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Fußball

2. Liga: SpVgg. Greuther Fürth – DSC Arminia Bielefeld 1:0

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Das Kleeblatt holte sich den zweiten Dreier gegen Mitabsteiger Arminia Bielefeld

Während der Mitabsteiger aus Ostwestfalen während der gesamten Spielzeit eigentlich keine einzige echte Chance hatte, war die Spielvereinigung wesentlich aktiver vor dem gegnerischen Kasten. Letztlich aber reichte das 1:0 durch Armindo Sieb aus der 30. Minute, um dem neuen Cheftrainer Alexander Zorniger einen gelungenen Einstand zu bereiten.

9-Fabian Klos gegen 4-Damian Michalski (FÜ)

Beide Teams waren von Beginn an auf Sicherheit bedacht. das Kleeblatt spielte mit einer Dreierkette hinten und kompaktem Mittelfeld, die Bielefelder spielten im Spielaufbau fast immer erst den sicheren Ball, sodass die Gastgeber wenig Mühe hatten, den DSC vom Tor fern zu halten. In der 4. Minute kam Ragnar Ache bei der ersten Offensivaktion der Spielvereinigung nicht mit der Stirn hinter den Ball, der Richtung Eckfahne trudelte. Doch die Fürther blieben dran, holten sich die Kugel zurück, und so kam Armindo Sieb aus spitzem Winkel zum Schuss, Fraisl klärte mit Fußabwehr.

Sieb kam keine halbe Minute später schon wieder zum Abschluss, die Kugel ging knapp daneben. In der 11. Minute kam der Ball auf der anderen Seite Richtung Fabian Klos, doch Marco John war zuvor am Ball und Andreas Linde nahm die Kugel auf. Die Gäste hatten in der Folge etwas mehr Ballbesitz, doch kamen sie kein einziges Mal durch, Linde war nur mit Abstößen beschäftigt.

14-Jomaine Consbruch gegen 30-Armindo Sieb (FÜ)

In der 30. Minute spielten sich Tobias Raschl und John mustergültig auf links durch, Johns flache Hereingabe kam zuerst zu Branimir Hrgota, der zwei Mal geblockt wurde. Doch der Kapitän setzte noch einmal nach, der Ball war plötzlich frei im Strafraum und Sieb reagierte am schnellsten. Er setzte die Kugel halbhoch ins rechte Eck zum 1:0.

Von 30-Armindo Sieb (FÜ – nicht im Bild) geschossen flog der Ball vorbei an Torwart 33-Martin Fraisl zur 1:0-Führung ins Gästetor

Nun waren die Gäste verunsichert.

Zunächst hatte Ache eine Kopfballchance, bei der er im letzten Moment bedrängt wurde. Dann kam Hrgota in der dreiminütigen Nachspielzeit (Schiri Brych hatte Mitte der ersten Hälfte kurz das Spielfeld verlassen und in die Kabine entschwinden müssen) zum Schuss, Ramos klärte auf der Linie. So ging es mit dem verdienten 1:0-Zwischenstand in die Pause.

5-Bastian Oczipka ggegen 13-Max Christiansen (FÜ)

Weiter offensiv nach vorne gespielt

Die zweite Hälfte begann das Kleeblatt offensiv, man wollte sichtlich die Verunsicherung der Gäste nutzen. Marco Meyerhöfer, der ein starkes Comeback feierte, spielte mit dem Außenrist auf Ache, dessen Schuss Fraisl nur kurz abwehren konnte, Hrgota und Sieb kamen aber im Nachsetzen nicht mehr heran. Dann war es Hrgota, der es aus 25 Metern probierte, das Ziel aber doch deutlich verfehlte. In der 58. Minute kam dann Sieb zur nächsten Chance nach einem Freistoß, eine Minute danach setzte Ache einen Flankenball mit Direktabnahme über das Tor.

11-Masaya Okugawa und 24-Marco John (FÜ) vor Fürths neuem Trainer Alexander Zorniger

In der 67. Minute dann der erste Abschluss der Arminia im ganzen Spiel, doch der flache Weitschuss des eingewechselten Vassiliadis wurde sichere Beute von Linde. Drei Minuten später drehte sich Raschl schnell um die eigene Achse, schüttelte den Gegner ab und schoss aus 18 Metern rechts um einen Meter vorbei.

30-Armindo Sieb (FÜ) gegen 6-Oliver Hüsing und Torwart 33-Martin Fraisl, aber ohne Erfolg

Halbwegs gefährlich wurde es in der 72. Minute für das Fürther Tor, doch Serras Kopfstoß nach einem Fürther Abwehrquerschläger ging doch klar drüber. Auf der anderen Seite war es dann Fürths Bester, Hrgota, der aus 17 Metern knapp rechts vorbeizielte.

In der 90. Minute hatte sich Dickson Abiama auf links durchgesetzt, lief nach innen, doch Fraisl konnte seinen Schuss aus spitzem Winkel mit dem Körper klären.

10-Branimir Hrgota (FÜ) vor dem Gästetor

In der Nachspielzeit gab es nochmal Aufregung. Hrgota reklamierte, wie das ganze Stadion, nach einer Bielefelder Attacke gegen den Kleeblatt-Kapitän Elfmeter, doch das Spiel lief weiter. So musste Damian Michalski beim vielleicht einzigen richtig gefährlichen Konter der Ostwestfalen mit einem risikoreichen Tackling am Mann zur Ecke klären. Die kam herein, und tatsächlich kam der aufgerückte Keeper Fraisl zum Kopfball, setzte die Kugel aber klar neben das Fürther Gehäuse. Dann war Schluss und der zweite Heimsieg eingefahren.

Fürths neuer Trainer Alexander Zorniger während der Aus-Einwechslung von 39-Ragnar Prince Fridel Ache und 23-Gideon Jung

SpVgg. Greuther Fürth: Linde – Michalski – Haddadi – Hrgota – Christiansen – Meyerhöfer (81. Asta) – Raschl (90. Jung) – Griesbeck – John – Sieb (64. Abiama) – Ache (90. Pululu)
DSC Arminia Bielefeld: Fraisl – Klünter (63. Gebauer) – Ramos – Oczipka – Hüsing – Klos (55. Serra) – Okugawa – Lepinjica (80. Bello) – Consbruch (63. Vasiliadis) – Rzatkowski (55. Lasme) – Hack
Tore: 1:0 Sieb (30.)
Zuschauer: 9.433
Text: SGF (ISPFD)
Titelfoto: 13-Ivan Lepinjica, 16-Marc Rzatkowski und 5-Bastian Oczipka gegen 10-Branimir Hrgota (FÜ)
Fotos: ISPFD
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