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Handball: HC Erlangen – GWD Minden 30:22

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Ferlin erneut überragend, die Defensive stark + der Angriff diesmal ebenso!

Beim Handball-Club (HC) Erlangen der Saison 2021/22 tut sich etwas:

Nach dem durchwachsenen wie verrückten Heim-Auftakt gegen den SC DHfK Leipzig (19:15) gelang im hohen Norden eine kleine Sensation und mit der Empfehlung des Punktgewinns vom 27:27 (nach Halbzeit-Rückstand von 12:13) bei der SG Flensburg-Handewitt wurde der TSV Grün-Weiß Dankersen aus Minden mit 30:22 (15:10) fast aus der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” geschossen.

11-Mats Korte holt zwischen 20-Nico Büdel (ER) und 33-Nikolai Link (ER) zum Torwurf aus

Was Christopher Steinert mit seinem zweiten (nach dem Abpfiff in Flensburg verwandelten) Siebenmeter zum Auswärtspunkt besiegelte, das führte der Rückkehrer in der Folge-Partie fort – oder richtiger, er übertraf es noch wesentlich: Der 31jährige Linkshänder verdoppelte seine Tor-Quote aus dem Feld nicht nur auf vier, sondern schoss mit sage und schreibe sieben erfolgreichen Siebenmeter regelrecht den Vogel ab. Unterm Strich erzielte Steinert mit elf von 30 Erlanger Treffern mehr als ein Drittel aller HCE-Treffer in dieser Begegnung an der Flensburger Förde!

Torjubel von 9-Petter Overby (ER) zu Dr. Carsten Bissel (HCE-Aufsichtsratsvorsitzender)

Da im Mannschaftssport aber kaum (bis nie) einer alleine erfolgreich sein kann, braucht jeder herausragende Akteur jedes Mal ein Umfeld, das ihn unterstützt. Ob es nun immer derselbe Spieler ist oder ein anderer (was ein Team umso unberechenbarer macht!) – das nimmt sich wenig (bis nichts). In Flensburg war Simon Jeppsson mit ebenfalls beachtlichen neun erfolgreichen Abschlüssen (ohne Siebenmeter) der Top-Scorer des HCE und Christopher Bissel (5), Steinert (4/2), Sebastian Firnhaber (3), Nico Büdel und Hampus Olsson (je 2) sowie Nikolai Link und Tim Zechel (je 1) sorgten für die “restlichen” 18 Treffer.

17-Nikola Jukic gegen 22-Klemen Ferlin (ER)

Gegen Minden ließen Jeppsson (4), Johannes Sellin, Petter Øverby und Zechel (je 3), Büdel und Link (je 2), sowie Bissel und Antonio Metzner (je 1), also sogar acht Mitspieler (= einer mehr als im Auswärtsspiel zuvor) Steinert (11/7) die nötige Entlastung zukommen.

Treffen Jeppsson, Steinert & Co. auch gegen den THW Kiel?

Beeindruckend neben der dank mehr als 3000 Besuchern erneut gut gefüllten und stimmungsvollen Ränge war die Art und Weise, wie das Trainer-Team um Michael Haaß und die Mannschaft zusammenwirkte. Es sollte niemanden überraschen, wenn da etwas zusammenwächst, das Leistungen und Erfolge ermöglicht, an die im Moment allenfalls in kühnsten Träumen gedacht werden kann.

44-Christoph Steinert (ER) und 18-Sebastian Firnhaber (ER) gegen 4-Maximilian Janke und 14-Niclas Pieczkowski

Und so sehr sich Michael Haaß auch freute (“Ich bin natürlich hochgradig zufrieden!”), insbesondere über die “geschlossene Mannschafts-Leistung”, der Erlanger Chef-Coach bewahrte auch Fassung wie Haltung: “Als wir in der zweiten Halbzeit so ein bisschen ins Straucheln gerieten, kam auch Glück dazu.”

15-Miro Schluroff gegen 33-Nikolai Link (ER) und 18-Sebastian Firnhaber (ER)

Optimierungs-Möglichkeiten wie -Notwendigkeiten sieht Haaß sehr wohl und dachte auch gleich nach dem 30:22 gegen Minden an den nächsten Gegner, der da heißt THW Kiel. “Wir genießen das heute – aber danach arbeiten wir weiter”, verspricht der HCE-Chefcoach, der schließlich noch ein dickes Lob an seine Spieler verteilte: “Ich hab das Glück, eine Mannschaft zu haben, die weiß, was sie kann . . .”. Auf dass, wie beim Meister von 2019 in Flensburg auch gegen dessen Vorgänger wie Nachfolger von 2020 und 2021 aus Kiel – vor womöglich ausverkauftem Haus (soweit es “Corona” zulässt) – etwas Zählbares hängen bleiben möge in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung”!

