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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim 1:2 OT

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Manches wiederholt sich beim Eishockey wie im . . .

Drei Tage nach dem 1:2 gegen die Düsseldorfer EG, die den Nürnberg „Ice Tigers“ auch in den übrigen drei Begegnungen der aktuellen Saison 2021/22 der „PENNY DEL“ Niederlagen beibrachte (1:3 + 4:5 am Rhein, 1:4 in der Noris), gastierten die „Adler“ des Mannheimer ERC in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ – mit dem Ziel, den Gastgebern nicht erneut (drei) Punkte zu überlassen wie gut drei Wochen zuvor bei deren damaligem 3:2-Erfolg.

8-Tyler Sheehy (N) gegen 6-Joonas Lehtivuori

Was den Nord-Badenern gelang in einer hochattraktiven Auseinandersetzung, die erst in der Verlängerung die Entscheidung brachte: Nürnbergs neuerliche 1:2 (0:0, 0:1, 1:0 / 0:1)-Niederlage verlief allerdings so völlig anders als die Heim-Pleite gegen Düsseldorf.

Unter den Augen von Toni Söderholm, des finnischen Chef-Trainers des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), entwickelte sich von Anfang an ein außerordentlich intensives Aufeinandertreffen mit viel Tempo, das zunächst (und über mehr als 35 Minuten) auch ohne Tore hochattraktiv war. In der meistgespielten DEL-Partie (147 Begegnungen, 80 Mannheimer + 55 Nürnberger Siege bei drei Unentschieden, 455:387 Tore = +68 für den MERC) kehrte Thomas „Tom“ Rowe nach absolvierter „Corona“-Quarantäne zurück an die Bande und der Chef-Trainer der Ice Tigers schickte exakt dieselben Akteure aufs Eis wie sein(e) Vertreter Manuel Kofler (+ Patrick Reimer) im Spiel zuvor.

15-Charlie Jahnke (N) gegen 95-Mark Katic

Das bedeutete darüber hinaus erneut, dass nur 19 spielberechtigte und spielfähige Nürnberger Aktive auf dem offiziellen Spielberichtsbogen der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) standen. Und damit zwei weniger als bei Gegner Mannheim, der dafür die Schock-Nachricht vom längerfristigen Ausfall seines Nationalspielers Lean Bergmann verkraften muss(te).

Nach seiner gut verlaufenen Beinverletzung setzte den 23-jährigen gebürtigen Herner mit Auslandserfahrung bereits in ganz jungen Jahren (Schweden + USA, dabei dann sogar in der NHL) nun eine Herzmuskelentzündung voraussichtlich für mindestens drei weitere Monate außer Gefecht; damit fällt der Flügel-Stürmer und Linksschütze zudem wohl auch aus für die Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland (13. bis 29. Mai 2022).

70-Moritz Wirth gegen 24-Marcus Weber (N)

Sonderlob für Iskhakov + Lobach, Pilu, Ribarik, Ustorf

Ebenfalls auf der Verletzten-Liste der Kurpfälzer steht derzeit mit Jason Bast ein früherer „Ice Tiger“. Der 32-jährige Deutsch-Kanadier lief in der Spielzeit 2018/19 im NIT-Trikot auf und musste passen wegen einer Fußverletzung, die ihn bis zu sechs Wochen außer Gefecht setzt. Wie sein gleichfalls fehlender Mannschaftskamerad Bergmann (9 Tore/5 Assists) kam auch Bast (8/6) bisher auf 14 Scorer-Punkte, genauso wie die Mannheimer Thomas Larkin (5 Treffer/9 Vorlagen) und Ilari Melart (2/12), denen Nürnbergs Tim Fleischer mit seiner Vorbereitung beim NIT-Ausgleich von Daniel Schmölz (50. Spielminute) auf nun 16 Scorerpunkte (7 Tore/9 Assists) um einen weiteren Zähler davonzog.

Die Freude von Daniel Schmölz über seinen elften Saisontreffer und dank 21 Assists den 32sten Scorer-Punkt war groß, auch wenn er am Ende nur einen Punkt fürs Team bedeutete (immerhin einer mehr als gegen Düsseldorf).

13-Ryan Stoa (N) streckt sich vergeblich nach dem Puck gegen 21-Nicolas Kraemmer und 84-Andrew Desjardins

In der DEL-Statistik liegt der auch diesmal nicht spielfähige Gregor MacLeod (12 + 20) derweil bei gleicher Scorer-Punktzahl 32 dank mehr erzielter Tore noch etwas besser platziert, während die „Ice Tiger“ Ryan Stoa (15 + 18 = 33), Dane Fox (17 + 18 = 35) und Top-Torjäger wie -Scorer Tyler Sheehy (21 + 17 = 38) in der internen Rangliste ebenfalls weiterhin rangieren vor Patrick Reimer, der wegen seiner Rückenprobleme zwangsläufig bei 30 Scorer-Punkten (12 Treffer + 18 Assists aus allerdings lediglich 30 Partien) stehen bleibt; gefolgt von Christopher Brown, der mit seiner Direkt-Vorlage gegen Mannheim auf 29 Scorer-Zähler (9 + 20) kommt.

