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Nürnberg Wöhrder See: Energie- und Umweltstation wird für Betrieb vorbereitet

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Die Energie- und Umweltstation wird für den Betrieb startklar gemacht.

Das städtische Hochbauamt hat die neue umweltpädagogische Bildungseinrichtung auf dem Wöhrder See von Februar 2018 bis Februar 2020 gebaut. Mit Angeboten für Schulklassen und die Bürgerschaft will die Energie- und Umweltstation künftig Naturverständnis, nachhaltige Lebensstile und Umweltbewusstsein fördern. Die Kosten für die Stadt betragen rund 5,4 Millionen Euro.

Der Freistaat Bayern fördert rund 1,8 Millionen Euro und die Zukunftsstiftung der Sparkasse 87 000 Euro.

„Die für März 2020 geplante offizielle Einweihungsfeier wurde wegen der aktuellen Situation bis auf Weiteres verschoben. Aktuell werden noch verschiedene, kleinere Mängel beseitigt und die Ausstellungsgegenstände vervollständigt. Teile des Gerüsts sind auf Grund der Witterung und der damit verbundenen Wassertemperaturen noch nicht entfernt worden“, erläutert Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich.

Das Gebäude beinhaltet drei unterschiedliche Funktionen: die eigentliche Energie- und Umweltstation, das Bootshaus für das Mähsammelboot des Wasserwirtschaftsamts sowie ein öffentliches WC. Das Hochbauamt errichtete den Holzbau in Rahmenbauweise auf 26 Stahlpfählen und Stahltragrost. Die Station ist als „nearly zero-energy building“ ausgelegt. Das Bootshaus mit den angrenzenden Lagerräumen ist auf Grund der jeweiligen Funktion nicht beheizt.

Die Photovoltaikelemente, die überall an dem Gebäude angebracht sind, können den Stromverbrauch der Energie- und Umweltstation über das Jahr betrachtet weitestgehend decken. Die nicht benötigte Energie wird in Stromspeichern gespeichert oder bei Bedarf ins Netz eingespeist.

Zusätzlich versorgen drei Erdwärmesonden das Gebäude mit Wärme oder kühlen es im Sommer.

Die Energie- und Umweltstation am Wöhrder See wird vom Institut für Pädagogik und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg in Kooperation mit dem städtischen Referat für Umwelt und Gesundheit getragen. Ziel ist die Umsetzung des Konzepts „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ auf lokaler Ebene. Hauptzielgruppen sind Schulklassen sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die in dem Gebäude zum Beispiel die Themen Erneuerbare Energien und Energiesparen, Biodiversität und auch den Wöhrder See spielerisch entdecken und erforschen können. Daneben sind offene Veranstaltungen geplant, Vorträge und Aktionswochen runden das Angebot ab.

Wegen der aktuellen Corona-Krise kann die Energie- und Umweltstation der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich gemacht werden. Je nach Entwicklung der allgemeinen Lage wird nach den Pfingstferien mit kleinen Gruppen – unter Berücksichtigung der Abstandsregelung – gestartet.

Derzeit können Bürgerinnen und Bürger die Energie- und Umweltstation aber schon auf Instagram kennenlernen: Interessierte können unter umweltstation_nuernberg! folgen.

Text: Stadt Nürnberg / maj
Titelfoto: Die neue Energie- und Umweltstation wird für den Betrieb vorbereitet.
Bildnachweis: Stadt Nürnberg/Energie- und Umweltstation im IPSN

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