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Martin Emmerich als Künstler der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet

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Das Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg kürt seit Mai 2010 einmal im Monat eine Künstlerin oder einen Künstler, die oder der im Einzugsgebiet der Metropolregion Nürnberg lebt, wirkt oder arbeitet.

Die Jury des Gremiums wählte für den Monat Februar 2020 den in Coburg lebenden Musiker Martin Emmerich aus. Der 1986 geborene Münchener begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel. Das Fundament für seine künstlerische Laufbahn legte der Münchner Philharmoniker Jorge Sutil. Von 2005 bis 2013 studierte er bei Prof. Josef Rissin und Prof. Albrecht Breuninger an der Musikhochschule Karlsruhe.

Martin Emmerich als Künstler der Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet

Im Mai 2009 gründete er mit dem Pianisten Fabian Wank-müller und dem Cellisten Heiner Reich das Aramis Trio, mit welchem er eine Reihe nationaler und internationaler Wett-bewerbe gewann. Als Solist und Kammermusiker trat Mar-tin Emmerich bereits in vielen europäischen Metropolen, darunter Amsterdam, London, Berlin, München und Salz-burg sowie in Kasachstan, Japan, China und Südkorea auf. Auch im Bereich Orchester hat Martin Emmerich sich schon früh profiliert. Als stellvertretender Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie und als Stimmführer und Konzertmeister im Jugendorchester der Europäischen Union spielte er bereits unter namhaften Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Bernhard Haitink und Sir John Elliot Gardiner. Seit Januar 2012 ist er zudem als 1. Konzertmeister am Landestheater Coburg tätig: „Ich bin mit großer Freude 1. Geiger dieses tollen Theaters; hier lässt sich viel gestalten und bewegen“, erklärt Emmerich und fügt hinzu: „Neben vielen tollen Musikern und Freunden habe ich im Orchester auch meine Frau kennengelernt und wir leben gemein-sam mit unseren zwei Kinder und unserem Hund in Coburg. Besonders freue ich mich auf die spannende Zeit während und nach der Generalsanierung.“

Weitergehend ist Martin Emmerich seit 2016 1. Vorsitzender des Vereins Klanggrenzen e.V. Beim interdisziplinären Kammermusikfestival Klanggrenzen stehen musikalische Werke in Wechselwirkung mit anderen Kunstformen. Diese „Grenzverletzung“ führt zu spannenden Kontrasten und ungewohnten Kombinationen. Neue Facetten und Zusam-menhänge werden innerhalb sowie zwischen den Kunstformen und Werken erlebbar. Dieser interdisziplinäre Ansatz, das mit den Klanggrenzen verbundene education-Programm für Kinder und Jugendliche jeden Alters und die Benefizarbeit bei ausge-wählten Konzerten sind dem Geiger eine Herzensangelegenheit.

Text: Metropolregion Nürnberg
Fotos: Daniela Steinmetz

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