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Basket-& Handball

Handball: HC Erlangen – SC DHfK Leipzig 19:15

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Starke Defensive + ein überragender Ferlin im Tor retten Auftaktsieg!

Was für ein verrückter Punktspiel-Auftakt in die Saison 2021/22 der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga und die Heimspiel-Premiere des HC Erlangen gegen den SC DHfK Leipzig in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ erlebten immerhin 3067 zahlende Zuschauer.

20-Nico Büdel (ER) gegen 7-Luca Witzke

Zur Halbzeit standen beim 19:15 (8:8) gerade mal 16 Tore auf der Anzeigetafel. Dabei musste Christoph Steinert (zurückgekehrt vom SC Magdeburg) – nachdem er zwei Siebenmeter sicher verwandelt hatte – noch vor dem Seitenwechsel mit blutigem Gesicht vorzeitig die Kabine aufsuchen, um behandelt zu werden. Nach dem Wiederbeginn stand der 31-jährige gebürtige Berliner, der beim SCM in der Jugend (2007–09) sowie zweimal (2009/10 + 2019–21) in der 1. Mannschaft spielte, erneut auf der Platte, bevor er wegen neuerlichen Austritts von Blut von den Schiedsrichterinnen wiederum vom Spielfeld geschickt wurde.

4-Patrick Wiesmach Larsen gegen 22-Klemen Ferlin (ER)

Da hatte der mit insgesamt sechs Treffern erfolgreichste Schütze der Erlanger seinem neuen alten Verein nach den beiden erfolgreichen Siebenmeter-Würfen aus Halbzeit 1 (1:0 nach langen 4:31 Minuten + 7:6/25.) bereits entscheidend geholfen mit seinem dritten Tor zum 10:8 (43. Spielminute) plus dem Doppelschlag zum 12:9. (44. + 46.). Schließlich setzte der Linkshänder mit dem 16:14 (57.) noch einen drauf gegen seinen früheren Klub (2015–17), ehe Sebastian Firnhaber ebenfalls mit einem Doppelschlag und Simon Jeppsson mit seinem vierten Treffer an diesem Tag in der wilden Schlußphase das 19:15 perfekt machten.

22-Klemen Ferlin (ER) wehrt einen 7m ab

Rückkehrer Steinert mit Blut, Schmerzen + sechs Treffern

Der Erfolg gegen den Vorsaison-Sechsten in einer eher Torarmen und beiderseits abwehrstarken Begegnung war der guten (noch besseren) Defensiv-Arbeit der Mittelfranken zuzuschreiben. Und einem dahinter überragend agierenden Torhüter. Klemen Ferlin brachte die Leipziger schier zur Verzweiflung!

Neben 18-Sebastian Firnhaber (ER) werfen sich 11-Lukas Binder und 14-Marko Marnic in den Wurf von 27-Antonio Metzner (ER)

Nach Seitenwechsel dauerte es dabei fast zehn Minuten (exakt 9:23) bis zum ersten Einschlag. Zum einen glänzte HCE-Keeper Ferlin wie sein Leipziger Gegenüber Joel Birlehm (24 Jahre jung, geboren in Herford), zum anderen standen die Pfosten erfolgreichen Abschlüssen von Sebastian Firnhaber (32.) und Antonio Metzner (37.) sowie Latte beim Ex-Erlanger Šime Ivić (38.) Zählbarem entgegen.

22-Klemen Ferlin (ER) wehrt den Strafwurf vom Ex-Erlanger 19-Sime Ivic ab

Schließlich eröffnete mit Simon Jeppsson derselbe Erlanger Akteur den Torreigen der mit 11:7 an die Gastgeber gehenden und dann doch etwas trefferreicheren zweiten Durchgang, der auch den Schlusspunkt setzte. Und der Jubel auf dem Spielfeld wie im weiten Rund kannte keine Grenzen mehr.

18-Lovro Jotic und 14-Marko Marnic stoppen 27-Antonio Metzner (ER)

So geht’s weiter für den HCE:

11. SEPTEMBER 2021 (SAMSTAG, 18:30 UHR): SG Flensburg-Handewitt – HC ERLANGEN (Vorsaison 33:23 + 27:26)
18. SEPTEMBER 2021 (SAMSTAG, 20:30 UHR): HC ERLANGEN – TSV GWD Minden (Vorsaison 21:21 + 29:30)
25. SEPTEMBER 2021 (SAMSTAG, 20:30 UHR): HC ERLANGEN – THW Kiel von 1904 (Vorsaison 25:31 + 30:36)

Torjubel von 42-Simon Jeppsson (ER)

Statistik der HCE-Begegnung des 1. Spieltags in der Saison 2021/22 der „LIQUI MOLY Handball-Bundesliga“

HC Erlangen – SC DHfK Leipzig 19:15 (8:8)

