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„Nürnberger SOMMERTAGE“ als Erlebnis in der Noris-City plus Gostenhof und Südstadt

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Drei Konzerte am Dutzendteich und statt dem Herbst-Volksfest sogar mehr als fünf Wochen lang Erlebnis-Möglichkeiten in der Innenstadt!

Die beiden jährlichen Volksfeste für 2020 in der Franken-Metropole fielen dem Corona-Virus ebenso zum Opfer wie so vieles andere in diesen besonderen Tagen, die für viele Menschen mehr oder weniger große Einschränkungen brachten. Mit am heftigsten betroffen waren und sind Schausteller, die ihren Lebensunterhalt für gewöhnlich auf dem Rummel verdienen.

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas, drückt zusammen mit Lorenz Kalb vom Süddeutschen Schaustellerverband und Oberbürgermeister Marcus König (rechts) den Startknopf zu den Nürnberger Sommertagen vom 31. Juli – 6. Sept.

Deshalb glühten die Drähte und andere Kontakte zwischen den Vertretern des Süddeutschen Schaustellerverbands und der Stadtverwaltung Nürnbergs. Das Ergebnis ist seit der Eröffnung durch Oberbürgemeister Markus König am Freitag, dem 31. Juli, an verschiedensten Orten vor allem des Nürnberger Zentrums zu besichtigen: am Hauptmarkt, hinterm Rathaus, am Hans-Sachs-Platz, auf der Insel Schütt, bei der Lorenzkirche, am Hall-, Hefners- und Jakobsplatz – sowie etwas außerhalb der City am Aufseßplatz beim „Südstadt-Sommer“ und am Veit-Stoß-Platz in Gostenhof bei der „GoHo Schanzen Area“ – bieten verschiedenste Attraktionen und viele kulinarische Überraschungen allen Altersklassen etwas.

Riesenrad auf dem Hauptmarkt eingerahmt vom schönen Brunnen und dem Rathaus

Achterbahn, Auto-Scooter, Ketten-Karussell und Riesenrad ebenso wie kleinere Fahrgeschäfte für Jüngere, dazu ein spezielles Kinderland und vieles mehr laden ein zum Bummeln. Schausteller präsentieren unter dem Motto „Nürnberger Sommertage“ während der gesamten Sommerferien zahlreiche Ablenkungen.

Bis 6. September wird täglich ab 11 Uhr geöffnet sein

Nuernberger Sommertage in der Innenstadt mit Wellenflug, Autoscooter und mehr auf dem Hauptmarkt eingerahmt vom schönen Brunnen, dem Rathaus und der Frauenkirche.

Das dezentrale Sommerfest in Nürnberg dauert bis zum 6. September. Gedacht ist es als Alternative zu Corona-bedingt gestrichenen Festen und Kirchweihen, die den Folgen der weltweiten Pandemie ja ebenfalls zum Opfer fielen.

Nürnbergs neuer OB machte bereits bei der Vorstellung der Idee deutlich, dass den Organisatoren bei der Erstellung des Konzeptes wichtig gewesen sei, niemanden zu verdrängen. Und die Zusammenarbeit zwischen Orts-ansässigen Wirten wie Schausteller*innen, die quasi Nachbarn auf Zeit sind, scheint zu klappen; wohl auch, weil es im Vorfeld die dazu nötige Beteiligung und Kommunikation gab.

Marcus König bezeichnete die „Nürnberger SOMMERTAGE“ bei der offiziellen Eröffnung auf dem Hans-Sachs-Platz als Angebot, das ein „kleines Highlight“ werden könne „für Familien, die in diesem Jahr nicht in den Urlaub fahren können“. Täglich werden die Geschäfte ab 11 Uhr geöffnet sein und bis 21 Uhr betrieben von Sonntag bis Montag sowie Freitag und Samstag noch eine Stunde länger bis 22 Uhr.

Riesenrad und Achterbahn auf dem Hauptmarkt eingerahmt vom schönen Brunnen und dem Rathaus

Einhaltung der Hygiene-Standards beim dezentralen (Volks-)Fest

Da in verschiedenen Gebieten des Landes Bayern wie der Bundesrepublik Deutschland die Corona-Infektionszahlen wieder ansteigen, wird die Einhaltung der allgemeinen Hygiene-Standards beim dezentralen (Volks-)Fest der Stadt Nürnberg von großer Bedeutung sein. Kritiker unk(t)en bereits, dass die „Nürnberger SOMMERTAGE“ eine zweite Corona-Welle befördern könnten.

Es liegt gewiss auch an der Verantwortung aller Beteiligten – also an Schausteller*innen, Wirt*innen wie Besucher*innen, dass dies vermieden wird. Deshalb: Abstand wahren und gegebenenfalls Mund-Nase-Maske aufsetzen!

Text: Klaus Meßenzehl
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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