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Fußball

Liga 1: SpVgg. Greuther Fürth – Hertha BSC 2:1

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Hrgota-Doppelpack zu neuerlichem Heimsieg!

Die Hoffnung stirbt zuletzt – und sei es nur die darauf, sich mit Anstand wieder aus dem deutschen Fußball-Oberhaus zu verabschieden. Doch bis dahin ist es noch eine Weile; genau genommen zwölf Spieltage, an denen immerhin noch 36 Punkte zu vergeben sind – wie ein Anhänger der Spielvereinigung (SpVgg) Greuther Fürth nach dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen die zwar drei Plätze und zehn Punkte besser platzierte, aber alles andere als gesicherte Mannschaft von Hertha BSC Berlin nach dem 22. Spieltag beim Verlassen des „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ anmerkte!

19-Stevan Jovetic gegen 13-Max Christiansen (FÜ)

Nun denn, zumindest gelang gegen die ebenfalls vom Abstieg bedrohte Truppe von Tayfun Korkut, der Ende November 2021 die Nachfolge von Pál Dárdai beim Hauptstadt-Klub angetreten hatte, endlich jener wichtige (Heim-)Sieg gegen einen Konkurrenten um den Klassenerhalt, der gegen den FC Augsburg (0:0 zum Hinrunden-Abschluß Mitte Dezember 2021) ebenso ausgeblieben war wie gegen den VfB Stuttgart (beim Rückrunden-Start Anfang Januar 2022 gleichermaßen torlos). Aber respektive und/oder wer weiß, womöglich gelingen dem im Gegensatz zu manch anderem deutschen Fußball-Klub auf dem Boden gebliebenen „Kleeblatt“ anderswo jene Siege, die den Erhalt der ersten deutschen Fußball-Liga doch nochmal in greifbare Nähe rücken lassen.

10-Branimir Hrgota (FÜ – rechts verdeckt von 24-Nick Viergever (FÜ)) verwandelt den Elfmeter gegen Torwart 1-Alexander Schwolow zur 2:0-Führung für Fürth

Dass das nicht schon vor dem 2:1 gegen Hertha BSC in Wolfsburg gelang, war ein Mal mehr höchst unglücklich für den (Wieder-)Aufsteiger aus Franken. In der niedersächsischen Volkswagen-Stadt, wo in der allerersten Fürther Bundesliga-Saison 2012/13 mit dem damaligen 1:1 immerhin ein Auswärtspunkt ergattert werden konnte, gelang nach frühem Rückstand (7. Spielminute) wie nun gegen die Berliner ebenfalls Branimir Hrgota das erste Greuther Tor.

3-Fredrik André Bjorkan gegen 13-Max Christiansen (FÜ)

Dem Strafstoß des SpVgg-Kapitäns zum 1:1-Ausgleich (44.) nach Foul an Jeremy Dudziak, das der Schiedsrichter allerdings erst (wenngleich immerhin) dank Video-Erkenntnis mit der fälligen Konsequenz ahndete, folgten jedoch gleich nach Wiederbeginn (49.) sowie innerhalb von gut fünf Minuten (70. + 75.) die entscheidenden Tore der „Wölfe“ zu deren 4:1 (1:1)-Sieg.

24-Nick Viergever (FÜ) ist alleine gegen die Gästeabwehr mit 29-Lucas Tousart und Torwart 1-Alexander Schwolow

„Blitz-Start“ von Torwart Linde bis Torschütze Hrgota

Umso erfreulicher war der „Blitz-Start“ der Fürther zuhause gegen die vermeintliche „Millionen-Truppe“ aus der Bundeshauptstadt. Nach dem Anpfiff dauerte es gerade mal zehn Sekunden, bis der 28-jährige Andreas Christopher Linde bei seinem Debüt im SpVgg-Gehäuse erstmals am Ball war und nur weitere 18 Sekunden, bis das vom viel Ruhe ausstrahlenden schwedischen Neuzugang mit der Trikotnummer 26 ausgeworfene Spielgerät über mehrere Stationen im Netz des Berliner Gehäuses zappelte. Mit Schmerzen für Vorbereiter Paul Seguin, der auch an der Entstehung des 2:0 beteiligt war (siehe auch Statistik-Bereich weiter unten) – aber ohne weitere Folgen für den Spielverlauf; wiewohl das nach Seguins Kollision mit Vladimir Darida kurzfristig (für beide sich am Boden krümmende Akteure) einen anderen Eindruck machte.

