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Eishockey

DEL POV2: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Adler Mannheim 2:4

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2:4 (0:2, 1:2, 1:0) gegen Mannheim – Nürnberg verliert auch Spiel 2 der Viertelfinal-“Playoffs”.

93-Leonhard Pföderl (N) gegen 89-David Wolf (MA)

Choreo auf dem Gästeblock aus Mannheim

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wurde auch in Nürnberg deutlich, warum die “Adler” des Mannheimer ERC in der Hauptrunde der Saison 2018/19 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach 52 Punktspielen (vier Mal jeder gegen jeden) am Ende ganz oben standen: Die Mannschaft von Chefcoach Pavel Gross ist unglaublich stark besetzt, vor allem sehr ausgeglichen auf nahezu allen Positionen!

9-Brandon Buck (N) bringt den Puck nicht an Goalie 44-Dennis Endras (MA) vorbei ins Tor

16-Markus Eisenschmid (MA) gegen 77-Tim Bender (N)

 

 

 

 

 

 

 

 

Und selbst wenn Nürnbergs Goalie Niklas Treutle in 57 Minuten sowie 48 Sekunden bis zu seiner Heraus-nahme in der Schlussphase 33 Saves (= gehaltene oder geblockte) Schüsse verzeichnen kann, damit gegen-über Mannheims Dennis Endras (25 in 60 Spielminuten) acht, also fast ein Drittel mehr parierte: Vier Mal musste er hinter sich greifen und Mannheims Keeper nur zwei Mal . . .

Goalie 44-Dennis Endras (MA) streckt sich erfolgreich gegen den Schuss von 41-William Acton (N)

61-Tommi Huhtala (MA) gegen 61-Chad Bassen (N)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

War es diesmal gewiss kein Problem zu vieler NIT-Strafzeiten (nur 3 gegenüber 5 der Gäste), so spielte dies ein Mal dennoch eine gewisse Rolle – beim fast schon vorentscheidenden 0:2 (19. Spielminute) von Markus Eisen-schmid, der mit seinem nun schon vierten Playoff-Tor zum 0:3 (22.) bald nach Wiederbeginn im zweiten Drittel auch noch die frühe Vorentscheidung besorgte. Gravierender indes war der Rückstand bereits in Spielminute 7, als “Adler” Luke Adam an der eigenen blauen Linie in einen Querpass von Martin Stajnoch flog und diesem zum kapitalen Fehler machte, indem er das Break eiskalt zum 0:1 verwertete.

57-Daniel Weiss (N) klatscht nach seinem Tor zum 1:3-Anschluss an seiner Bank ab

Nürnberg jubelt um Maskottchen Pucki über das Tor von Daniel Weiss zum 1:3-Anschluss

Aufkeimende Hoffnung der Ice Tigers nach dem 1:3 (37.) durch Daniel Weiß machte nur 1:19 Minuten später schon wieder Mannheims Tommi Huhtala zunichte mit seinem 1:4 (39.). Die Nürnberger brauchten fast zehn weitere Spielminuten (plus zweite Drittelpause), um mit Shawn Lalonde’s 2:4 (49.) nochmals heranzukommen und zu hoffen auf ein kleines Wunder – das nicht stattfand, obwohl es an der Bereitschaft der Ice Tigers zu Ein-satz, Kampf und Leidenschaft keineswegs fehlte.

22-Oliver Mebus (N) gegen 18-Benjamin Smith (MA)

8-Shawn Lalonde (N) nach seinem Tor zum 2:4-Anschluss mit 17-Patrick Reimer (N) und 77-Tim Bender (N)

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Schlussphase, und das nicht erst nach Herausnahme des eigenen Torhüters gut zwei Minuten vor Spiel-ende, kam nochmal richtig Stimmung auf in der ARENA. Da sprang der Funke von den unermüdlichen Anhäng-ern (die sich einer lautstarken MERC-Kolonie in Nord- Nordost- und Nordwest-Kurze gegenüber sahen) auf die Mannschaft über – oder war es umgekehrt, weil die NIT-Fans durchaus (an)erkannten, dass die eigenen Spieler alles gaben?!?

Goalie 44-Dennis Endras (MA) muss zuschauen wie 57-Daniel Weiss (N) vom Puck (geschossen von Kollege Dupuis und fliegt gerade zwischen dessen Beinen auf das Eis) am Mund getroffen wird und dieser den Einschlag noch nicht begriffen hat.

57-Daniel Weiss (N) wurde vom Puck getroffen und fährt blutend und mit Zahnverlust vom Eis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel Weiß opferte gut fünf Minuten vor Spielende sogar einige seiner Zähne, als ihn der Schlagschuss seines Mitspielers Philippe Dupuis im Kinnbereich traf . . .

