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Projekt „Digiteers“ hat viele Unterstützer

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Das Ehrenamtsprojekt „Digiteers“ für bildungsbenachteiligte Schülerinnen, Schüler und Auszubildende – getragen vom Sozialreferat der Stadt Nürnberg mit dem Rotary Club Nürnberg-Connect und inopia foundation e.V. – ist erfolgreich gestartet.

Ein breiter Kreis von Unterstützerinnen, Unterstützern und Partnern hat sich bereits gefunden, und auch ein Maskottchen begleitet das Projekt: das „Digi-Tier“.

Soziale und digitale Teilhabe verschmelzen zunehmend miteinander und der Bedarf an digitaler Ausstattung und Zugang ist in vielen Familien lückenhaft. Damit geht die „Bildungsschere“ zwischen Familien immer weiter auf – zum Nachteil unterstützungsbedürftiger Schüler und Jugendlicher.

Bei der Vorstellung vor der „Digiteers“- Werkstatt dankte Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg, dem breiten Netzwerk an Unterstützern und den Projektpartnern Rotary Club Nürnberg-Connect und inopia foundation e.V. Für sie ist „Digiteers“ ein wichtiges und musterhaftes Ehrenamtsprojekt, weil hier Bürgerzeit, also ehrenamtliche Zeitressourcen, Bürgerwissen, besonders auch von ehrenamtlichen ITExpertinnen und -Experten, und Bürgergeld, insbesondere Sachspenden von gebrauchten Laptops von Firmen und Privatpersonen, zusammenkommen. Das Grundthema sei digitale Teilhabe, die in diesen Corona-Zeiten gerade im Bildungsbereich so wichtig ist. Viele der Ehrenamtlichen sind auch bereit, in den Familien, in denen außer einem Handy noch keine digitalen Endgeräte vorhanden sind, bei der Einarbeitung zu helfen.

Britta Walthelm, die als „Hausherrin“ die Nutzung des Ladenlokals in der Nürnberger Altstadt ermöglichte, sieht „Digiteers“ aus ihrer Rolle als Umweltreferentin der Stadt Nürnberg auch als einen Beitrag zu Nachhaltigkeit: Alle wieder aufbereiteten Geräte werden recycelt und erneut genutzt.

Guillaume Girofflé als Vorstand von „inopia foundation“ – sowohl von der Mitgliederstruktur als auch vom Alter der erst im vergangenen Jahr gegründeten Initiative eine sehr junge Organisation – sieht „Digiteers“ als ideale Ergänzung der Tätigkeit des Vereins mit Schwerpunkten im Bereich Bildung, Nachhaltigkeit und bei der Förderung von Benachteiligten.

Ebenfalls noch jung – mit der Gründung vor drei Jahren der neueste Rotary Club der Stadt – ist der RC Nürnberg-Connect. Präsident Sebastian Ehrhardt will möglichst viele Rotarier zur Unterstützung durch Sach- und Geldspenden gewinnen, weil auch im Club der Schwerpunkt auf der Förderung von Kindern und Jugendlichen und auf der Intensivierung des Bewusstseins für Nachhaltigkeit liegt.

Drei Wochen nach Beginn von „Digiteers“ haben sich bereits 62 hilfsbereite Freiwillige für das Projekt gemeldet. 48 Spenderinnen und Spender, darunter auch aus Unternehmen, haben bereits 158 Geräte zur Verfügung gestellt. Das Projekt ergänzt die Ausstattung, die durch Schulen an Schülerinnen und Schulen ausgegeben werden kann, sowie die Bemühungen, durch Spendenmittel etwa von „Freude für alle“ oder „Lobby für Kinder“ die Ausstattung in den Familien zu gewährleisten.

„Digiteers“ sucht weiterhin gebrauchte Laptops, die mit Hilfe von Ehrenamtlichen auf Vordermann gebracht und an Bedürftige weitergegeben werden. Organisationen und Initiativen, die in Kontakt mit Familien mit einschlägigem Bedarf sind, können sich ebenfalls bereits melden.

Potenzielle Spender können sich per E-Mail an digiteers@stadt.nuernberg.de wenden.

Weitere Informationen zum Projekt im Internet unter www.digiteers.it.

Text: Stadt Nürnberg / boe
Titelfoto: Vor der “Digiteers”-Werkstatt mit dem Maskottchen “Digi-Tier”: Sozialreferentin Elisabeth Ries, Projektleiter Uli Glaser, Joao Neisinger (“Team Digiteers”), Rotary-Nürnberg-Conncet-Präsident Sebastian Ehrhardt, Guillaume Girofflé (inopia foundation), Fabian Weiskirchen (“Team Digiteers”) sowie Umweltreferentin Britta Walthelm (von links nach rechts).
Bildnachweis: Stadt Nürnberg / Giulia Iannicelli

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