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Basket-& Handball

Handball: HC Erlangen – HSG Wetzlar 24:27

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Auswärts zuletzt erfolgreicher als zuhause . . .

Auf der Suche nach einer neuen Positiv-Serie ist der Handball-Club (HC) Erlangen erst mal gescheitert: Dem 27:32 (13:17) gegen den TVB Stuttgart 1898 vor heimischer Kulisse folgte ein weiterer Rückschlag – auch die Handballspielgemeinschaft (HSG) Wetzlar fügte dem HCE eine, wenngleich mit 24:27 (12:13) etwas knappere Niederlage zu und entführte damit ebenfalls beide Punkte aus der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“!

3-Ivan Srsen wird von 21-Christopher Bissel (ER) und 20-Nico Büdel (ER) gestopt

Dabei hatte der HCE zwischenzeitlich einen Aufwärtstrend geschafft. Nach der ebenso unglücklichen wie unverdienten 27:28-Niederlage beim SC Magdeburg, dem damals wie heute souveränen Spitzenreiter der LIQUI-MOLY-Handball-Bundesliga (HBL), folgte eine Serie von drei ungeschlagenen Begegnungen – mit Siegen in Balingen-Weilstetten (25:23) und gegen den HSV Hamburg (23:22) plus dem allerersten Punktgewinn der Vereinsgeschichte beim Bergischen HC (25:25).

Nachdem aus der Wiedergutmachung für die Heimpleite gegen Stuttgart nichts wurde, stehen drei Siegen der Mittelfranken in bisher acht Heimspielen allerdings fünf Niederlagen gegenüber. Bei sechs Reisen weist die Bilanz zwei Erfolge, zwei Unentschieden und (nur) zwei Niederlagen aus. Das macht unter dem Strich sechs von möglichen 16 Punkten in eigener Halle und auswärts ebenfalls sechs Zähler, von jedoch lediglich zwölf möglichen – also deutlich besser.

77-Stefan Cavor gegen 18-Sebastian Firnhaber (ER)

Nachwuchs für Nico Büdel + Vertragsverlängerung

Dazwischen, also noch vor dem jüngsten Heimspiel gegen die HSG Wetzlar, die bereits Mitte Dezember erneut im Rahmen des Achtelfinals im DHB-Pokal in die Noris kommen wird (darf/muss), machten die Verantwortlichen der Erlanger Handballer Nägel mit Köpfen und trieben die zumindest mittelfristigen Zukunftsplanungen voran. Beim Kontrakt mit Nico Büdel, der im Sommer kommenden Jahres ausgelaufen wäre, einigten sich die Vertragsparteien auf eine vorzeitige Verlängerung um zunächst ein weiteres Jahr bis 2023.

20-Nico Büdel (ER) gegen 4-Adam Nyfjaell

Zuletzt hatte der gebürtige Hesse aus Offenbach/Main, der immerhin seit 2017 für die Mittelfranken aufläuft und in dieser Zeit den Sprung in den Nationalmannschafts-Kader des Deutschen Handball-Bundes (DHB) schaffte, seinen Beitrag zu den zwischenzeitlichen Erfolgen geleistet. Vier Tore gegen den HSV Hamburg sowie je fünf beim Bergischen HC und zuletzt gegen Wetzlar (allerdings nur eins gegen den TBV Stuttgart) waren die offensichtliche Ausbeute des 1,94 Meter langen und mit 100 Kilogramm wuchtigen HCE-Spielmachers, der darüber hinaus defensiv wie offensiv immer wieder die Richtung vorgibt auf dem Spielfeld.

19-Lars Weissgerber hat den Ball an Erlanges Torwart 1-Martin Ziemer (ER) vorbeigebracht

Zu seiner Erfahrung aus bald 230 Bundesliga-Begegnungen (nach 13 Spieltagen war der 31-Jährige mit mehr als 30 Toren und einer Quote von 60 Prozent drittbester Torschütze seines Teams) kann der zweikampfstarke Rückraumspieler auch privates Glück vermelden: Seit Nachwuchs im Haus Büdel-Olk (Gattin Mira ist dem HCE ebenfalls verbunden als Medien/Presse-Verantwortliche) die Nächte verkürzt, ist die Eltern- und Familien-Freude dafür umso größer!

44-Lenny Rubin gegen 9-Petter Overby (ER)

Ohne Zuschauer im DHB-Pokal gegen Wetzlar?

Derweil nimmt weder das „Corona“- noch das Handball-Geschehen darauf große Rücksicht, wenn überhaupt. Nach der Reise in der Liga zu FrischAuf! Göppingen (das zweite Spiel für die HCE-Mannen innerhalb weniger als drei Tagen) heißt der Gegner erneut HSG Wetzlar und wieder gastiert die Mannschaft aus Hessen in der Noris – zur fälligen Partie im Achtelfinale des DHB-Pokals; nach aktuellem Stand wohl ohne Zuschauer.

