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Sanierung des Nürnberger Volksbads kann starten

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Der Nürnberger Stadtrat hat beschlossen, das Volksbad zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir nun den Nürnbergerinnen und Nürnbergern ihr Volksbad wiedergeben können. Es ist ein großer finanzieller Kraftakt, aber er wird sich lohnen. Wir können jetzt die von der Projektgruppe vorgestellte Planung umsetzen“, sagte Oberbürgermeister Marcus König.

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (links) stellte zusammen mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Bürgermeister Christian Vogel (rechts) die Stadtratsvorlage im Volksbad vor
Foto: ISPFD

„Mit diesem Meilenstein kann nach Fertigstellung auch das ganze Umfeld aufleben und der Nürnberger Westen bekommt endlich ein eigenes Hallenbad“, unterstreicht Bürgermeister Christian Vogel, 1. Werkleiter von NürnbergBad.

Die Kosten der Revitalisierung belaufen sich auf rund 55,6 Millionen Euro, wovon nach Abzug der zugesagten Fördersummen etwa 30 Millionen Euro durch die Stadt zu leisten sind.

Die ehemalige Männerschwimmhalle II kann durch den Hubboden für das Schul- und Vereinsschwimmen abgesenkt werden.

Im Volksbad wird es eine Halle für das öffentliche Schwimmen mit Baby- und Kleinkinderareal auf zwei Stockwerken geben, eine für Schulen und Vereine, eine für Sauna/Wellness/Gesundheit und dazu Gastronomie, ein Gesundheits-Fitness-Studio und eine Physiotherapie-Praxis.

„Wir haben in Nürnberg einen Bedarf an weiteren Kapazitäten für Schwimmunterricht und Schwimmvereine. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, Schwimmen zu lernen“, betont Oberbürgermeister Marcus König. „Ich danke vor allem Ministerpräsident Markus Söder und dem Freistaat, der 18 Millionen zugesagt hat. Auch vom Bund werden Fördermittel in Höhe von 7,5 Millionen Euro bereitgestellt. Dass hilft der Stadt enorm, dieses Projekt umzusetzen.“

Die ehemalige Männerschwimmhalle II kann dann mit Hubboden ganz angehoben werden für Tagungen/Feiern.

Die Projektgruppe um Projektleiter Joachim Lächele hat in den letzten neun Monaten das gesamte Volksbad zusammen mit externen Fachplanern neu konzipiert. Das Konzept entspricht den Zielsetzungen der vorangegangenen Machbarkeitsstudie und einer Stadtratsentscheidung von 2018. Es fand eine umfangreiche Beteiligung der Bürgerschaft statt, deren Ideen in die Planungen eingeflossen sind.

Der Werkausschuss NürnbergBad und der Stadtrat wurden projektbegleitend informiert.

Die Umkleiden der ehemaligen Männerschwimmhalle I werden zum Baby-/Kleinkinderbereich.

Bürgermeister Christian Vogel: „Bald werde ich eine Möglichkeit vorstellen, wie auch die Bürgerinnen und Bürger heute schon das Volksbad unterstützen können. Denn wir brauchen nach der Fertigstellung wieder treue Besucherinnen und Besucher unseres Volksbads. Aber ich bin mir sicher: Das neue Volksbad wird – voraussichtlich Ende 2024 – wieder einen ganz besonderen Glanz ausstrahlen, wie schon 1914.“

Ein außergewöhnliches Detail kündigte Joachim Lächele an, Projektleiter und 2. Werkleiter von NürnbergBad: „Etwas ganz Besonderes wird der Hubboden in Halle II. Mit diesem können wir die Wassertiefe stufenlos variieren. Damit können wir das Schwimmerbecken am Wochenende zum größten Planschbecken Nürnbergs machen und abends auf dem Wasser feiern.“

Text: Stadt Nürnberg / tom
Bildnachweis/Visualisierung: Fritz Planung GmbH / Stadt Nürnberg
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