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Fußball

Liga 1: SpVgg. Greuther Fürth – Eintracht Frankfurt 1:2

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Später Rückstand, noch späterer Ausgleich + dann doch kein Punkt

Die zweite Bundesliga-Spielzeit in der Geschichte der Spielvereinigung (SpVgg) Greuther Fürth nach der Saison 2021/13 verlangt den eingefleischten Anhängern ebenso wie Offiziellen und Spielern einiges ab:

Kleines Feuerwerk hinter der Nordtribüne vor dem Anpfiff

Nach Pausen-Führung bei RB Leipzig durch Branimir Hrgotas Elfmeter (45. Spielminute) und am Ende vier Gegentoren (46., 53./ebenfalls per Elfmeter, 65. + 88.) am Ende 1:4 (1:0) und dem 1:3 (0:2) beim glänzend gestarteten SC Freiburg (20. unglückliches Asta-Eigentor, 39., 79. Elfmeter), wo Jamie Leweling mit seinem zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer (74.) nochmal Hoffnung geweckt hatte, kam’s nach zwei Reisen in Folge nun zuhause noch bitterer.

10-Branimir Hrgota (FÜ) kommt noicht mehr an den Ball um ihn per Kopf ins Gästetor zu köpfen

Nachdem die Mannschaft von Stefan Leitl über weite Strecken den Ton angegeben hatte in dieser den 11. Spieltag der laufenden Saison abschließenden Sonntagabend-Begegnung, setzte es zunächst den späten Rückstand durch den eingewechselten sonstigen SGE-Kapitän Sebastian Rode. Als dann Cedric Itten, der zuvor mindestens ein Mal Abschluß-Qualität vermissen ließ, zu Beginn der berechtigterweise fünfminütigen Nachspielzeit nach Eckball von Timothy Tillman, dessen gefährlicher Schuß kurz zuvor an einem Block scheiterte (90+1.), der Ausgleich gelungen war (90+2.), schienen der aufopferungsvolle Einsatz wie auch teilweise gute spielerische Ansätze ihre Belohnung mit dem zweiten Punkt der Runde zu finden.

Zwischen 2-Evan Obite Ndicka, 13-Martin Hinteregger und 8-Djibril Sow konnte 19-Cedric Itten (FÜ) den Ball in Richtung Gästetor auf den Weg schicken

Doch es sollte nicht sein – denn die Frankfurter Eintracht hatte noch nicht genug und schlug zurück. War Sebastian Griesbeck gegen Frankfurts Rafael Santos Borrè Maury noch erfolgreich bei seinem Rettungsversuch (90+3.), nahm das Unheil beim nächsten Angriff der Gäste seinen Lauf. Ausgehend von Sebastian Rode, der als „Joker“ damit an beiden Eintracht-Toren entscheidend beteiligt war, kam der Ball über Filip Kostic und Evan Obite N’Dicka (sofern der Franzose wirklich mit seinem Kopf den Ball berührte) zum Kolumbianer Borrè Maury, der diesmal erfolgreich vollstreckte (90+4.).

18-Almany Toure gegen 27-Gian-Luca Itter (FÜ)

Mit Ruhe + Vernunft in der Führung weiterkämpfen

Über die angezeigten fünf Minuten Nachspielzeit hinaus gab es schließlich keine weitere Zugabe mehr, obwohl das durchaus berechtigt gewesen wäre. Ob den Gastgebern dann der erneute Ausgleich gelungen wäre, steht indes auf einem anderen Blatt .

29-Jesper Graenge Lindstrom gegen 14-Hans Nunoo Sarpei (FÜ)

Und während die Schlachtenbummler der Frankfurter Eintracht neben „Auswärtssieg!“ auch noch „Hier regiert die SGE!“ skandierten, übrigens eine Parallele zum Freitags-1:2 des 1. FC Nürnberg in Liga 2 gegen Bremen, als das rund 47 Stunden zuvor die Freuden- und Sieges-trunkenen Werder-Fans in der Nachbarstadt sangen – herrschte bei den Anhängern auf der Gegenseite erst mal Schockstarre. Indes nur kurz, dann brauste aufmunternder Beifall der SpVgg-Anhänger auf und die gebeutelten Greuther Spieler bedankten sich dafür bei ihren Unterstützern.

15-Daichi Kamada gegen 14-Hans Nunoo Sarpei (FÜ)

Vielleicht trifft für die SpVgg Greuther Fürth ja gleiches zu wie für den 1. FC Nürnberg und die Länderspiel-Pause kommt gerade recht – mit den Partien zuhause gegen Liechtenstein (11.11.2021 / 20:45 Uhr in Wolfsburg) und auswärts bei Armenien (14.11.2021 / 18 Uhr in Yerevan) schließt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die WM-Qualifikation seiner Fußball-Nationalmannschaft der Männer ab. Während in Fürth womöglich dann doch mehr als sonst die Köpfe rauchen; wiewohl zu hoffen bleibt, dass die Vernunft Oberhand behält und Chef-Trainer Stefan Leitl weiterhin das uneingeschränkte Vertrauen von Sportdirektor Rashid Azzouzi wie der übrigen Vereins-Führung behält!

