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Nürnberg: Verkehrsberuhigung Bartholomäusstraße und Bauvereinstraße

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In der Bartholomäusstraße und Bauvereinstraße gelten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

Die einzelnen Bestandteile des Konzepts wurden den Bürgerinnen und Bürgern in zwei öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt, mit den Teilnehmenden diskutiert und weiterentwickelt. Nun können die vom Verkehrsausschuss des Nürnberger Stadtrats beschlossenen Schritte nach dem Abschluss der Bauarbeiten am Wöhrder Talübergang und den Deckensanierungen realisiert werden.

Kern der Planung ist die Einführung der Zweibahnregelung sowohl in der Bartholomäusstraße als auch in der Bauvereinstraße sowie die Einbeziehung der beiden Straßen in die bestehenden Tempo-30-Zonen der angrenzenden Stadtteile Wöhrd und Gärten b. Wöhrd. Um Durchgangsverkehr in der jeweiligen Gegenrichtung zu unterbinden, bleibt in der Bauvereinstraße der nördliche Abschnitt weiterhin Einbahnstraße und auch in der Bartholomäusstraße kann der nördliche Abschnitt nur in Richtung Sulzbacher Straße befahren werden. Darüber hinaus soll die heutige Verkehrsregelung an der Kreuzung Bartholomäusstraße / Bauvereinstraße / Wöhrder Hauptstraße erhalten bleiben.

Ein wichtiges Ziel ist es, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Eine geringere Höchstgeschwindigkeit soll dafür sorgen, sicher und konfliktfrei am Verkehrsgeschehen teilzunehmen. Die Zweibahnregelung unterstützt dabei die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit, da auf entgegenkommende Fahrzeuge Rücksicht genommen werden muss. Durch die Möglichkeit für Radfahrende, sowohl Bauvereinstraße als auch Bartholomäusstraße in beiden Richtungen zu befahren, werden zudem bisher auftretende Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrenden durch regelwidriges Fahren auf dem Gehweg vermieden. Auch der Ziel- und Quellverkehr des Gebiets wird es in Zukunft leichter haben, da sich durch die Zweibahnregelung die Erreichbarkeit der Wohngebiete erhöht.

Die Ampel an der Kreuzung Georg-Strobel-Straße / Bauvereinstraße muss entfallen, da in neu eingerichteten Tempo-30-Zonen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) der Kreuzungs- und Einmündungsverkehr nicht mehr signalisiert geregelt werden darf. Um weiterhin ein hohes Maß an Verkehrssicherheit zu gewährleisten, gilt dort in Zukunft rechts vor links, was für niedrigere Fahrgeschwindigkeiten sorgt. Zusätzlich wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um das Überqueren der Straße zu erleichtern.

„Wir wollen die Attraktivität unserer Stadtviertel als Wohnstandorte für die Bürgerinnen und Bürger weiter steigern. Ein verkehrsberuhigtes Wohnumfeld und eine hohe Verkehrssicherheit sind hierfür zentrale Aspekte, insbesondere für Kinder sowie ältere Mitmenschen. Lebensqualität, Wohnwert und Sicherheit werden durch die Maßnahme für alle steigen“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Mit dem Umbau der Straßen war der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) betraut. Bürgermeister und erster Sör-Werkleiter Christian Vogel: „Sör hat in 2020 einige Baustellen zwischen Wöhrder Talübergang und Sulzbacher Straße umgesetzt. Das Viertel ist eng, der Parkdruck hoch und bei allen Einschränkungen mussten alle Grundstücke erreichbar sein. Für die Anwohnerinnen und Anwohner war es sicher kein leichtes Jahr. Aber durch die Bündelung mehrerer Baustellen konnten wir die Gesamtbauzeit verkürzen und nach gut einem Jahr sind Straßen und Gehwege frisch saniert – und eine bessere Verkehrsführung gibt es obendrein.“

Auf die geänderte Verkehrsführung wird vor Ort mit Schildern noch einmal gesondert aufmerksam gemacht.

Weitere Informationen unter www.nuernberg.de/internet/verkehrsplanung/verkehrsberuhigung_bau_bar_strassen.html

Text: Stadt Nürnberg / maj
Titelfoto: Verkehrsberuhigung Bartholomäusstraße / Bauvereinstraße – Karte mit den wichtigsten Änderungen. Kartengrundlage: Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung, Stadt Nürnberg / Verkehrsplanungsamt

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