40-Jamie Leweling (FÜ) gegen 29-Lucas Tousart

Jenes vorentscheidende und vor allem deshalb eminent wichtige zweite Fürther Tor, weil den Berlinern in der Schlußphase dann doch noch ein Treffer gelang, erzielte ebenso wie das 1:0 Branimir Hrgota. Der in Bosnien-Herzegowina geborene Landsmann des Neuen zwischen den Pfosten verwandelte (wie bereits im Spiel zuvor in Wolfsburg) einen Elfmeter. Dass diesmal ein Hand- statt einem Foulspiel vorausging, machte bei der Ausführung keinen Unterschied; sie war perfekt und bescherte dem mittlerweile 29 Jahre alten Fürther Top-Torjäger, der damit außerdem Rekord-Torschütze des „Kleeblatts“ in der Bundesliga wurde, nach 23 Bundesliga-Begegnungen der laufenden Spielzeit seinen achten Treffer (von insgesamt 21 der SpVgg in der aktuellen Runde).

23-Marco Richter gegen 22-Sebastian Griesbeck (FÜ)

Darüber konnten die Anhänger des Deutschen Meisters von 1914, 1926 und 1929 (auf dem Weg zu den Titeln Nummer 2 + 3 wurde jeweils Hertha BSC bezwungen, woran die „Meister-Gedenksteine“ am Eingang zur Haupttribüne im alt-ehrwürdigen Stadion „Ronhof“ erinnern) nach zwei Monaten, zwei Wochen und zwei Tagen erstmals und endlich wieder auch im Stadion jubeln. Insoweit erfüllte sich die Hoffnung von Mannschaft wie „Kleeblatt“-Chefcoach Stefan Leitl auf „einen positiven Push“ von den Tribünen im „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ und die 1:2-Niederlage aus der Hinrunde der laufenden Spielzeit 2021/22 in Berlin konnte wettgemacht werden – auf dass es so weitergehen möge, möglichst sowohl in heimischer Umgebung wie künftig auch wenigstens ab und an in der Fremde (wenngleich eher weniger bei der anstehenden Reise zu Titelverteidiger und Tabellenführer FC Bayern München).

Mit einem Kopfball hat 44-Linus Jasper Gechter Fürths Torwart 26-Andreas Linde zum 1:2-Anschlusstreffer für die Hertha überwunden

Nächstes Heimspiel für die SpVgg Greuther Fürth:

24. SPIELTAG – 26. FEBRUAR 2022 (SAMSTAG, 15:30 UHR): SpVgg GREUTHER FÜRTH – 1. FC Köln im „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ (kein Pflichtspiel in der Vorsaison – in der Hinrunde der laufenden Serie 2021/22 am 1.10.2021 in Köln 1:3 = für den Klub vom Rhein; die letzten Aufeinandertreffen zuvor gab’s in der Saison 2018/19 der 2. Bundesliga = jeweils 0:4, in Fürth wie in Köln für den „Eff Zeh“)

9-Afimico Pululu (FÜ) gegen 29-Lucas Tousart und 5-Niklas Stark

Statistik zum Punktspiel der 22. Runde der Saison 2020/21 in der Fußball-Bundesliga:

SpVgg Greuther Fürth – Hertha BSC Berlin 2:1 (1:0)

