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Imanuel Baumann wird neuer Leiter des Memoriums Nürnberger Prozesse

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Der Tübinger Zeithistoriker Dr. Imanuel Baumann wird neuer Leiter des Memoriums Nürnberger Prozesse.

Das Amt übernimmt er voraussichtlich zum 1. April 2021.

Imanuel Baumann, geboren 1974 in Lahr (Schwarzwald), studierte Neuere und Neueste Geschichte, Literatur- und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Er promovierte zur Geschichte der Kriminalwissenschaft und dem Umgang mit Straftätern im 20. Jahrhundert.

Seit 2017 arbeitet Baumann am Stuttgarter Haus der Geschichte Baden-Württemberg, wo er im Stab des Erinnerungsorts „Hotel Silber“ für die Geschichtsvermittlung verantwortlich ist. Die ehemalige Stuttgarter Zentrale der Geheimen Staatspolizei des NS-Regimes ist seit kurzem vielbeachteter Lern- und Gedenkort in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt.

Den gegenwärtig an der Universität Halle-Wittenberg habilitierenden Historiker Baumann zeichnet eine große praktische Expertise und Gremienerfahrung im Bereich des Gedenkstättenwesens und der Erinnerungskultur aus. Sie reicht von Tätigkeiten in der Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora bis zur Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel.

Fachwissenschaftlich ausgewiesen ist Baumann zudem als Experte einer breiteren Verbrechensgeschichte und Kriminalpolitik des 19. und 20. Jahrhunderts, womit er im neuen Amt eine bislang eher unbeleuchtete Facette der „Nürnberger Prozesse“ in den Fokus wird nehmen können.

Text: Stadt Nürnberg / let
Titelfoto: Dr. Imanuel Baumann ist der neue Leiter des Memoriums Nürnberger Prozesse.
Foto: Sandra Kühnapfel, Kühnapfel Fotografie

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