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Nürnberg: Kinderkommission mit Inklusionspreis ausgezeichnet

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Die Kinderkommission Nürnberg ist mit dem diesjährigen Inklusionspreis Mittelfranken ausgezeichnet worden

Seit 1993 engagiert sich die Kinderkommission Nürnberg mit dem Jugendamt für die Stärkung der Kinderrechte und gestaltet unter anderem die Straße der Kinderrechte im Nürnberger Stadtpark gemeinsam mit jungen Menschen in der Stadt.

Verschiedene Stationen bringen hier die Rechte der Kinder näher und machen sie erlebbar. Eine neue zehnte Station ist in Planung und widmet sich dem Thema „Inklusion und Teilhabe“. Übergeben wurde der mit 5 000 Euro dotierte Preis im Beisein vieler beteiligter Kinder durch Bezirkstagspräsident Armin Kroder an der Straße der Kinderrechte. Die Vorsitzende der Kinderkommission Nürnberg, Helmine Buchsbaum, freut sich über die Auszeichnung: „Die Kinderkommission Nürnberg setzt sich bereits seit vielen Jahren für alle Rechte der Kinder in der Stadt ein. Für die Anerkennung durch den Bezirk Mittelfranken bedankt sich die Kinderkommission herzlichst.“

Für die Nürnberger Kinderkommission ist der Preis zugleich auch ein Ansporn für die weitere Arbeit. So fließt das Preisgeld in vollem Umfang in die Gestaltung einer weiteren Station im Stadtpark. Der Artikel 23 der UNKinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zur „Förderung behinderter Kinder“ findet als feste zehnte Station einen Platz in der Straße der Kinderrechte. „Die zehnte Station ist eine ungemeine Bereicherung für die Straße der Kinderrechte. Sie sensibilisiert alle Besucherinnen und Besucher für die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigungen“, so Andrea Bielmeier, Mitglied der Kinderkommission.

Wie bei allen anderen Stationen auch wurde die Kinderkommission bei der Gestaltung der zehnten Station von Nürnberger Kindern unterstützt.

Dieses Mal waren es Kinder aus der Jakob-Muth-Schule, der Nürnberger Lebenshilfe und dem Kinderhort Hintere Bleiweißstraße. Bei allen Planungen und Arbeitsschritten hat das Thema Inklusion und Teilhabe eine große Rolle gespielt. Stellvertretend für die beteiligten Kinder hat sich die Kinderkommission Nürnberg um den Inklusionspreis Mittelfranken beworben.
Die Straße der Kinderrechte schlägt mit der zehnten Station zugleich auch eine Brücke zu einer weiteren wichtigen Menschenrechtscharta, der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Artikel 7 die Rechte von Kindern mit Behinderung besonders in den Mittelpunkt stellt.

Auch die Nürnberger Sozial- und Jugendreferentin Elisabeth Ries gratulierte der Kinderkommission bei der Verleihung: „Kinderrechte sind unteilbar. Die Inklusion, die Partizipation und die Teilhabe aller jungen Menschen, ganz besonders auch derjenigen mit Beeinträchtigungen, liegt der Kinderkommission besonders am Herzen. Es freut mich daher sehr, dass die gemeinsame, engagierte und feinfühlige Arbeit für und mit Kindern nun durch den Bezirk Mittelfranken ausgezeichnet wurde.”

54 Artikel umfasst die 1989 verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Oftmals lassen sich die von Deutschland im Jahr 1992 anerkannten Rechte der Kinder nicht auf Anhieb verstehen und begreifen. Aus diesem Grund hat sich die Nürnberger Kinderkommission bereits 2005 dafür stark gemacht, dass gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen im Nürnberger Stadtpark nach deren Vorstellungen und Ideen eine Straße der Kinderrechte entsteht. Bespielbar und jederzeit erlebbar sollten die Rechte der Kinder dort sein. Heute, fast 16 Jahre später, stehen an der Straße der Kinderrechte neun interessante und erfahrbare Skulpturen zu den jeweiligen Rechten wie zum Beispiel dem Recht auf eine gewaltfreie Erziehung oder auch dem Recht auf Privatsphäre.

Text: Stadt Nürnberg
Titelfoto: Bei der Preisübergabe im Nürnberger Stadtpark: Stadträtin Hermine Buchsbaum, Vorsitzende der Kinderkommission, Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, Bezirkstagspräsident Armin Kroder, Stadträtin Claudia Arabackyj, Stadträtin Gabriele Klaßen, Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg, (von links nach rechts) sowie Kinder aus dem Hort Hintere Bleiweißstraße und Kinder aus der Tagesstätte der Jakob-Muth-Schule, Lebenshilfe Nürnberg. e.V.
Bildnachweis: Stadt Nürnberg / Anestis Aslanidis

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