„Adler“-Chefcoach Pavel Gross („Das war ein gutes Spiel auf beiden Seiten und wieder eng wie vor drei Wochen!“) verband seine Erleichterung über den Sieg seiner Truppe, die in der laufenden Runde noch keine Partie in „Overtime“ verlor, nach zwei Mannheimer Niederlagen in Folge mit einem Sonderlob: „In der Verlängerung hat Ruslan Iskhakov gezeigt, was er mit der Scheibe kann. Wir sind froh, dass wir einen Weg gefunden haben, das Spiel zu gewinnen.

Goalie 90-Felix Brückmann hat den Puck im Rücken von 73-Markus Haennikaeinen und 15-Charlie Jahnke (N) im Blick

„Auch sein Gegenüber Thomas „Tom“ Rowe war alles andere als unzufrieden, trotz der Niederlage („Ich war sehr glücklich mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Das war hart umkämpft und physisch!“) – und hob bei der Medien/Presse-Konferenz mit dem Ex-Mannheimer Lukas Ribarik sowie Dennis Lobach, Fabrizio Pilu und Jakob „Jake“ Ustorf die jüngeren Cracks seines Teams hervor, mit dem er offensichtlich viel Freude hat!

Top-Gebote bei Trikot-Versteigerung + weitere Ukraine-Hilfe

Während dieser eine Punkt im Kampf um „PlayOff“-Rang 6 für Nürnberg noch ganz wichtig werden könnte, haben die Ice Tigers ein anderes Thema abgeschlossen: die Versteigerungen der Sonder-Trikots vom Heim-Auftritt gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven (4:3-Erfolg nach 1:3-Rückstand am 5.12.2021) anläßlich der Feierlichkeiten zu Patrick Reimers 1000. DEL-Einsatz (als Patrick Reimer nach Gregor MacLeods Zuspiel die Vorlage gab zum damaligen Siegtor von Julius Karrer lieferte).

14-Jordan Szwarz kann den Puck gegen 15-Charlie Jahnke (N) und 29-Nicholas Welsh (N) aus der Gefahrenzone schiessen

Kaum überraschend gab es mit 1550,17 €uro das Höchstgebot für das sportliche Oberteil des Jubilars und NIT-Kapitäns – dessen Trikot aus seinem 1000. DEL-Spiel vom 3. Dezember 2021 in Köln (1:2), passend zum historischen Ereignis, mit sagenhaften 2468,17 €uro ein noch deutlich höheres Gebot zeitigte, von dem laut Roman Horlamus, dem Leiter der Geschäftsstelle und Medien- und PR-Manager, ebenfalls „verschiedene soziale Einrichtungen“ profitieren.

Um Geld (und Hilfe) geht es auch weiterhin bei der Aktion „DROP PUCKS / NOT BOMBS“, die ihren Niederschlag beim jüngsten Heimspiel gegen Mannheim auf der Rückseite der in der „ARENA“ ausgelegten Klatschen mit den Kadern beider Teams fand: Dort ist ein „Barcode“ aufgedruckt, unter dem die Pucks mit dem entsprechenden Signet für 10 Euro pro Stück erworben werden können bei „DUMP & Chase“, dem „einzigartigen Magazin für Eishockey-Geschichten“, das die Erlöse aus diesem Verkauf spendet an „#LeaveNoOneBehind“, eine Organisation, die sich engagiert für Menschen in der Ukraine und solche, die auf der Flucht sind vor dem dortigen Krieg.

Goalie31-Niklas Treutle (N) sichert den Puck vor 71-Borna Rendulic

Nächstes Heimspiel für die Ice Tigers:

20. MÄRZ 2022 (SONNTAG, 16:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Krefelder EV „Pinguine“ in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ (Vorsaison 3:0 + 5:3 / nur 2 Spiele gegen die DEL-Klubs der Nord-Gruppe – in der aktuellen Spielzeit am 15.10.2021 in Nürnberg 2:3 nach Verlängerung = ein Erfolg der Gäste aus Nordrhein-Westfalen, am 24.11.2021 in Krefeld 3:2 = Sieg für Nürnberg + am 30.12.21 in Krefeld 2:3 n.V. = für den KEV)

Statistik zum jüngsten Heim-Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der „PENNY DEL“-Saison 2021/22

Nürnberg „Ice Tigers“ – „Adler“ Mannheim n.V. 1:2 (0:0, 0:1, 1:0 / 0:1)