Verbunden mit besten Genesungswünschen an den Torschützen ist für den Rest der Mannschaft zu hoffen, dass nach der langen Saison mit drei zusätzlichen “Pre-Playoff”-Partien in den beiden noch sicheren Begeg-nungen zumindest ein Mal noch eine Überraschung gelingt – ein zusätzliches drittes Heimspiel käme wohl eher einer großen Überraschung gleich.

Die mitgereisten Fans aus Mannheim feiern den Sieg

Und so geht’s weiter

Nach dem 2:7 in Spiel 1 von Mannheim in der dortigen SAP Arena und dem Heim-2:4 In der ARENA NÜRNBERGER Ver-sicherung gibt es vorerst noch zwei weitere sichere Termine in den “Playoffs” des DEL-Viertelfinals nach dem Modus “Best of Seven” (= vier Siege sind also nötig fürs Weiterkom-men und Erreichen des Halbfinals).

Die Termine der ausstehenden zwei sicheren Begegnungen . . .

. . . Spiel 3: Sonntag, 17. März 2019 / 19.00 Uhr = Adler Mannheim – Ice Tigers
. . . Spiel 4: Freitag, 22 März 2019 / 19.30 Uhr = Ice Tigers – Adler Mannheim

Nach dem Sieg klatscht 27-Brendan Mikkelson (MA) mit Goalie 34-Chet Pickard (MA) ab

Mögliche weitere Termine . . .

. . . Spiel 5: Sonntag, 24 März 2019 / Uhrzeit offen = Adler Mannheim – Ice Tigers
. . . Spiel 6: Freitag, 29 März 2019 / Uhrzeit offen =: Ice Tigers – Adler Mannheim
. . . Spiel 7: Sonntag, 31 März 2019 / Uhrzeit offen = Adler Mannheim – Ice Tigers

Spiel 2, das 1. Heimspiel, der DEL-Viertelfinal-Playoffs in der Statistik:

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Adler Mannheim 2:4 (0:2, 1:2, 1:0)

Ice Tigers: 31 Treutle (Spielzeit 57:48 Minuten), 29 Jenike (ohne Einsatz) – 6 Stephan, 8 Lalonde, 9 Buck, 11 Brown, 13 Stajnoch, 14 Gilbert, 16 Bast, 17 P. Reimer, 21 Kislinger, 22 Mebus, 41 Acton, 57 Weiß, 61 Bassen, 68 Jurcina, 72 Mieszkowski, 74 Fox, 77 Bender, 91 Dupuis, 93 Pföderl. / Mannschaftsleiter + Chef-Trainer: Martin Jiranek – Co-Trainer: Mike Flanagan.
Mannheim: 44 Endras (Spielzeit 60:00 Minuten), 1 Bernard + 34 Pickard (jeweils ohne Einsatz) – 6 Lehtivuori, 7 Akdag, 9 Raedeke, 14 G. Festerling, 16 Eisenschmid, 17 Kink, 18 Smith,21 Krämmer, 22 Plachta, 23 M. Goc, 27 Mikkelson, 29 Reul, 37 Larkin, 42 Kolarik, 53 Seider, 61 Huhtala, 89 Wolf, 90 Adam, 95 Katic. / Mannschafts-leiiter: Youri Ziffzer – Chef-Trainer: Pavel Gross – Co-Trainer: Mike Pellegrims.

Tore: 0:1 90 Adam / ohne Assistenten – respektive Nürnbergs 13 Stajnoch per verunglücktem Querpass im gegnerischen Drittel an der blauen Linie …(6:34), 0:2 16 Eisenschmid / 42 Kolarik + 95 Katic – bei 5:4-Überzahl Mannheim lediglich elf Sekunden nach dem Bully (18:28), 0:3 16 Eisenschmid / 14 G. Festerling /+ 42 Kolarik (21:50), 1:3 57 Weiß / 72 Mieszkowski + 21 Kislinger (36:46), 1:4 61 Huhtala / 27 Mikkelson + 90 Adam (38:05), 2:4 8 Lalonde / 91 Dupuis + 77 Bender (48:02).

Schiedsrichter: Sirko Hunnius + Aleksi Rantala.
Linienschiedsrichter: Ándreas Hofer + Markus Höfer.
Strafzeiten: Nürnberg 3 = 6 Spielminuten (3 x 2) – Mannheim 5 = 10 Spielminuten (5 x 2).
Zuschauer: 7252 (zahlende in der ARENA Nürnberger Versicherung).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: ISPFD
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