HCE: 1 Ziemer (ohne Einsatz), 22 Ferlin (57:36 Spielminuten) – 5 Sellin, Øverby, 11 Marschall, 13 Fäth, 18 Firnhaber (2), 20 Büdel, 21 Bissel (3), 27 Metzner (1), 33 Link, 42 Jeppsson (4), 44 Steinert (6, davon 2 per Siebenmeter bei 2 Versuchen), 57 Leban, 67 Olsson (3, davon 1 per Siebenmeter bei 1 Versuch) / Offizieller A: Thomas Hankel (= Co-/Torwart-Trainer) – OB: Michael Haaß (= Chef-Trainer) – OC: Ulrike Rienecker (= Physiotherapeutin) – OD: Ricco Wolf (= Team-Manager).
Leipzig: 12 Skinstad Sæverås (ohne Einsatz), 35 Birlehm (55:49) – 4 Wiesmach Larsen (3, davon 1 per Siebenmeter bei 1 Versuch), 5 Ernst, 7 Witzke (2), 8 Krzikalla (kein Tor + 2 gescheiterte Siebenmeter-Versuche), 9 Siebert (1), 11 Binder (6), 14 Mamić, 18 Jotić (1), 19 Ivić (kein Tor + ein gescheiterter Siebenmeter-Versuch), 25 Remke (1), 27 Sunnefeldt, 28 Gebala (1), 34 Milošević, 43 Esche / Offizieller A: Miloš Putera (= Co-Trainer) – OB: André Haber (= Chef-Trainer) – OC: Leon Bretschneider (= Physiotherapeut) – OD: Enrico Henoch (= Trainer U23, Videocoach & Scouting).
Torfolge: trotz Anwurf Leipzig dank des erfolgreichen Siebenmeter-Versuchs von Erlangens 44 Steinert 1:0 (nach allerdings sage + schreibe erst 4:31 Minuten!), 1:1, 2:1, zwei Leipziger Treffer hintereinander zum 2:3, drei Tore des HCE in Folge zum 5:3, 5:4, 6:4, erneut zwei Gäste-Treffer nacheinander zum 6:6-Ausgleich, 7:6, erneut zwei Leipziger Tore zum 7:8, 8:8 – nach dem Anwurf des HCE zum Wiederbeginn gab es mehrere beidseitige Ballverluste, 18 Firnhaber + 42 Jeppsson scheiterten für die Gastgeber jeweils an Pfosten und Latte, bevor Simon Jeppsson nach diesmal sogar erst 9:23 Minuten das 9:8 erzielte und Rückkehrer 44 Steinert das 10:8, 10:9, mit einem aus dem Fußball bekannten „hat-trick“ erhöhte Christoph Steinert auf die erstmalige Drei-Tore-Führung von 12:9, 12:10, 13:10, mit zwei Treffern in Folge verkürzt Leipzig wieder auf 13:12, es folgend abwechselnde Einschläge von HCE + SC DHfK in den gegnerischen Gehäusen bis zum 16:15, ehe die Truppe von Michael Haaß die Begegnung in der Schlussphase gegen verzweifelt anrennende und ihre taktische Marschroute schließlich aufgebende Leipziger mit einem 3:0-Lauf vorzeitig zum 19:15 entscheidet.
Siebenmeter: HCE 3 = Erlangens Rückkehrer 22 Steinert verwandelte seine beiden Versuche sicher und als der Ex-Magdeburger wegen einer blutenden Verletzung im Gesicht gegen Ende der 1. Halbzeit in der Kabine verarztet werden musste, trat 67 Olsson an; gleichfalls erfolgreich – Leipzig 4 = nach zwei Fehlversuchen von 8 Krzikalla, der jeweils am überragenden 22 Ferlin im HCE-Kasten scheiterte, warf der für seinen neuen Klub angetretene Ex-Erlanger 19 Ivić sogar über das Gehäuse der Gastgeber; am Ende traf lediglich 4 Wiesmach Larsen für die Gäste.
Auszeiten: HCE 2 = Spielzeit 23:24 (beim Stand von 6:5, dem das 6:6 folgte …) + 37:14 (beim Spielstand von 8:8, also wie zur Pause = bis dahin ohne Treffer in Halbzeit 2 …) – Leipzig 3 = Spielzeit 17:48 (beim Stand von 5:3, dem die Gäste das 5:4 folgen ließen) + 42:31 (nach zwei HCE-Treffern instruierte DHfK-Coach Haber seine Mannschaft neu, wonach das 10:9 gelang) + 57:44 (nachdem der SC DHfK dreimal den Anschlusstreffer erzielen konnte, der HCE aber jedes Mal erneut auf zwei Tore Abstand erhöhen konnte, nahmen die Gäste beim Stand von 16:14 ihre dritte und letzte Auszeit + es gelang erneut die Verkürzung des Rückstands; wiewohl letztmals, denn danach trafen nur noch die Gastgeber = drei Mal…).
Schiedsrichterinnen: Tanja Kuttler + Maike Merz (die beiden Schwestern aus Friedrichshafen/Bodensee spielten früher selbst aktiv bei der SG Argental).
Gelbe Karten/Verwarnungen: HCE 3 = 18 Firnhaber (1:02), 21 Büdel (12:28) + Co-Trainer Thomas „Tom“ (= „OA“) Hankel (47:58) – Leipzig 1 = 14 Mamić (9:54).
Zeitstrafen: HCE 2 x 2 Minuten = 33 Link (5:27 + 14:31) – Leipzig 7 x 2 Minuten = 19 Ivić (17:22 + 39:11), 5 Ernst (28:21), 34 Milošević (28:57), 4 Wiesmach Larsen (43:43), 14 Mamić (47:02), 11 Binder (59:28).
Disqualifikation/Rote Karte: HCE keine – Leipzig 1 = 34 Milošević (28:57).
Zeitnehmer: Michael Pernet (TSV Roßtal) – Sekretär: Matthias Pernet (TV Altdorf) – Technischer Delegierter: Holger Fleisch (Nellingen auf den Fildern/Baden-Württemberg).
Zuschauer: 3067 (zahlende) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“.

Erlangen feiert den Heimsieg zum Start in die Saison 2021/22

Text: Klaus Meßenzehl
Titelfoto: Einlaufzeremonie mit 33-Nikolai Link (ER)
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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