„Ice Tigers“: 31 Treutle (60:27 Spielminuten), 38 Dubeau (ohne Einsatz) – 8 Sheehy, 11 Brown (A = Assistent des Spielführers), 13 Stoa, 15 Jahnke, 19 Fleischer, 22 Mebus (A), 23 Ribarik, 24 M. Weber (C = Kapitän/Spielführer; weiterhin anstatt des nach wie vor angeschlagenen Patrick Reimer …), 25 Schmölz, 26 Lobach, 29 Welsh, 48 J. Ustorf, 55 Parlett, 68 Pilu, 71 Bodnarchuk, 74 Fox, 77 Bender / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Manuel Kofler (zumindest laut offiziellem Spielberichtsbogen, wobei der eigentliche „Boss“ Thomas Rowe nach beendeter „Corona“-Quarantäne wieder zurück war an der Bande) – Co-Trainer: Thomas „Tom“ Rowe (laut DEL-Mitteilung anstelle von Patrick Reimer – der allerdings ebenfalls erneut mit Anzug + Schlips an der Bande tätig war, da er wegen seiner anhaltenden Rücken-Probleme weiter ausfiel).
„Adler“: 44 Endras (ohne Einsatz), 90 Brückmann (60:27) – 4 Holzer, 6 Lehtivuori, 7 Akdag, 9 Dawes, 14 Szwarz, 16 Eisenschmid, 18 Tosto, 21 Krämmer, 29 Reul (C), 33 Wohlgemuth, 37 Larkin, 43 Iskhakov, 70 Wirth, 71 Rendulic, 73 Hännikäinen, 77 F. Elias, 84 Desjardins (A), 89 Wolf (A), 95 Katic / Mannschaftsleiter: Youri Ziffzer – Chef-Trainer: Pavel Gross – Co-Trainer: Mike Pellegrims.
Tore: 0:1 9 Dawes – Assistenten 6 Lehtivuori + 14 Szwarz; wie korrekterweise als zweiter Vorlagen-Geber angegeben auf dem Spielberichtsbogen statt 16 Eisenschmid, den Stadionsprecher Christian „Ruppi“ Rupp zunächst genannt hatte (Spielzeit 35:18 Minuten), 1:1 25 Schmölz – 11 Brown + 19 Fleischer (49:07), 1:2 43 Iskhakov – 71 Rendulic (60:27).

29-Denis Reul gegen 74-Dane Fox (N)

Haupt-Schiedsrichter: #6 Lasse Kopitz (ehemaliger DEL-Profi + deutscher Nationalspieler / DEB-Landesverband Nordrhein-Westfalen) + #35 Jake Rekucki (Vereins-Zugehörigkeit ebenso unbekannt wie DEB-LV). Linien-Schiedsrichter: #70 Joep Leermakers (Tilburg/Niederlande) + #98 Maksim Cepik (Berliner Schlittschuh-Club / DEB-LV Berlin). Punktrichter: Michael Feldmann (Nürnberg).
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 5, allesamt ohne direkte (Tor-)Folgen = 10 Minuten (5 x 2 = 3 im 1. Spieldrittel sowie je 1 in den beiden folgenden Spielabschnitten) für 22 Mebus (10:22, „Interference“ = Behinderung + 19:09, wegen „Tripping“ = Beinstellen), 55 Parlett (11:43, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte + 39:20, wegen „Holding“ = Halten), 19 Fleischer (41:48, wegen „Tripping“ = Beinstellen) – MERC „Adler“ 4, ebenfalls komplett ohne direkte (Tor-)Folgen = 8 Minuten für 33 Wohlgemuth (11:43, wegen „Holding“ = Halten), 84 Desjardins (25:52, wegen „Interference“ = Behinderung), 29 Reul (36:05, wegen „Holding“ = Halten), 16 Eisenschmid (51:24, wegen „Elbowing“ = Ellbogen-Check).
Zuschauer: 2433 (zahlende) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ = lediglich – zumindest verglichen mit den 3041, die drei Tage zuvor gegen die Düsseldorfer EG ihren Eintrittspreis entrichtet hatten – allerdings mehr als beim 3:2-Sieg gegen die „Adler“ am 21.2.2022, also nur gut drei Wochen zuvor (damals 2236); gemäß der nach wie vor geltenden „Corona“-Maßgaben der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV), die in Bayern weiterhin eine Auslastung von 50 Prozent in geschlossenen Sportstätten erlaubt, und unter Einhaltung der „2G-Regel“ (= vollständig geimpft oder genesen respektive noch keine 14 Jahre alt/jung) inklusive des Tragens einer „FFP2“-Gesichts-(= Mund-Nasen-)Maske während des gesamten Aufenthalts in der Halle.

Text: Klaus Meßenzehl = „Pressedienst Nürnberg“ (PDN)
Titelfoto: Einlaufzeremonie mit Jakob Ustorf
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
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