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Fußball

1. Liga: 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 1:3

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Kritiker wurden bestätigt – schlechtes Trainingslager setzte sich zum Rückrundenauftakt fort.

Nürnberger Fanchoreographie in der Nordkurve

Begrüssung vor dem Spiel zwischen Trainer Pal Dardai (B) und Trainer Michael Köllner (FCN)

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem Erfolgserlebnis wollte der FCN das neue Jahr einläuten und die direkten Abstiegsplätze verlassen. Stattdessen verlor der Club vor heimischer Kulisse gegen Hertha BSC mit 1:3 (1:1).

Kurzzeitig flackerte Hoffnung auf einen Heimerfolg auf, als Kapitän Hanno Behrens in der 42. Minute zum Ausgleich traf. Am Ende aber musste sich der Club gegen den Hauptstadtklub mit 1:3 geschlagen geben.

Nuernbergs Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) muss den von 19-Vedad Ibisevic (B – links vor 31) geschossenen Ball zur 1:0-Führung passieren lassen

18-Hanno Behrens (FCN) gegen 15-Marko Grujic (B)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Club wollte zum Rückrunden-Auftakt einen Schritt nach vorne machen im Abstiegskampf, nun klebt er weiterhin auf dem 18. Tabellenplatz und musste zudem eine Heimniederlage hinnehmen. Dabei startete die Köllner-Elf gar nicht mal so schlecht, stand defensiv stabil und fand in Person von Löwen auch die erste Tor-chance des Spiels. Eine Unaufmerksamkeit in der Berliner Defensive ermöglichte nach 13 Minuten die ersten klareren Torannäherungen, doch die Herthaner entschärften die Situation mit guter defensiver Teamarbeit. Beinahe im direkten Gegenzug schlug der Hauptstadtclub dann eiskalt zu, Vedad Ibišević vollendete einen schönen Angriff zum 0:1 (15.).

18-Hanno Behrens (FCN) bedankt sich seinem Vorlagengeber 17-Eduard Löwen (FCN) zum 1:1-Ausgleich

31-Ondrej Petrak (FCN) gegen 23-Arne Maier (B) und 10-Ondrej Duda (B)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Problem:

Hertha zeigte sich an diesem Tage sehr abgezockt, nutzte gleich die sich erste bietende Chance. Allerdings auch mit großer Mithilfe der Club-Defensive, die beim Doppelpass viel zu passiv agierte und Ibisevic gewähren ließ. Mit dem weiteren Spielverlauf bekam mehr und mehr Struktur ins Club-Spiel, auch wenn in fast allen Offensivzügen der entscheidende Pass ausblieb.

10-Ondrej Duda (B) holt zum 3:1-Torschuss aus.

10-Ondrej Duda (B) dreht nach seinem Tor zur 3:1-Führung ab und die Nürnberger 33-Georg Margreitter (FCN) und Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) können es nicht glauben

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausnahme:

Beim Ausgleich bestrafte der Club die inkonsequente Abwehr der Herthaner und belohnte sich mit dem zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich durch Behrens (42.). Mit diesem Ergebnis gingen beide Teams dann auch in die Kabinen

Dementsprechend optimistisch dürfte der ein oder andere Cluberer der rund 36.000 FCN-Fans im Max-Mor-lock-Stadion in die zweite Halbzeit gegangen sein. Mit zwei guten Möglichkeiten direkt zu Beginn drängte der 1. FC Nürnberg sogar auf die Führung – und musste dann wie schon im ersten Durchgang mit der ersten Her-tha-Chance das zweite Gegentor hinnehmen. Duda erzielte nach guter Vorarbeit von Ibišević und Valentino Lazaro das 1:2 (50.). Der FCN ließ den Kopf jedoch nicht hängen und hielt Rune Jarstein und seine Defensive weiter auf Trab. Es ging nun hin und her, auch die Berliner suchten weiter den Weg nach vorne, Duda kam nach 67 Minuten zur nächsten Abschlusschance, Mathenia war jedoch auf dem Posten. Drei Minuten später ließ Herthas Number 10 dem Schlussmann jedoch keine Abwehrchance und erhöhte! Dieses 1:3 20 Minuten vor dem Ende war dann bereits die Vorentscheidung in einer Partie, die eine abgezockte Hertha am Ende verdient gewann.

5-Niklas Stark (B) gegen 9-Mikael Ishak (FCN)

Nürnbergs Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) nach dem Schlusspfiff und der 1:3-Niederlage

 

 

 

 

 

 

 

Personal:

Clubtrainer Michael Köllner konnte für das Hertha-Spiel nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig der noch verletzte Robert Bauer sowie der erkrankte Kevin Goden mussten passen, zudem fiel kurzfristig Patrick Erras (muskuläre Probleme) aus. Dafür gab es zum Rückrunden-Auftakt gleich fünf Startelf-Comebacks: Mathenia, Ewerton, Löwen, Valentini und Kapitän Hanno Behrens haben die Winterpause gut genutzt und sind wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Pál Dárdai wechselte gegenüber dem Hinrundenfinale in Leverkusen viermal: Die Rückkehrer Niklas Stark, Karim Rekik, Marko Grujić sowie Kapitän Vedad Ibišević rückten für Jordan Torunarigha, Vladimír Darida, Mathew Leckie und Maximilian Mittelstädt in die Startformation. Die Herthaner begannen somit mit einer Dreierkette sowie zwei echten Spitzen.

Text: Hertha/FCN/ISPFD
Fotos: ISPFD
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