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Fußball

2. Liga: SpVgg. Greuther Fürth – FC St. Pauli 2:2

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Spiel gedreht und doch nur einen Punkt geholt

Mit einer erheblichen Leistungssteigerung nach der Pause drehten die Fürther durch einen Treffer von Branimir Hrgota und ein Eigentor des Hamburgers Irvine das Spiel, doch die Norddeutschen kamen durch Metcalfe in der 85. Minute doch noch zum Ausgleich.

23-Leart Pacarada kann den Elfmeter nicht nutzen und schiesst den Ball an die Querlatte

Die Gäste begannen mit viel Ballbesitz in den hinteren Reihen und sicherem Aufbau, während das Kleeblatt erstmal abwartete. So gab es zunächst wenig Nennenswertes, ehe Eggestein in der 8. Minute aus 14 Metern abzog, aber Oussama Haddadi anschoss.

Drei Minuten darauf kam Otto an eine Ecke heran, sein Kopfball ging genau in die Arme von Andreas Linde. Wieder drei Minuten danach war es Daschner, der aus 17 Metern deutlich rechts vorbeizielte. In der gleichen Minute, nämlich der 14., fiel dann die Führung für die Gäste. In der Fürther Abwehr herrschte nach einem abgeblockten Schuss Verwirrung, Hartel lief durch und versenkte den Ball aus sechs Metern unhaltbar für Linde zum 0:1.

10-Marcel Hartel (verdeckt von 13-Max Christiansen (FÜ)) hat das Tor zur 1:0-Führung für St. Pauli gemacht

In der 30. Minute war es Irvine, der eine Ecke an die Oberkante der Latte köpfte. In der 37. Minute dann der erste Einsatz von Pauli-Keeper Vasilj, der einen Flachschuss von Armindo Sieb entschärfen musste. Zwei Minuten darauf klärte Haddadi vor dem durchgelaufenen Eggestein. Die letzte Chance der ersten Hälfte hatte Max Christiansen, der eine Freistoß-Flanke von Marco John aber zwei Meter links daneben köpfte. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeit.

Parade von Torwart 1-Andreas Linde (FÜ)

Schneller Doppelschlag reicht nicht

Das Kleeblatt kam nach der Pause mit Elan aus der Kabine und setzte die Gäste gleich unter Druck. Eine Flanke von Tobias Raschl nach wenigen Sekunden wehrte ein Hamburger fast ins eigene Tor ab. In der 48. Minute verlängerte Dickson Abiama einen Ball, der als Querschläger genau in den Lauf von Hrgota fiel. Der Kapitän nahm die Kugel direkt und traf mit einem Drop-Kick unhaltbar flach aus 15 Metern zum 1:1. St. Pauli war nun aus dem Tritt, die Fürther setzten nach.

Torschussmöglichkeit für 13-Lukas Stephan Horst Daschner durch den springenden 10-Marcel Hartel vor dem Fürther Tor mit 2-Simon Asta (FÜ)

In der 53. Minute flankte Raschl scharf nach innen, der von Sieb bedrängte Irvine köpfte den Ball aus 10 Metern zum 2:1 ins eigene Tor. Die Gäste versuchten nun, wieder mehr Initiative zu übernehmen, doch mehr als ein harmloser Schuss von Hartel, der aus der Distanz daneben zielte, kam zunächst nicht heraus (62.). Auf der anderen Seite versuchte es Hrgota nach einer Ecke vom Sechzehnereck, doch Irvine warf sich dazwischen und fälschte zur Ecke ab.

Vor Fürths Torwart 1-Andreas Linde springt 7-Jackson Irvine gegen 11-Dickson Abiama (FÜ) und 4-Damian Michalski (FÜ), sowie Kollege 18-Jakov Medic am höchsten, kann den Ball aber nicht voll zum Torerfolg weiterleiten

Aufregung gab es, als nach einer Flanke der Hamburger der Kölner Keller Klärungsbedarf anmeldete. Das TV-Bild gab wenig Aufschluss, ob Timothy Tillman gefoult hatte – eine klare Fehlentscheidung war es wohl nicht. Doch Schiri Petersen ließ sich umstimmen, sah sich die Bilder selbst an und gab Elfmeter. Paqarada hämmerte den Ball an die Unterkante der Latte und vergab die Chance somit.

10-Branimir Hrgota (FÜ – verdeckt von Schiedsrichter Martin Petersen) hat Gästetorwrt 22-Nikola Vasilj zum 1:1-Ausgleichf für Fürth bezwungen

In der 76. Minute war es Neuzugang Damian Michalski, der bei einem Kopfball nach guter Standardflanke von John einen Meter über den Kasten köpfte. Gleich darauf warf sich der eingewechselte Ragnar Ache in eine Flanke, die Hamburger klärten zur Ecke. Hand-Reklamationen der Fürther führten diesmal zu keiner Reaktion des Kellers, das Spiel lief weiter.

Eigentor von 7-Jackson Irvine nach missglückter Kopfballabwehr zur 2:1-Führung für Fürth

Danach passierte erst mal wenig vor den Toren, bis die Hamburger in der 85. Minute nach einem Ballverlust der Spielvereinigung im Mittelfeld schnell umschalteten. Der eingewechselte Metcalfe zog aus 20 Metern mit links ab und traf zum 2:2. Nun hatten wieder die Gäste Oberwasser, auch wenn Simon Asta in der 88. Minute aus 25 Metern knapp über die Latte zielte. Der ebenfalls eingewechselte Amenyido schoss auf der anderen Seite einen Fürther an, die Kugel flog knapp rechts daneben (90.). Die letzten Aktionen gehörten wieder dem Kleeblatt: Christiansen köpfte eine John-Flanke aufs Tor, doch Vasilj konnte zugreifen, ehe der nachsetzende Pululu ran kam. Es war die letzte Möglichkeit, danach war Schluss.

2-Simon Asta (FÜ) erwischt den von 24-Connor Metcalfe (teilweise verdeckt von 20-Tobias Raschl – FÜ) geschossenen Ball icht mehr und Fürth muss den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Linde – Asta (90. Mhamdi), Michalski, Haddadi, John – Christiansen, Raschl – Tillman, Abiama (87. Pululu) – Sieb (75. Ache), Hrgota
FC St. Pauli: Vasilj – Saliakas (46. Zander), Nemeth, Medic, Paqarada – Irvine, Smith (79. Metcalfe) – Daschner (60. Matanovic), Hartel – Otto (60. Amenyido), Eggestein (89. Boukhalfa)
Tore: 0:1 Hartel (19.), 1:1 Hrgota (48.), 2:1 Irvine (52./ET), 2:2 Metcalfe (85.)
Zuschauer: 10.553

Text: SGF (ISPFD)
Titelfoto: Choreographie der Nordtribüne vor dem Spiel
Fotos: ISPFD
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