19-Cedric Itten (FÜ) macht neben 19-Rafael Santos Borre Maury das Tor zum 1:1-Ausgleich

So geht’s weiter für die SpVgg Greuther Fürth:

12. SPIELTAG – 20. NOVEMBER 2021 (SAMSTAG, 15:30 UHR): VfL Borussia Mönchengladbach – SpVgg GREUTHER FÜRTH (kein Pflichtspiel in der Vorsaison – letzte Aufeinandertreffen zuvor 1:0 + 4:2 = in der Saison 2012/13 der Fußball-Bundesliga + am 7.2.2017 in der 3. Runde = Achtelfinale des DFB-Pokals 2016/17 in Fürth 2:0 für den VfL Borussia sowie am 27.8.2020 in einem Freundschaftsspiel 2:0 für die SpVgg Greuther Fürth)
13. SPIELTAG – 27. NOVEMBER 2021 (SAMSTAG, 15:30 UHR): SpVgg GREUTHER FÜRTH – TSG 1899 Hoffenheim im „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ (kein Pflichtspiel in der Vorsaison – letzte Aufeinandertreffen zuvor 0:3 + 3:3 = in der Saison 2012/13 der Fußball-Bundesliga + am 22.8.2020 in einem Freundschaftsspiel 1:0 für die TSG 1899 Hoffenheim sowie am 22.12.2020 in der 2. Runde des DFB-Pokals 2020/21 in Hoffenheim 2:2 nach Verlängerung/7:6 im Elfmeter-Schießen für die SpVgg Greuther Fürth)

Nach dem Schlusspfiff spiegeln 22-Sebastian Griesbeck (FÜ), 21-Timothy Tillmann (FÜ) und 14-Hans Nunoo Sarpei (FÜ) das Ergebnis wieder

Statistik zum Punktspiel der 11. Runde der Saison 2020/21 in der Fußball-Bundesliga

SpVgg Greuther Fürth – SG Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0)

Fürth: 1 Funk – 10 Hrgota (C), 13 Christiansen, 14 Sarpei, 15 Willems (76. 27 Itter), 18 Meyerhöfer, 19 Itten, 22 Griesbeck, 33 Seguin (83. 6 Fein), 37 Green (73. 21 Tillman), 40 Leweling / ohne Einsatz auf der Bank: 25 Schaffran – 2 Asta, 32 Barry (auf Grund der zahlreichen aktuellen Ausfälle standen lediglich sechs Fürther Einwechselspieler auf dem offiziellen Spielberichtsbogen) / Chef-Trainer: Stefan Leitl.
Frankfurt: 1 Trapp – 2 N’Dicka, 6 Jakić, 8 Sow (71. 17 Rode), 10 Kostic, 13 Hinteregger (C), 15 Kamada (90. 3 Ilsanker), 19 Borré Maury, 29 Lindstrøm (71. 21 Ache), 35 Tuta-Silva Melo, 37 Durm (46. 18 Tourè / 90. 22 Chandler) / ohne Einsatz auf der Bank: 40 Ramaj – 9 Lammers, 20 Hasebe, 23 Hauge / Trainer: Thomas Reis.
Tore: 0:1 17 Rode (75. Spielminute – Schuß mit dem rechten Fuß aus 13 Metern und halblinker Position unhaltbar ins lange Ecke nach einem Frankfurter Ballgewinn durch 15 Kamada gegen 18 Meyerhofer bei Fürths Spielaufbau noch in der Hälfte der Gastgeber), 1:1 19 Itten (90+2. – mit der Brust aus zwei Metern Torentfernung fast am langen Pfosten nach Eckball von der linken Fürther Angriffsseite durch 21 Tillman, den Frankfurts 3 Ilsanker leicht mit dem Kopf verlängerte in den Fünf-Meter-Raum), 1:2 19 Borrè Maury (90+4. – Schuß mit dem rechten Fuß aus zwei Metern und spitzem Winkel nach einer von 2 Ndicka womöglich leicht verlängerten Flanke von der linken Frankfurter Angriffsseite quer durch den Fürther Strafraum durch 10 Kostic, der von 17 Rode aus dem Mittelkreis der gegnerischen Spielhälfte freigespielt worden war).
Ecken: Fürth 6 (j4 vor und 2 nach der Pause) – Frankfurt 3 (allesamt nach Seitenwechsel).
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Brüsewitzer SV / DFB-LV Mecklenburg-Vorpommern) – Assistenten: René Rohde (TSV Thürkow / DFB-LV Mecklenburg-Vorpommern) + Marcel Unger (FSG ’99 Salza-Nordhausen / DFB-LV Thüringen) / 4. Offizieller: Michael Bacher (SV Amerang / DFB-LV Bayern) / Video-Assistent: Sören Storks (VfL Ramsdorf / DFB-LV Westfalen).
Gelbe Karten: Fürth 4 = 14 Sarpei (36., wegen Foulspiels), 13 Christiansen (65., wegen Foulspiels), 10 Hrgota (87., vermutlich wegen Reklamierens), 22 Griesbeck (88., vermutlich wegen Rudelbildung) – Frankfurt 1 = 6 Jakić (88., vermutlich wegen Rudelbildung).
Gelb-Rote Karte: keine.
Rote Karte: keine.
Zuschauer: 10 244 (zahlende) laut Stadion-Durchsage + Einblendung auf der Anzeigetafel im „SPORTPARK RONHOF / THOMAS SOMMER“ – gemäß “Corona-Maßgaben” nach der „3G plus“-Regelung.

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: 15-Daichi Kamada und Torwart 1-Marius Funk (FÜ) müssen/dürfen dem gefahrlosen Ball nachschauen
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
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