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Fußball

2. Liga: 1. FC Nürnberg – Karlsruher SC 2:1

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„Der CLUB“ weiter ungeschlagen + mit seinem zweiten (Heim-)Sieg / DTM-Werbung für den Norisring

Gegenläufig zum Saisonstart des Nachbarn aus der „Westvorstadt“, der nach dem 3. Bundesliga-Spieltag noch keinen Sieg verzeichnet (lediglich ein Heimpunkt gegen Arminia Bielefeld) und auch schon aus dem Pokal-Wettbewerb des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der laufenden Spielzeit ausgeschieden ist, darf sich der 1. FC Nürnberg – wenngleich eine Spielklasse tiefer – nach sogar fünf Runden noch als ungeschlagen bezeichnen.

Nürnbergs 16-Christopher Schindler (oben) und Karlsruhes 8-Jerome Gondorf (unten).

Die Mannen von Cheftrainer Klauß können sich auf die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals freuen, in der mit dem Hamburger SV Ende Oktober 2021 ein ebenfalls in die Zweitklassigkeit abgerutschter Traditionsklub aus dem Norden der Republik seine Visitenkarte abgeben wird in der Noris!

Nürnbergs 6-Lino Tempelmann (mitte) trifft zwischen Karlsruhes 16-Philip Heise (li.) und 35-Marius Gersbeck (re.) hindurch zum 1-0.

Bevor der HSV im „Max-Morlock-Stadion“ gastiert (davor muss der 1. FCN bereits am 26.9.2021 in der Hansestadt zu seiner fälligen Zweitligahinrundenpartie antreten), stellte sich mit dem Karlsruher SC ein weiterer Klub der ersten Bundesliga-Stunden neben dem Club vor. Und die Badener bewiesen im süddeutschen Derby, dass sie ihre gute Form der Rückrunde der Vorsaison durchaus konservieren konnten.

Nürnbergs 6-Lino Tempelmann (mitte) trifft zwischen Karlsruhes 16-Philip Heise (li.) und 35-Marius Gersbeck (re.) hindurch zum 1-0.

Nach einigen Durststrecken sind ja beide Mannschaften wieder dabei, sich nach oben zu orientieren – zumindest in Liga 2, wo sowohl der KSC wie der 1. FCN nach vier Spieltagen noch ungeschlagen waren. Dabei fällt die Bescheidenheit der Karlsruher noch etwas ausgeprägter aus als die des „Ruhmreichen“, der auf dem Weg zurück zu höheren Ansprüchen eine wohltuende Geduld und Zurückhaltung an den Tag legt.

Nürnbergs 14-Tom Krauß (re.) und Karlsruhes 11-Kyoung-Rok Choi (li.).

Tempelmann + Shuranov legten Grundstock zum Sieg

Angesichts des Torlosen 0:0 am 4. Spieltag im weiß-blauen Freistaats-Duell beim Zweitliga-Rückkehrer FC Ingolstadt 04 mag das auch vollkommen angebracht gewesen sein. Gegen den Aufsteiger aus Oberbayern, der den Franken-„Glubb“ in der Relegation der Vor-Vorsaison beinahe in die 3. Liga verdammt hätte (wer erinnert sich nicht an Schleuseners Tor zum 1:3 aus FCN-Sicht in der letzten Sekunde der Nachspielzeit nach dem scheinbar sicheren 2:0-Heimsieg im Hinspiel …), gelang diesmal kein eigenes Tor im „Audi-Sportpark“.

Nürnbergs 18-Dennis Borkowski (unten) und Karlsruhes 16-Philip Heise (oben).

Dafür lief der damalige Nürnberger „Rettungs-Torschütze“ Fabian Schleusener, für viele Club-Anhänger nach wie vor ein Held, diesmal nicht im roten FCN-Trikot auf. Vielmehr hatte er nach seinem Wechsel von Franken in den südlichen Teil Nordbadens ein weißes Oberteil an. Das allerdings streifte er sich nicht bereits vor Spielbeginn über, sondern erst nach gut einer Stunde Spielzeit, als es durch Lino Tempelmanns Kopfballtreffer (50. Spielminute) bereits 1:0 stand für die Gastgeber, die dann auch noch das 2:0 (74.) nachlegten durch Eric Shuranov; der wiederum hatte erst danach Dennis Borkowski Platz machen dürfen/müssen, nachdem der 4. Offizielle eine frühere Auswechslung unter heftigen Protesten der Gastgeber verhindert hatte . . .

Karlsruhes 22-Christoph Kobald ist nach Spielende enttäuscht.

Wenig später schlug der Augenblick für Ex-„Glubberer“ Schleusener, als er seinen einstigen Mitspieler Enrico Valentini austrickste und mit seinem Rückpass von der Torauslinie den 2:1-Anschlusstreffer für Malik Batmaz (82.) auflegte, der nur zwei Minuten davor ebenfalls eingewechselt worden war. Wenn es ganz dumm gelaufen wäre für die Klauß-Truppe, die sich in der Schlussphase einem Dauerdruck der Karlsruher ausgesetzt sah, dann hätte KSV-Torjäger Philipp Hofmann in der 6. Minute der Nachspielzeit von der Strafraumgrenze statt des Außenpfostens den Nürnberger Kasten getroffen . . .

