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Eishockey

DEL: Ice Tigers starten mit 2:7 bei den Adlern . . .

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Vier bayerische Vereine in den Play-Offs

Szene aus dem ‚Spiel am 24.02.2019: Trainer/Sportdirektor Martin Jiranek (N) dirskutiert mit den Schiedsrichtern

Mit dem Überraschungs-Dritten der Hauptrunde, den „Panthern“ des Augsburger EV (7:1 gegen den Sechsten Düsseldorfer EG), und dem Fünften ERC Ingolstadt (6:2  beim Vierten, den „Haien“ des Kölner EC) hatten zwei bayerische Klubs (die sich sinnigerweise beide mal als „Panther“ bezeichneten …) den beiden vermeintlichen Eishockey-Riesen vom Rhein in den zwei Dienstag-Begeg-nungen schon mal einen Schock versetzt zum Auftakt der Viertelfinal-„Playoffs“ der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) – da lag es nahe, nach dem Motto „aller guten Dinge sind drei“, aus Nürnberger Sicht darauf zu hoffen, dass den THOMAS SABO Ice Tigers bei der Mittwoch-Partie in Mann-heim (das ja, Rhein-aufwärts, am selben Fluß liegt wie die beiden Konkurrenten Düsseldorf und Köln …) ein ähnlicher „Playoff“-Auftakt gelingen möge . . .

Szene aus dem ‚Spiel am 24.02.2019: 10-Taylor Aronson (N) vor 9-Brent Raedeke

Der Wunsch blieb Vater des Gedankens, die Realität sah anders aus: Wie im zeitgleichen Parallelspiel des zweiten „Pre-Playoff“-Siegers Eisbären Berlin (der Nachfolgeverein des SC Dynamo hatte als Neunter den Achten Straubing Tigers mit 2:0-Siegen ausgeschaltet), der beim Titelver-teidiger und Hauptrunden-Zweiten, den „Roten Bullen“        (= Red Bull) des EHC München erst nach Verlängerung 2:3 (0:0, 0:0, 2:2, 0:1) unterlag, Damit behielten im Gegensatz zum Dienstag am Mittwoch beide in der Hauptrunde besser platzierten Mannschaften die Oberhand – also leider auch die „Adler“ des Mannheimer ERC gegen den Zehnten NIT und das am Ende deutlich mit 7:2 (1:1, 3:1, 3:0).

Szene aus dem ‚Spiel am 26.10.2018: 8-Shawn Lalonde (N), 22-Matthias Plachta und 84-Andrew Desjardins (beide MA)

Dabei weckte der erste Auftritt der Ice Tigers im DEL-Viertelfinale phasenweise durchaus Hoffnungen. Ent-scheidend war nach dem 1:1-Ausgleich von Patrick Reimer (16.) und dem Anschlusstreffer von Leonhard Pföderl (39.) jedoch eine erneut vergebene eigene Chance, gefolgt von einem unglücklichen bis unnötigen Scheibenverlust, der zum Mannheimer 5:2 und damit zur (Vor-) Entscheidung führte (46.).

Ungeschickte bis unberechtigte Strafzeiten in der Anfangs-phase taten ein Mal mehr ihr Übriges. Dabei konnten die Unparteiischen keineswegs uneingeschränkte Zustimmung finden (soweit das zu beurteilen war am TV-Gerät, das mit-unter allerdings eher noch bessere Einsicht gewährt – die den Schiedsrichtern bei Inanspruchnahme des Videobeweises indes ebenfalls zur Verfügung stünde … ). So wanderten Nürnberger Spieler schon früh dreimal auf die Strafbank, wobei mindestens einer dieser Strafen ein ungeahndetes Mannheimer Foul vorausging.

Szene aus dem ‚Spiel am 24.02.2019: 89-David Wolf (MA) klatscht nach seinem Tor zur 3:1-Führung an seiner Bank ab

An dieser Stelle sei den bisweilen hartgesottenen Eishockey-Cracks ein Kompliment ausgesprochen:

Daran, wie sie grenzwertige bis falsche Entscheidungen der Unparteiischen (die natürlich auch nicht immer alles richtig sehen können), ähnlich akzep-tieren wie Handballer, ganz im Gegensatz zum Lamento in anderen Sport-arten, verdient Anerkennung.