5-Johannes Sellin (ER) gegen 4-Adam Nyfjaell und 77-Stefan Cavor

Dann winkt gerade mal zwölf Tage nach dem 24:27 in der Liga die Chance, die weniger positive Bilanz (3 HCE-Siege, 2 Remis, 7 Niederlagen) gegen die Truppe des 39jährigen Benjamin Matschke aufzuhübschen und im Pokal die Chance auf das „Final Four“ zu wahren. Den Heim-Niederlagen der Vorsaison (28:36, in Wetzlar 28:28) wie nun beim 24:27 müssen die Schützlinge des zwei Jahre jüngeren Michael Haaß eine Wende entgegensetzen, soll dann ein Erfolg gelingen gegen die Mannschaft von HSG-Cheftrainer Matschke, der zusätzlich als Teilzeit-Lehrer für Sport und Wirtschaft an einem Gymnasium im nordbadischen Schwetzingen (= Baden-Württemberg) tätg ist.

44-Christoph Steinert (ER) gegen 4-Adam Nyfjaell

Fehler unterliefen in Nürnberg zwar auch der Handball-Spielgemeinschaft aus Wetzlar, doch die konnte der HCE zu selten nutzen und fabrizierte selbst reichlich eigene dazu. Kann das abgestellt werden und steht dann womöglich auch wieder Torhüter Klemen Ferlin zur Verfügung (wiewohl Martin Ziemer in dessen Vertretung gegen die HSG eine starke Leistung ablieferte), steigen die Chancen auf einen Sieg im DHB-Pokal und der Traum vom „Final Four“ darf dann weitergeträumt werden.

33-Emil Mellegard gegen 21-Christopher Bissel (ER), 9-Petter Overby (ER) und 44-Christoph Steinert (ER)

So geht es weiter für den HC Erlangen:

14. DEZEMBER 2021 (DIENSTAG, 19:30 UHR) Achtelfinale des DHB-Pokals: HC ERLANGEN – HSG Wetzlar (Vorsaison 28:36 + 28:28 sowie in der Hinrunde der laufenden Spielzeit 2021/22 in Nürnberg 24:27) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“
22. DEZEMBER 2021 (DONNERSTAG, 19:05 UHR): HC ERLANGEN – Rhein-Neckar Löwen (Vorsaison 20:26 + 30:26) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“

Statistik der HCE-Begegnung des 15. Spieltags in der Saison 2021/22 der „LIQUI MOLY Handball-Bundesliga“

HC Erlangen – HSG Wetzlar 24:27 (12:13)