So aber blieb’s beim 2:1-Erfolg nach Treffern ausschließlich im zweiten Durchgang.

DTM Fahrer Marco Wittman (Walkenhorst Motorsport / BMW M6 GT3) sah ebenso beim Club vorbei wie Sophia Flösch (nicht im Bild).

So geht’s weiter für den 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga, Saison 2021/22:

6. SPIELTAG – 12. SEPTEMBER 2021 (SONNTAG, 13:30 UHR): SSV Jahn Regensburg – 1. FC NÜRNBERG (Vorsaison 1:1 + 1:0)
7. SPIELTAG – 17. SEPTEMBER 2021 (FREITAG, 18:30 UHR): 1. FC NÜRNBERG – FC Hansa Rostock (kein Pflichtspiel in der Vorsaison gegen den 3. Liga-Zweiten + Direkt-Aufsteiger/Rückkehrer in die 2. Bundesliga – letztes Aufeinandertreffen im DFB-Pokal, 2. Runde der Saison 2018/19 an der Ostsee = dank eines FCN-Sieges im 11m-Schießen mit 4:2 nach Verlängerung.

DFB-Pokal Saison 2021/22:

2. Hauptrunde am 26. Oktober 2021 (DIENSTAG, 20:35 UHR): 1. FC NÜRNBERG – Hamburger SV

DTM Fahrerin Sophia Flörsch (Abt Sportsline / Audi R8 LMS GT3) machte beim Spiel des Club Werbung für den DTM-Lauf auf dem Norisring

Statistik zum Heimspiel:

1. FC Nürnberg – Karlsruher SC 2:1 (0:0)

1. FCN: 26 Mathenia – 4 Sörensen, 5 Geis, 6 Tempelmann, 10 Dovedan (90+1. 8 Duman), 11 Shuranov (75. 18 Borkowski), 14 Krauß (90+7. 15 Nürnberger,), 16 Schindler, 22 Valentini (C), 24 Møller Dæhli (90+1. 33 Suver), 29 Handwerker / ohne Einsatz auf der Bank: 31 C. Klaus – 2 Fischer, , 9 Schäffler, Latteier, 34 Rausch / Chef-Trainer: Robert Klauß.
KSC: 35 Gersbeck – 2 Jung, 3 Gordon, 8 Gondorf (C), 11 Choi (80. 9 Batmaz), 16 Heise, 17 Cueto (66. 24 Schleusener), 21 Thiede (66. 37 Kaufmann), 22 Kobald, 33 Hofmann, 38 Breithaupt (89. 4 Fröde) / ohne Einsatz auf der Bank: 1 Kuster – 7 Lorenz, 18 Jakob / Trainer: Christian Eichner.
Tore: 1:0 16 Tempelmann (50. Spielminute – im zweiten Versuch aus Nahdistanz per Kopf, nachdem KSC-Keeper 35 Gersbeck die Direktabnahme des Nürnbergers aus acht Metern noch hatte abwehren können – zuvor hatte 14 Krauß ein Zuspiel von 24 Møller Dæhli gefährlich vors Gäste-Gehäuse gebracht), 2:0 11 Shuranov (74. – intuitiver Kopfball-Heber in vorausahnender Abstauber-Manier vom Fünf-Meter-Raum = also erneut aus Nahdistanz über Torhüter 35 Gersbeck ins lange Eck, nachdem KSC-Innenverteidiger 22 Kobald den Ball per Brust zu seinem Torhüter hatte zurückbefördern wollen), 2:1 9 Batmaz (82. – platzierter, so gut wie unhaltbarer 12m-Schuss von halblinks ins lange Ecke nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Ex-Nürnbergers 24 Schleusener, der seinen einstigen Mitspieler 22 Valentini an der Torauslinie hatte aussteigen lassen + dann passgenau auflegte).
Ecken: FCN 3 (davon 1 in Halbzeit 1) – KSC 6 (alle nach Seitenwechsel).
Schiedsrichter: Patrick Alt (Sportverein Illingen / DFB-LV Saarland) – Asmir Osmanagic (SpVgg Stuttgart-Ost / DFB-LV Württemberg) + Katrin Rafalski (TSV Besse / DFB-LV Hessen) / 4. Offizieller: Cristian Ballweg (SKG Bickenbach / DFB-LV Hessen) / Video-Assistent: Michael Bacher (SV Amerang / DFB-LV Bayern).
Gelbe Karten: FCN – 26 Mathenia (Minute + Grund nicht nachvollziehbar) – KSC 2 = 3 Gordon (33., wegen Foulspiels), 33 Hofmann (38., wegen Foulspiels).
Gelb-Rote Karte: keine.
Rote Karten: keine.
Zuschauer: 13 120 (zahlende) im „Max-Morlock-Stadion“ – gemäß der aktuellen „Corona“-Einschränkungen/Lage.

Text: Klaus Meßenzehl
Titelfoto: Nürnbergs 11-Erik Shuranov (re.) bedankt sich nach seinem Treffer zum 2-0, bei 14-Tom Krauss (li.) für die Vorlage.
Fotos: Thorsten G. Schönberger / ISPFD
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