eine erneute FCSP-Angriffsaktion ausgehend von 9 Burgstaller über den Torschützen, der 7 Irvine raffiniert freispielte und zu dem der Ball nach einem Stolperer von 17 Kyereh durch den Rettungsversuch von Nürnbergs 16 Schindler wieder vor die Füße gelangte …), 2:3 9 Schäffler (72. – ebenso platzierter wie unhaltbarer Kopfball aus sieben Metern Torentfernung hoch ins lange Eck des Hamburger Kastens nach Eckball von 24 Møller Dæhli von der linken Club-Angriffsseite).
Ecken: FCN 6 (davon 2 vor der Pause + 4 nach Wiederbeginn) – FCSP 10 (je 5 vor + nach dem Seitenwechsel).
Schiedsrichter: Sven Waschitzki (TGD Essen-West = DFB-LV Niederrhein) – SR-Assistenten: Martin Speckner (SpVgg Windischbergerdorf/SG Schloßberg 09 = DFB-Landesverband Bayern) + Jochen Gschwendtner (SSV Wurmannsquick = DFB-Landesverband Bayern) – / 4. Offizieller: Richard Hempel (SG Großnaundorf / DFB-LV Sachsen) / Video-Assistent: Daniel Schlager (FC Rastatt 04 = DFB-LV Südbaden).
Gelbe Karten: FCN keine – FCSP 2 = 9 Burgstaller (90., wegen Foulspiels), 10 Buchtmann oder 30 Hartel, das blieb unklar (90+3., wegen Foulspiels).
Gelb-Rote Karten: keine.
Rote Karten: keine.
Zuschauer: laut Anzeigetafel + Durchsage des Stadionsprechers lediglich 8479 (zahlende) im „Max-Morlock-Stadion“ (= damit trotz Spitzenspiels gegen den Tabellenführer deutlich unter „ausverkauft“ – wie zuletzt gemäß/trotz der aktuellen „Corona“-Einschränkungen/Lage, die nur 25 Prozent der Stadion-Kapazität von 50 000 Besuchern zuließen; weshalb der 1. FCN auch 2500 bereits im Vorfeld georderte Tageskarten stornierte + ausschließlich Dauerkarten-Inhabern Zutritt gewährte! Außerdem galt die „2G+“-Regelung = Zugang ausschließlich für Geimpfte + Genesene plus Vorlage eines PCR- oder Schnelltests sowie mit dauerhaftem Tragen einer FFP2-Mund-Nase-Maske (außer bei der Einnahme von Essen + Getränken).

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: Nürnbergs Torwart 26-Christian Mathenia und 22-Enrico Valentini (FCN) können es nicht fassen – wieder müssen sie dem Ball nachschauen, den diesmal Adam Dzwigala (nicht im Bild) zur 3:1-Führung für St. Pauli eingeschossen hat
Fotos: WFS / ISPFD
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