HCE: 1 Ziemer (56:01 Spielminuten), 32 Haßferter (ohne Einsatz, aber dennoch voll dabei auf der Bank …) – 5 Sellin, 6 Jaeger, 9 Øverby (1 Tor), 13 Fäth (1), 18 Firnhaber (1), 20 Büdel (5 Tore), 21 Bissel (5), 27 Metzner (0), 33 Link (C / 1), 42 Jeppsson (4), 44 Steinert (5, davon 3 erfolgreiche von insgesamt 3 Versuchen beim Siebenmeter), 57 Leban, 67 Olsson, 96 Zechel (1) / Offizieller A: Thomas Hankel (= Co-/Torwart-Trainer) – OB: Michael Haaß (= Chef-Trainer) – OC: Ulrike Rienecker (= Physiotherapeutin) – OD: Ricco Wolf (= Team-Manager).
HSG Wetzlar: 11 T. Klimpke (44:10), 12 Suljaković (13:48) – 2 Feld (5), 3 Srsen, 4 Nyfjäll (2), 9 O. Klimpke, 17 Danner (1), 19 Weissgerber (2), 22 Holst (3, alle per Siebenmeter bei drei Versuchen), 23 Fredriksen (1), 25 Forsell Schefvert (1), 33 Mellegard (2), 44 Rubin (6), 75 Novak, 77 Čavor (4) / Offizieller A: Jasmin Camdzic (= Co- + Torwart-Trainer) – OB: Benjamin Matschke (= Chef-Trainer) – OC: Stefan Rühl (= Betreuer) – OD: David Jann (= Physiotherapeut).
Torfolge: nach Anwurf HCE 1:0, 1:1, 2:1, zwei Treffer der HSG hintereinander zum 2:3, bis zum 5:6 jeweils abwechselnd ein Erlanger und ein Wetzlarer Einschlag, dann abwechselnd je zwei Tore in Folge der Gastgeber und der Gäste zum 7:6 + 7:8, 8:8, zwei HSG-Treffer nacheinander zum 8:10, danach verkürzte der HCE jeweils + Wetzlar stellte bis zum 11:13 immer wieder postwendend den vorherigen Zwei-Tore-Vorsprung her, ehe Erlangen zwei Sekunden vor der Pausen-Sirene das 12:13 gelang – nach Anwurf der Gäste zum Wiederbeginn trafen diese und der HCE abwechselnd bis zum 14:15, ehe die HSG mit zwei Treffern in Folge ihre Führung auf 14:17 ausbaute, worauf die Gastgebern mit ebenfalls zwei Toren hintereinander antworteten zum 16:17, nach 16:18, 17:18 und 17:19 folgten jeweils zwei 2:0-Läufe zum 19:19, 19:21, 21:21 + 21:23 und jeden folgenden Erlanger Anschluß-Treffer bis zum 24:25 beantwortete Wetzlar mit der Wiederherstellung der Zwei-Tore-Führung. um Schluß-endlich mit nochmals zwei erfolgreichen Abschlüssen in Folge das Endergebnis von 24:27 zu manifestieren!
Siebenmeter: HCE 3 / 3 Tore = allesamt sicher verwandelt vom Erlanger 7m-Spezialisten mit der Nummer 44, Christoph Steinert, der ein Mal vor und zweimal nach der Pause erfolgreich war – Wetzlar 3 = ebenfalls alle sicher verwandelt von 22 Holst, der seine beiden Gelegenheiten in der ersten Halbzeit ebenso sicher gegen HCE-Keeper 1 Ziemer versenkte wie ein weiteres Mal nach Seitenwechsel.
Schiedsrichter: Julian Köppl (DJK GW Büdesheim / Rheinland-Pfalz) + Denis Regner (TV Nieder-Olm / Rheinland-Pfalz).
Gelbe Karten/Verwarnungen: HCE 2 = 20 Büdel (5:45) + Trainer Michael Haaß (51:18) – Wetzlar 2 = 4 Nyfjäll (10:55), 44 Rubin (14:30).
Zeitstrafen: HCE 4 x 2 Minuten = 21 Bissel (15:30), 33 Link (47:04), 18 Firnhaber (50:28 + 52:47) – Wetzlar 2 x 2 Minuten = 77 Čavor (5:12), 2 Feld (28:36).
Disqualifikation/Rote Karte: keine.
Zeitnehmer: Reinhold Cesinger (Neustadt/Aisch) – Sekretär: Richard Cesinger (Neustadt/Aisch) – Technischer Delegierter: Thorsten Zacharias (HSC Ingelheim, Rheinhessen/Rheinland-Pfalz bzw. Eddersheim/Hessen).
Auszeiten: HCE 3 = Spielzeit 25:21 (nach zwei Wetzlarer Toren in Folge zum Spielstand von 8:10 + einer „Monster-Parade“ von Torhüter 1 Martin Ziemer gegen Wetzlars „Riesen“ 77 Stefan Čavor, der am Kreis völlig frei zum Abschluß kam – dies + das anschließende Erlanger 9:10 verhinderten eine 3:0-Lauf der HSG zum 8:11 …) + 49:50 (Spielstand 21:22, dem statt des neuerlichen Ausgleichs das 21:23 folgte) + 57:37 (beim Spielstand von 23:25 und nur noch 143 Sekunden auf der Spielzeit-Uhr mit dem Versuch, wenigstens einen Punkt zu retten – doch es gelang mit dem 24:25 nur noch ein Treffer + Wetzlar legte noch zwei nach zum Endstand von 24:27) – HSG 3 = Spielzeit 21:54 (beim Spielstand von 8:8, den Wetzlar danach mit zwei Toren in Folge auf 8:10 ausbaute) + 41:35 (nach zwei Erlanger Treffern hintereinander zum 19:19, die die HSG mit eigenen zwei Toren in Folge zum 19:21 beantwortete) + 58:52 (nach dem Anschlußtreffer des HCE zum 24:25 und vor den eigenen beiden erfolgreichen Abschlüssen zum Endstand von 24:27).
Zuschauer: 1000 (laut „handball-world.news“ + der Website der „LIQUI MOLY HBL) bzw. 1300 (so ein HCE-Mitarbeiter am Abend nach der Partie, deren offizieller End-Spielbericht ebenso „0“ auswies wie vor der Begegnung (als logischerweise noch unklar war, wie viele Besucher erscheinen würden) – in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ waren als zahlende Zuschauer gemäß „2G-Plus“-Regel erneut ausschließlich geimpfte und genesene Personen mit einem negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) zugelassen. Schüler, Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und noch nicht eingeschulte Kinder standen getesteten Personen gleich; zudem erhielten Kinder bis 12 Jahre und drei Monate auch Zutritt, wenn sie noch nicht geimpft oder genesen waren, da für diese die „2G“-Regelung keine Anwendung findet.

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: 44-Lenny Rubin gegen 96-Tim Zechel (ER)
Fotos: WFS / ISPFD
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