Wie dem auch sei, der Sieg der Gastgeber fiel schlussendlich deutlich aus und muss auch als insgesamt verdient bezeichnet werden (wenngleich keineswegs in dieser Höhe). Heimische Medien wie „Mannheim24 – Das Nachrichtenportal für Mannheim und Region“ titelten (durchaus erleichtert nach der im Gegensatz zu den Ice Tigers zehntägigen Spielpause) „Souve-räner Sieg gegen Nürnberg“ und „Traumstart in die Playoffs!“ sowie „Adler setzen erstes Ausrufezeichen“ oder „So kann es weitergehen!“.

Das erhoffen sich die Gäste vom Mittwoch im ersten Heimspiel am Freitag natürlich anders.

Und so gilt, wie vor dem dritten „Pre-Playoff“-Auftritt in Bremerhaven, auch vor den restlichen (mindestens noch drei, hoffentlich aber mehr …) Begegnungen mit den Mannheimer Adlern kein Bangemachen, sondern vielmehr: Die Hoffnung stirbt zuletzt bei den Ice Tigers!

Das meinten die Chef-Trainer (siehe auch Website der Nürnberg Ice Tigers)

Martin Jiranek (Nürnberg): „Im ersten Drittel haben wir dreimal in Unterzahl gespielt. Das eine Tor konnten wir ausgleichen, der Start war insgesamt okay. Nachdem wir Oliver Mebus verloren haben, hatte das Aus-wirkungen auf die Abwehr. In der Folge ist eine Welle nach der anderen auf unser Tor gerollt, Niklas hat gut gespielt, aber es war dann nur eine Frage der Zeit.“
Pavel Gross (Mannheim): „Wir haben ein gutes und faires Spiel gesehen. Ich bin sehr froh, dass wir das erste Spiel gewonnen haben, aber es geht am Freitag weiter.“

Szene aus dem ‚Spiel am 24.02.2019: Trainer Pavel Gross (MA)

Und so geht’s weiter

Nach dem : in Spiel 1 von Mannheim in der dortigen SAP Arena gibt es vorerst noch drei weitere sichere Termine in den „Playoffs“ des DEL-Viertelfinals nach dem Modus „Best of Seven“ (= vier Siege sind also nötig fürs Weiterkommen und Erreichen des Halbfinals) – Spiel 2, das erste in Nürn-berg, steigt am Freitag, 15. März 2019, um 19.30 Uhr in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung.

Die Termine der ausstehenden drei sicheren Begegnungen . . .

. . . Spiel 2: Freitag, 15. März 2019 / 19.30 Uhr = Ice Tigers – Adler Mannheim
. . . Spiel 3: Sonntag, 17. März 2019 / 19.00 Uhr = Adler Mannheim – Ice Tigers
. . . Spiel 4: Freitag, 22 März 2019 / 19.30 Uhr = Ice Tigers – Adler Mannheim

Szene aus dem ‚Spiel am 26.10.2018: Noch im Querflug versucht 22-Matthias Plachta (MA) den Puck gegen 10-Taylor Aronson (N) zu verteidigen.

Mögliche weitere Termine . . .

. . . Spiel 5: Sonntag, 24 März 2019 / Uhrzeit offen = Adler Mannheim – Ice Tigers
. . . Spiel 6: Freitag, 29 März 2019 / Uhrzeit offen =: Ice Tigers – Adler Mannheim
. . . Spiel 7: Sonntag, 31 März 2019 / Uhrzeit offen = Adler Mannheim – Ice Tigers

Begegnung 1 der „Playoffs“ der DEL-Serie „Best of Seven“ in der Kurz-Statistik:

Adler Mannheim – TS Ice Tigers Nürnberg 7:2 (1:1, 3:1, 3:0)

Tore: 1:0 Desjardins / Assistenten Katic + Kolarik – 5:4-Überzahl (11:27), 1:1 Reimer / Weiß + Pföderl – 5:4-Überzahl (15:42), 2:1 Eisenschmid / Festerling + Akdag (22:38), 3:1 Desjardins / Plachta (23:57), 4:1 Eisenschmid /Larkin + Kolarik (24:37), 4:2 Pföderl / Jurčina (38:19), 5:2 Adam / Larkin + Smith (45:19), 6:2 Huhtala / Adam + Katic (53:50), 7:2 Desjardins / Wolf (59:28).

Szene aus dem ‚Spiel am 26.10.2018: Vor Goalie 34-Chet Pickard (MA) springt 9-Brandon Buck (N) hoch um den Puck passieren zu lassen

Schiedsrichter: Jamie Koharski + André Schrader
Strafzeiten: Mannheim 8 + 10 Minuten (Desjardins) – Nürnberg 10.

Zuschauer: 11 801 (zahlende in der SAP Arena Mannheim).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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