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Sonstiges

Nürnberg: Bauarbeiten am Jamnitzerplatz starten

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Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) beginnt ab Mitte Mai 2021 mit dem Umbau des Jamnitzerplatzes in Gostenhof.

Zuvor werden in der letzten Februarwoche zwei abgestorbene Kastanienbäume, ein Teil der Kletterpflanzen an der Pergola und die Hainbuchenhecken entfernt. Ebenso werden die Gehölzflächen freigeräumt. Die Arbeiten werden vor dem eigentlichen Baubeginn im Mai durchgeführt, da gemäß Bundesnaturschutzgesetz die Beseitigung von Bäumen, Hecken und Gehölzen in der Zeit von März bis September nicht gestattet ist.

Im Herbst 2021 werden dann zwölf Baumpflanzungen sowie Gehölz- und Strauchpflanzungen auf einer Fläche von 1 140 Quadratmetern durchgeführt. Darüber hinaus entstehen rund 1 050 Quadratmeter Rasenfläche. Der Planung war in der Zeit von 2018 bis 2019 eine umfangreiche Bürgerbeteiligung vorausgegangen. Die Grünanlage am Jamnitzerplatz ist Teil des Stadterneuerungsgebiets Nürnberger Weststadt, dessen Ziel es ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesem Gebiet zu verbessern.

Der Bund und der Freistaat Bayern unterstützen die erforderlichen öffentlichen Investitionen mit Zuschüssen. Die Gesamtkosten für die Umgestaltung des Jamnitzerplatzes betragen rund 2,3 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Marcus König freut sich auf den Beginn der Arbeiten: „Der Jamnitzerplatz hat für Gostenhof eine ganz besondere Bedeutung. Er ist ein Platz für alle und soll auch weiter ein Platz für alle sein. Diese Maßnahme ist auch eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten. Er ist die zentrale Grünanlage in einem Stadtviertel, in dem es nicht ganz so viele Grünflächen gibt. Die beliebte Anlage ist allerdings in die Jahre gekommen und deshalb müssen wir jetzt etwas tun, damit wir auch in den nächsten Jahren einen attraktiven Aufenthaltsort für Jung und Alt haben. An dieser Stelle danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Jamnitzerplatz in verschiedenen Beteiligungen eingebracht haben. Mit Gemeinsinn und Rücksichtnahme gelingt es, dass sich viele Menschen auf diesem Platz wohl fühlen.“

Bürgermeister und erster Sör-Werkleiter Christian Vogel ergänzt: „Es soll auch in Zukunft ein Platz für alle sein. Keiner hat das Recht, diesen besonderen öffentlichen Raum für sich zu beanspruchen. Ich habe die intensive Bürger- und Jugendbeteiligung vor rund drei Jahren mitverfolgt. Es haben sich viele Menschen aus dem Viertel engagiert und ihre Ideen zur Gestaltung eingebracht. Viele dieser Anregungen konnte Landschaftsarchitektin Stephanie Hackl in dem jetzt umgesetzten Entwurf unterbringen. Mehr Sitzplätze, ein neuer Brunnenplatz und die geschickte Neuanordnung der Spiel- und Ruhebereiche sind ein echter Gewinn für den Platz. Ganz besonders freuen mich die neuen Bäume und zum ersten Mal haben wir eine Rasenfläche, die in der warmen Jahreszeit zum Picknick machen einlädt. Sogar dem Wunsch aus der Bevölkerung zur Aufstellung einer öffentlichen Biotoilette wird entsprochen. Wir haben uns dazu entschlossen, die Baustelle in einem Bauabschnitt durchzuführen und nicht, wie ursprünglich geplant, in zwei Abschnitten. So erreichen wir, dass die versprochene Fertigstellung in diesem Jahr eingehalten werden kann, auch wenn dadurch der Jamnitzerplatz zeitweilig nicht genutzt werden kann. Wenn es die Corona-Situation zulässt, feiern wir im Herbst gemeinsam mit den Menschen in Gostenhof dann die Einweihung ihres neuen Jamnitzerplatzes. Wir geben unser Bestes, dass es gelingt.“

Text: Stadt Nürnberg / tom
Titelfoto: Planungsübersicht, die zeigt, wie der Platz künftig aussehen soll.
Bildnachweis: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten GmbH / Stadt Nürnberg

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