Der Ex-Erlanger 1-Carsten Lichtlein wehrt den Torwurf von 5-Johannes Sellin (ER) ab

So geht’s weiter für den HCE:

25. SEPTEMBER 2021 (SAMSTAG, 20:30 UHR): HC ERLANGEN – THW Kiel von 1904 (Vorsaison 25:31 + 30:36) in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung”
3. OKTOBER 2021 (SONNTAG, 16 UHR): Füchse Berlin – HC ERLANGEN (Vorsaison 30:22 + 27:30)

71-Mohamed Amine Darmoul kommt zwischen 20-Nico Büdel (ER) und 9-Petter Overby (ER) zum Torwurf

Statistik der HCE-Begegnung des 3. Spieltags in der “LIQUI MOLY Handball-Bundesliga”

HC Erlangen – Turn- und Sportverein Grün-Weiß Dankersen-Minden 30:22 (15:10)

HCE: 1 Ziemer (0:14 Spielminuten), 22 Ferlin (56:09) – 5 Sellin (3 Tore), 6 Jaeger, 9 Øverby (3), 11 Marschall, 18 Firnhaber, 20 Büdel (2), 21 Bissel (1), 27 Metzner (1), 33 Link (2), 42 Jeppsson (4), 44 Steinert (11, davon 7 per Siebenmeter bei 7 Versuchen), 57 Leban, 67 Olsson, 96 Zechel (3) / Offizieller A: Thomas Hankel (= Co-/Torwart-Trainer) – OB: Michael Haaß (= Chef-Trainer) – OC: Ulrike Rienecker (= Physiotherapeutin) – OD: Ricco Wolf (= Team-Manager).
Minden: 1 Lichtlein (45:00), 16 Semisch (11:24) – 2 Meister, 4 Janke, 5 Kranzmann (1), 6 Richtzenhain (1), 7 Zeitz, 11 Korte, 13 Thiele, 14 Pieczkowski (1), 15 Schluroff (2), 17 Jukić (8), 27 Staar, 50 Urban (6, davon 4 Siebenmeter bei 4 Versuchen), 66 Grenebc, 71 Darmoul (3) / Offizieller A: Benedikt Selle (= Betreuer) – OB: Frank Carstens (= Chef-Trainer) – OC: Philipp Roessler (= Physiotherapeut) – OD: Frank von Behren (= Management).
Torfolge: trotz Anwurf Minden zwei Erlanger Treffer hintereinander zum 2:0, 2:1, 3:1, 3:2, nochmal zwei HCE-Tore in Folge zum 5:2, zwei GWD-Einschläge nacheinander zum 5:4, ein drittes Mal zwei erfolgreiche Abschlüsse der Heim-Mannschaft im Gäste-Gehäuse in Folge zum 7:4, 7:5, 8:5, 8:6, 9:6, 9:7, 4:0-Lauf des HCE zum 13:7, zwei GWD-Treffer hintereinander zum 13:9, 14:9, 14:10, 15:10 – trotz Anwurf des HCE 15:11, 16:11, zwei Mindener Tore in Folge zum 16:13, 17:13, 17:14, zwei Erlanger Treffer nacheinander zum 19:14, 19:15, 20:15, 20:16, ein weiteres Mal zwei Einschläge der Haaß-Truppe in Folge zum 22:16, 22:17, nochmal zwei HCE-Tore hintereinander zum 24:17, 24:18, 25:18, 25:19, abwechselnd je zwei Erlanger und Mindener Treffer über 27:19 und 27:21 zum 29:21, 29:22, 30:22.
Siebenmeter: HCE 7 = erneut schritt Erlangens Rückkehrer 22 Christopher Steinert zur Tat + verwandelte alle seine 7 (!) Versuche sicher – Minden 4 = alle Versuche ebenfalls sicher verwandelt von 50 Tomáš Urban.
Auszeiten: HCE 2 = Spielzeit 27:33 (beim Stand von 14:10, dem der Halbzeitstand von 15:10 folgte) + 51:21 (beim Spielstand von 25:19,dem die Haaß-Schützlinge ihren siebten von insgesamt acht Doppelschlägen folgen ließen!) – Minden 3 = Spielzeit 22:28 (nach drei HCE-Toren in Folge zum Zwischemstand von 12:7, dem die Gastgeber auch noch das 13:7 zu einem 4:0-Lauf folgen ließen) + 38:18 (nach zwei HCE-Treffern hintereinander zum 19:14 gelang Minden das 19:15) + 50:26 (beim Stand von 25:18, nach dem GWD auf 25:19 verkürzte).
Schiedsrichter: Steven Heine (HSG Nord Edemissen) + Sascha Standke (??? Ronnenberg).
Gelbe Karten/Verwarnungen: HCE 1 = 9 Øverby (23:35) – Minden 1 = 4 Janke (4:20).
Zeitstrafen: HCE 4 x 2 Minuten = 42 Jeppsson (3:12), 20 Büdel (30:35), 33 Link (40:43), 9 Øverby (42:15) – Minden 4 x 2 Minuten = 2 Meister (5:06), 11 Korte (15:21), 14 Pieczkowski (24:38), 4 Janke (56:58).
Disqualifikation/Rote Karte: keine.
Zeitnehmer: Reinhold Cesinger (Neustadt/Aisch) – Sekretär: Richard Cesinger (Neustadt/Aisch) – Technischer Delegierter: Jürgen Rieber (Nürtingen).
Zuschauer: 3021 (zahlende) in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung”.

Erlangen feiert den Heimsieg

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: Einlaufzeremonie mit 67-Hampus Olsson (ER)
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
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