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Nürnberg: Wächterhaus in Großgründlach wurde saniert

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Das städtische Hochbauamt hat von Oktober 2020 bis Oktober 2021 das Holztragwerk des Gebäudes in der Großgründlacher Hauptstraße 47 saniert

Das unter Denkmalschutz stehende Wächterhaus ist ein historisches Fachwerkgebäude aus Sandstein am Großgründlacher Friedhof und im Besitz der Stadt Nürnberg. Es stammt aus den Jahren zwischen 1795 und 1800 und diente sowohl als Wach- wie auch als Totengräberhaus. Seit 1992 wird es vom Vorstadtverein Alt-Gründlach e.V. als Dorfmuseum genutzt.

„Das Wächterhaus ist ein wichtiges Symbol für den Stadtteil Großgründlach. Es steht für die stolze Geschichte und die lebendige Tradition. Dadurch trägt es zum Zusammenhalt im Ort bei. Deshalb habe ich die Sanierung gerne auf den Weg gebracht“, so Bürgermeister Christian Vogel.

Die Arbeiten wurden notwendig, da es nach massivem Schädlingsbefall durch Holzbock und Nagekäfer zu gravierenden Mängeln an den tragenden Holzkonstruktionen kam. Der Schädlingsbefall wurde vorab, mittels Zeltbegasung, erfolgreich behoben. Für die Sanierung fanden umfangreiche Voranalysen und enge Absprachen mit dem Denkmalschutz statt. „Das Hochbauamt modernisierte den Dachstuhl und die Auflager der Holzbalkendecken. Zum Schutz der historischen Friedhofsmauer und zur Eindämmung des Feuchteeintrags wurde der Dachüberstand im Traufbereich etwas erweitert und anschließend das gesamte Dach neu eingedeckt. Begleitend dazu wurden die Fachwerkfassade und die Innenräume farblich aufgefrischt und ein neues Beleuchtungssystem installiert“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Die Sanierungsmaßnahme kostete die Stadt Nürnberg rund 320 000 Euro.

Text: Stadt Nürnberg / maj
Foto: Das Wächterhaus in Großgründlach nach der Sanierung. Bildnachweis: Stadt Nürnberg / Bürgeramt Nord

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