Connect with us

Sonstiges

33. Lateinamerikafilmtage: Live-Zoom-Gespräch mit Patricio Guzmán

Published

on

Patricio Guzmán ist einer der bedeutendsten Cineasten Chiles und einer der größten Dokumentarfilmer der Gegenwart.

Zum Abschluss der Onlineausgabe der 33. Lateinamerikafilmtage begrüßt ihn das Filmhaus Nürnberg am Sonntag, 14. März 2021, um 17 Uhr zu einem Zoom-Gespräch live. Dr. Rainer Huhle, Mitbegründer des Nürnberger Menschenrechtszentrums, wird sich mit Patricio Guzmán über dessen Film „Die Nostalgie des Lichts“ unterhalten. Das Gespräch findet in spanischer Sprache statt und wird ins Deutsche übersetzt.

„Die Nostalgie des Lichts“ führt in die chilenische Atacama-Wüste, wo eines der bekanntesten Observatorien der Welt steht. In 3 000 Meter Höhe versammeln sich Astronomen aus aller Welt, um die einmaligen Umweltbedingungen zu nutzen, die einen Blick bis fast an die Grenzen des Universums ermöglichen. Doch das Klima der Atacama konserviert auch menschliche Überreste perfekt. Während auf dem Berg Astronomen fremde Galaxien erforschen, gräbt an seinem Fuß eine Gruppe von Frauen nach den Leichen ihrer Verwandten, die während der Pinochet-Diktatur verschwanden.

Der dokumentarische Essayfilm „Die Nostalgie des Lichts“ aus dem Jahr 2010 ist der erste Teil der Guzmánschen Heimat- beziehungsweise Chile-Trilogie und wurde mit dem Europäischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Er kann auf der filmhauseigenen Videoon-Demand-Plattform mit dem Namen kino3 gestreamt werden. Dafür bedarf es einer gültigen Filmhaus Freundschaftskarte. Alle Infos dazu unter https://filmhaus.nuernberg.cinemalovers.de/de/home.

Text: Stadt Nürnberg / alf
Titelfoto: Regisseur Patricio Guzmán bei Dreharbeiten. Foto: Filmverleih RFF – Real Fiction Filmverleih e.K.

Advertisement
Advertisement

News

Interessante Beiträge