SpVgg: 26 Linde – 10 Hrgota (C = Kapitän, 89. 4 Bauer + die Spielführer-Binde ging an 33 Seguin), 13 Christiansen, 18 Meyerhöfer, 21 Tillman (83. 9 Pululu), 22 Griesbeck, 24 Viergever, 27 Itter, 28 Dudziak (83. Green), 33 Seguin, 40 Leweling (60. 16 Nielsen) / ohne Einsatz auf der Bank: 30 Burchert – 2 Asta, 11 Abiama, 15 Willems, 20 Raschl / Chef-Trainer: Stefan Leitl.
Hertha: 1 Schwolow – 2 Pekarik (68. 3 Bjö???rkan), 5 Stark (C), 6 Darida, 8 Serdar (81. 30 Lee), 11 Maolida (46. 23 Richter), 14 Belfidil (68. 7 Selke), 17 Mittelstädt, 19 Jovetic???, 29 Tousart, 44 Gechter / ohne Einsatz auf der Bank: 37 Lotka – 10 Ekkelenkamp, 13 Klünter, 18 Ascacibar, 21 Plattenhardt / Chefcoach: Tayfun Korkut.
Tore: 1:0 10 Hrgota (1. Spielminute = nach nur 28 Sekunden – absolut unbedrängter Schuß aus 13 Metern mit dem linken Fuß aus halblinker-zentraler Position nach optimaler Ballan- und Mitnahme flach ins lange Eck sowie öffnendem Diagonalpaß von 33 Seguin, der sich beim direkt folgenden Zusammenprall mit dem attackierenden 6 Darida ebenso weh tat wie der Berliner; vorausgegangen war ein Anspiel mit der Hand von SpVgg-Keeper 26 Linde auf den zentral postierten 13 Christiansen, der 18 Meyerhöfer auf der rechten Greuther Angriffsseite bediente, dessen halbhohen Chip-Ball 40 Leweling prallen ließ auf 33 Seguin, der sich während der folgenden Sekunden wie sein Hertha-Kontrahent schmerzverzerrt am Boden wälzte). 2:0 10 Hrgota (71., Handelfmeter – Fürths Spielführer schickte Gäste-Torhüter 1 Schwolow ins aus seiner Sicht rechte Eck des Berliner Gehäuses + verwandelte sicher mit dem linken Fuß ins linke Ecke; vorausgegangen war ein unglückliches Handspiel des Berliners 17 Mittelstädt nach Flanke von 18 Meyerhöfer von der rechten Fürther Angriffsseite – zuvor konnte 10 Hrgota einen Befreiungsschlag von 22 Griesbeck aus dem Strafraum der Gastgeber an der Mittellinie geschickt sichern + der mitgelaufene 28 Dudziak übernahm den Ball vom bedrängten sowie stürzenden „Kleeblatt“-Kapitän, beförderte ihn nach rechts zu 16 Nielsen, der zurücklegte auf 33 Seguin, dessen Direktpaß der außen anstürmende 18 Meyerhöfer zu einer gefährlichen Flanke verarbeitete). 2:1 44 Gechter (82. – Kopfball aus fünf Metern Torentfernung und zentraler Position nach Flanke von 6 Darida mit dem linken Fuß vom aus Berliner Sicht rechten Flügel; der Torschütze hatte kurz zuvor beim Seitfallzieher des Fürthers 16 Nielsen ebenfalls mit dem Kopf auf der Linie für die Hertha gerettet und so das 3:0 der Gastgeber verhindert).
Ecken: Fürth 8 (3 vor + 5 nach der Pause) – Hertha BSC 7 (2 vor + 5 nach Seitenwechsel).
Schiedsrichter: Daniel Schlager (FC Rastatt 04 / DFB-LV Südbaden) – Assistenten: Christian Bandurski (SV Teutonia Überruhr / DFB-LV Niederrhein) + Philipp Hüwe (DJK Eintracht Coesfeld / DFB-LV Westfalen). – 4. Offizieller: Alexander Sather (FC Grimma / DFB-LV Sachsen) – Video-Assistent: Sören Storks (VfL Ramsdorf 1936, Münsterland / DFB-LV Westfalen).
Gelbe Karten: Fürth 2 bzw. 3 = 27 Itter (34., wegen Foulspiels), 28 Dudziak (49., Grund unbekannt) + (außerdem unklar, ob überhaupt) 26 Linde (75., Grund ebenfalls nicht nachvollziehbar) – Hertha BSC 4 = 5 Stark (22., wegen Foulspiels), 14 Belfodil (29., wegen Foulspiels), 19 Jovetic (75., Grund nicht nachvollziehbar), 29 Tousart (78., wegen Foulspiels).
Gelb-Rote Karte: keine.
Rote Karte: keine.
Zuschauer: 7919 (zahlende) im „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ – gemäß aktueller “Corona”-Lockerungen der Politik.

Text: Klaus Meßenzehl = „Pressedienst Nürnberg“ (PDN)
Titelfoto: Vor Torwart 26-Andreas Linde (FÜ) kämpfen 3-Fredrik André Bjorkan, 7-Davie Selke, 24-Nick Viergever (FÜ), 37-Julian Green (FÜ), 27-Gian-Luca Itter (FÜ) und 30-Dongjun Lee um den Ball
Fotos: WFS / ISPFD
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