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Metropolregion Nürnberg trägt für zwei weitere Jahre den Titel Fairtrade Region

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70 Städte, Landkreise und Gemeinden zeigen in der Metropolregion Nürnberg Flagge für Fairen Handel

2017 wurde die Metropolregion Nürnberg zum ersten Mal von Fairtrade Deutschland als Fairtrade Region ausgezeichnet. Alle zwei Jahre muss nachgewiesen werden, dass das Engagement in der Region weiterhin hoch ist. „Die Faire Metropolregion Nürnberg hat eine beeindruckende Entwicklung gemacht! Es freut mich, Ihnen heute die Urkunde für zwei weitere Jahre als Fairtrade Region zu überreichen!“, sagt Lisa Herrmann, Kampagnenleitung bei Fairtrade Deutschland bei der digitalen Titelerneuerungsfeier am 26. April 2021.

„Vor vier Jahren sind wir gestartet mit 32 Fairtrade Städten, Gemeinden und Landkreisen, 27 Fairtrade Schools und zwei Fairtrade Hochschulen in der Region. Es ist beachtlich, wie die Bewegung gewachsen ist! Mittlerweile sind über 70 Städte, Landkreise und Gemeinden, fast 100 Schulen und 6 Hochschulen aktiv!“, so Dr. Roland Oeser, Stadtrat in Schwabach. Als Sprecher der Fairen Metropolregion eröffnete er zusammen mit Ruth Dorner die digitale Feierstunde. Die Titelerneuerung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Flagge zeigen für den Fairen Handel“. In der ganzen Metropolregion wehen diese Woche Fairtrade Fahnen vor den Rathäusern und Landratsämtern. So auch vor dem Rathaus der Stadt Altdorf b. Nürnberg, deren Bürgermeister Martin Tabor als Gastgeber der digitalen Titelerneuerung die rund 60 Teilnehmenden begrüßte.

Wichtige Erfolgsfaktoren der Fairen Metropolregion sind das hohe Engagement der Zivilgesellschaft und die kreativen Aktionen der Fairtrade Gruppen in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Sie bringen mit Aktionen wie dem fairen Bananeneis in Ebern, einem fairen Pop-up Café in Oberasbach oder fairen Dankeschön-Geschenken zum Blutspenden in Waldsassen den Fairen Handel ins öffentliche Bewusstsein. Auch in Zeiten von Corona sind sie kreativ und aktiv geworden, mit konsumkritischen Rundgängen durch die Fairtrade Städte und Gemeinden, fairen Geschenkpaketen für Seniorinnen und Senioren und vielen weiteren Aktionen.

Schwabach zeigt Flagge für den Fairen Handel (v.l.n.r.): Fairtrade-Beauftragte Andrea Lorenz, Oberbürgermeister Peter Reiß und Initiativkreissprecher Dr. Roland Oeser hissen die Fairtrade-Fahne vor dem Schwabacher Rathaus.
Foto: Stadt Schwabach – Andrea Lorenz

 

Die Faire Metropolregion hat sich auch mit ihrem Engagement für die nachhaltige öffentliche Beschaffung bundesweit einen Namen gemacht. 70 Städte, Gemeinden und Landkreise arbeiten aktiv im Pakt zur nachhaltigen Beschaffung. „Es ist beeindruckend, was sich 2020 getan hat. Von nachhaltigen Textilien, Büromaterialien und Lebensmitteln, Stadtrats-, Kreistags- und Gemeinderatsbeschlüssen über Handlungsleitlinien bis hin zu neuen Personalstellen: das Thema gewinnt an Bedeutung!“, zeigt sich Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, begeistert. Sie nennt beispielhaft die faire Arbeitskleidung, die 2020 unter anderem in Markt Hirschaid, Markt Roßtal, dem Landkreis Kulmbach und der Stadt Ebern für die Mitarbeitenden von Bauhöfen und Straßenmeisterei angeschafft wurde.

Für 2021 hat sich die Faire Metropolregion Nürnberg noch viel vorgenommen. Aktuell läuft der Videowettbewerb „So fair ist die Metropolregion Nürnberg“ an dem sich Kindergärten, Kitas, Schulen, Institutionen, Vereine, Kommunen, Fairtrade Steuerungsgruppen, Unternehmen und weitere Akteure beteiligen können. Die Siegervideos werden am 23. September im Rahmen des 2. Fairtrade Gipfels der Metropolregion in Neumarkt öffentlich gekürt. Am gleichen Abend findet die Preisverleihung des bundesweiten Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels 2021“ statt. Außerdem sind weitere Kommunen eingeladen, sich dem Pakt zur nachhaltigen Beschaffung anzuschließen.

Mehr Informationen zur Fairen Metropolregion Nürnberg finden Interessierte unter: www.faire-metropolregionnuernberg.de

Text: Metropolregion Nürnberg
Titelfoto: Altdorf b. Nürnberg zeigt Flagge für den Fairen Handel @Stadt Altdorf – Brigitte Hornhof

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