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Jugendhilfeausschuss beschließt neue Spielflächen

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Der Jugendhilfeausschuss des Nürnberger Stadtrats hat den Beschluss gefasst für einen weiteren Ausbau der Spielflächen in den Jahren 2021 und 2022.

Attraktive Spiel- und Bewegungsflächen sind wichtig für das Aufwachsen in der Stadt – nicht nur, aber ganz besonders in Zeiten der Pandemie.

Allein 2020 wurden in Nürnberg 16 Spiel- und Aktionsflächen fertiggestellt.

Kinder und Jugendliche brauchen Spiel- und Freiräume, altersgerecht, anregend, vielfältig, wohnungsnah, möglichst gefahrlos erreichbar und partizipativ gestaltet. Im Zusammenhang mit ständigen urbanen Veränderungen werden in Nürnberg stetig Spielflächen neu geschaffen, saniert oder ausgebaut, wobei die Planungen immer unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen stattfinden. „Die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer ist für uns selbstverständlich Grundlage jeder Planung. Sie macht nicht nur das Ergebnis besser, sondern auch Demokratie erlebbar. Jungen und Mädchen machen die Erfahrung, dass sie etwas bewegen und verändern können, wenn sie sich aktiv einmischen und ihre Ideen zu Gehör bringen“, beschreibt Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales, den Partizipationsansatz des Jugendamts. „Wir Erwachsenen lernen dabei viel über die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Jugendlichen, und es entstehen einfach tolle Flächen, auf denen gerne gespielt wird.“

Der neu gestaltete Spielhof im Hummelsteiner Weg

Neben den 16 Spiel- und Aktionsflächen und Spielhöfen, die 2020 saniert oder neu gebaut wurden, befinden sich noch weitere drei im Bau. Unter den 16 fertiggestellten Projekten waren fünf, die über das Programm „Aus 1 mach 3“ realisiert werden konnten. „Mein ausdrücklicher Dank geht an alle Initiatoren sowie Spenderinnen und Spender, die sich immer wieder in Nürnberg finden, um die Spielsituation in ihrem Stadtviertel zu verbessern“, sagt Dr. Kerstin Schröder, Leiterin des Jugendamts Nürnberg.

Der Spielplatz Am Nordostbahnhof und die Spiel- und Aktionsbereiche im Quartierspark Eberhardshof sind Beispiele für neu geschaffene Spiel- und Aktionsräume. Zwei kleinere Spielplätze in der Happurger-/ Neidsteinerstraße wurden generalsaniert, und in Kraftshof in der Schiestlstraße konnte der vorhandene Spielplatz durch eine Angebotserweiterung für Kinder attraktiver und interessanter ausgestattet werden.

Beispiele für die Projekte aus dem Programm „Aus 1 mach 3“ sind eine langersehnte Seilbahn und Reifenschwinger am Spielplatz Märzenweg in Buchenbühl (Anträge aus Kinderversammlungen), aber auch Verbesserungen an der Skateanlage Reutleser Straße unter aktivem Einsatz der Skateszene und eine große Angebotsverbesserung am Spielplatz im Mögeldorfer Park. Auch war es endlich möglich, die stark in die Jahre gekommenen Spielgeräte des Spielhofs im Hummelsteiner Weg durch neue attraktivere und zeitgemäße Spielangebote zu ersetzen. Auch hier gab es ein Beteiligungsverfahren über die Schule. 2021 und 2022 hat das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien – Jugendamt der Stadt Nürnberg gemeinsam mit dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg 17 Spiel- und Aktionsflächen in der Planung und mindestens zwölf bereits geplante Projekte in der Umsetzung. Unter anderem können sich die Kinder und Jugendlichen bald über die Fertigstellung der Spiel- und Aktionsflächen Professor-Ernst-Natan-Straße, über den baldigen Baubeginn der Spiel- und Aktionsflächen am Jamnitzerplatz und über den ersten Spielplatz in Höfen in der Lotharstraße freuen. Für Jugendliche ist der geplante Ausbau der Skateanlage Münchener Straße sicherlich eine gute Nachricht.

Der Jugendhilfeausschuss hat nicht nur die Spiel- und Aktionsflächenplanung der Jahre 2021 und 2022 beschlossen, sondern auch einen Ausblick auf die vorläufigen Planungen für 2023 und 2024 erhalten.

Informationen über die Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Internet unter https://www.nuernberg.de/internet/kinder_und_jugendliche/spielflaechenplanung.html.

Text: Stadt Nürnberg / boe
Titelfoto: Der Spielplatz in Kraftshof ist mit neuen Angeboten attraktiver geworden.
Fotos: Stadt Nürnberg / Jugendamt

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