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Sonstiges

Umstellung der Parkraumbewirtschaftung in der Nürnberger Altstadt

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Beschlossene Umstellung der Parkraumbewirtschaftung wird in der Altstadt weiter umgesetzt.

Bereits im Dezember 2020 erfolgte die Umstellung im Bewohnerparkgebiet B, dem Burgviertel. Nach der witterungsbedingten Pause geht es nun im Bewohnerparkgebiet C in der nordöstlichen Altstadt weiter. Bis Ende 2021 wird die Umstellung schrittweise auch in den weiteren Bewohnerparkgebieten der Altstadt (A, D1, D2, D4) realisiert.

Die bestehenden Bewohnerparkplätze bleiben in der Summe erhalten.

Die Regelungszeit wird, wie oft gefordert, auf den Zeitraum Montag bis Sonntag, 8 bis 22 Uhr, ausgeweitet. Alle bisher kostenfreien Parkplätze werden in Zukunft nach dem Mischprinzip bewirtschaftet. Auf diesen ist jedem das Parken gegen Gebühr für die beschilderte Höchstparkdauer, maximal vier Stunden, erlaubt. Anwohnende mit gültigem Bewohnerparkausweis dürfen hier nun zusätzlich kostenfrei und unbegrenzt parken.

Die bisher schon vorhandenen kostenpflichtigen Kurzzeitparkplätze bleiben bestehen. Hier müssen auch Anwohnerinnen und Anwohner, wie alle anderen Besucher, Parkgebühren bezahlen. Alle weiteren Sonderparkplätze (Behindertenstellplätze, Taxi, eingeschränkte Haltverbotszonen beziehungsweise Ladezonen) bleiben ebenfalls erhalten.

Im Ergebnis wird sich die Chance auf einen Parkplatz in der Altstadt für Anwohnende mit Bewohnerparkausweis erhöhen. Das kostenfreie Dauerparken im öffentlichen Raum von Nicht-Bewohnern wird in Zukunft jedoch nicht mehr möglich sein. Damit haben auch Kunden, die nur für kürzere Erledigungen einen Parkplatz benötigen, eine höhere Chance auf einen kostenpflichtigen Stellplatz. Darüber hinaus gibt es ausreichend Stellplätze in den vielen Parkhäusern der Altstadt. Als entspannter Weg in die Innenstadt bietet sich zudem die Nutzung des öffentlichen Verkehrs oder auch des Fahrrads an.

Bewohnerparkgebiete in der Altstadt.
Nachweis: Stadt Nürnberg – Amt für Geoinformation und Bodenordnung / Verkehrsplanungsamt.

„Die Erfahrungen mit der bereits abgeschlossenen Umstellung im Burgviertel sind überwiegend positiv. Weniger Parksuchverkehr bedeutet weniger Belastungen für Anwohnende und Besucherinnen und Besucher“, so Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Nach dem Stadtratsbeschluss ist an die Umstellung der Parkraumbewirtschaftung die Umgestaltung verschiedener Plätze oder die Änderung der Verkehrsführung an mehreren Stellen in der Altstadt geknüpft. „Attraktive und für alle Menschen nutzbare Flächen sind essenziell, damit wir unseren hohen Standard als Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort behalten und ausbauen. Dabei möchten wir die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigen, gleichzeitig benötigen wir aber mehr Handlungsoptionen im öffentlichen Raum – durch die Umstellung der Parkraumbewirtschaftung können wir beides unter einen Hut bringen“, betont Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. „Gerade in der jetzigen Situation müssen wir strategisch denken und handeln, um die Geschäfte in der Innenstadt zu unterstützen.

Unmittelbar hilft die Umstellung denjenigen Besuchern oder Kunden der Innenstadt, die nur maximal vier Stunden einen Stellplatz benötigen.

Diese finden nun leichter einen Stellplatz. Mittel- und langfristig ist es jedoch von wesentlich größerer Bedeutung, dass alle Kunden und Besucher der Altstadt durch den Gewinn an öffentlichem Raum mehr Freude an Einkauf, Gastronomie oder einfach an der Stadt an sich haben.“

In einigen Bereichen wird es eine Neuaufteilung der Parkplatzzuordnung geben. Dabei werden reine Bewohnerparkplätze vornehmlich in Wohnstraßen konzentriert, Mischparkplätze verstärkt an Plätzen, größeren Kreuzungsbereichen und Geschäftsstraßen.

Die Termine der Umstellung für die jeweiligen Gebiete werden über die Presse sowie auf der Webseite des Verkehrsplanungsamts unter www.verkehrsplanung.nuernberg.de bekannt gegeben. Zusätzlich werden alle Haushalte des jeweiligen Bewohnerparkgebiets per Postwurfsendung über die Umstellung informiert.

Text: Stadt Nürnberg / maj
Titelfoto: Künftige Beschilderung auf Mischparkplätzen. Foto: Christine Dierenbach / Stadt Nürnberg.

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