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HC Erlangen und Nürnberger Versicherung stellen den Bundesverband Kinderhospiz e.V. in den Fokus

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Beim Heimspiel gegen die Füchse Berlin stellen der HC Erlangen und die Nürnberger Versicherung die Arbeit des Bundesverband Kinderhospiz e. V. und das Schicksal von über 50.000 Familien in den Blickpunkt.

Tage, die einem bestimmten Anlass gewidmet sind, gibt es viele. Diese können ebenso lustig wie ernst sein. Der 10. Februar ist ein Tag, der betroffen macht, zum Innehalten und Nachdenken anregt. Denn er steht im Zeichen der Kinderhospizarbeit. Er spricht das Tabuthema „Kind und Sterben“ offen an und bietet gleichzeitig die Chance, Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind ein Zeichen der Verbundenheit entgegenzubringen. Die zeitliche Nähe des Aktionstags zum Heimspiel gegen die Füchse Berlin nutzen der HC Erlangen und sein Premiumsponsor Nürnberger Versicherung, um gemeinsam die Kinderhospizarbeit zu positionieren.

Glücksmomente bereiten und Synergien nutzen

Die Fakten sind erdrückend: In Deutschland leben über 50.000 Kinder, die unheilbar erkrankt sind. Statistisch gesehen stirbt eines von ihnen alle 105 Minuten. Das sind 14 Todesfälle am Tag, 5.000 in zwölf Monaten. Da jedes Jahr 5.000 neue Diagnosen gestellt werden, bleibt die Zahl der Betroffenen in etwa konstant. „Viele Menschen denken beim Begriff Hospiz ausschließlich an Schmerz, Trauer, Tod, Abschied. Doch Kinderhospizarbeit beginnt ab dem Tag der Diagnose und bedeutet auch Lebensbegleitung der betroffenen Familien. Es geht darum, viele gemeinsame Glücksmomente zu schaffen! Die ambulanten Kinderhospizeinrichtungen unterstützen die Betroffenen im Alltag, die stationären sind in erster Linie Orte zum Kraftschöpfen für die gesamte Familie und konzentrieren sich auf das Leben – das gilt es zu vermitteln“, verdeutlicht Per Toussaint, Leitung Kommunikation beim Bundesverband Kinderhospiz.

Als Partner der Organisation hat es sich die Nürnberger Versicherung zum Ziel gemacht, die Öffentlichkeit für die Kinderhospizarbeit zu sensibilisieren, Berührungsängste abzubauen und so den Erkrankten und ihren Familien zur Seite zu stehen. Vor diesem Hintergrund wurde der Mottospieltag „Gemeinsam für die Kinderhospizarbeit“ ausgerufen. Dr. Martin Seibold, Vorstandsmitglied der Nürnberger Versicherung, erklärt: „Gerne nutzen wir im Zuge der Kommunikation rund um die Kinderhospizarbeit Synergien und binden weitere Sponsoringpartner aktiv ein. Der HC Erlangen passt perfekt zu dieser Strategie. Denn er versteht sich als große Familie und beweist dies immer wieder. So bereiten seine Spieler den kleinen Patienten in der Uniklinik Erlangen regelmäßig schöne Momente.“

Grünes Band symbolisiert Verbundenheit

Neben zahlreichen kommunikativen Maßnahmen über die Sozialen Medien wird es ein symbolkräftiges Bild geben. Alle Spieler des HC Erlangen werden mit einem Stofftier in der Hand einlaufen, das ein grünes Band ziert. Das grüne Band ist das offizielle Zeichen für den Tag der Kinderhospizarbeit. Es drückt Solidarität aus und soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern verbinden. Im Halbzeitpausen-Interview wird deutlich, wie sehr die Familien unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden und mit welchen Hilfsangeboten der Bundesverband Kinderhospiz entgegensteuert. „Für die kranken Kinder, deren Immunsystem sehr schwach ist, wäre eine Ansteckung mit dem Coronavirus sehr gefährlich. Die Familien ziehen sich ins häusliche Umfeld zurück, fühlen sich alleine, zum Teil auch alleine gelassen. Das soll und darf nicht sein. Deshalb sind wir glücklich, dass der Bundesverband Kinderhospiz in den vergangenen Monaten sein Sorgentelefon OSKAR um zusätzliche Funktionen erweitert hat“, führt Dr. Martin Seibold aus.

„Frag OSKAR“ hilft weiter und gibt Halt

Das Sorgentelefon OSKAR ist über die kostenfreie Hotline 0800 8888 4711 erreichbar und wird 24 Stunden am Tag von speziell ausgebildeten Beratern betreut. Nicht nur die Familien, auch Bezugsgruppen wie Freunde, Nachbarn, Erzieher oder Mitschüler sowie Fachleute, die Kontakt zu den Erkrankten und deren Umfeld haben oder den Verlust eines lieben Menschen verarbeiten müssen, finden bei OSKAR an 365 Tagen im Jahr ein offenes Ohr und konkrete Hilfe. Per Toussaint betont, wie wichtig es ist, das Angebot ausgeweitet zu haben: „Die Corona-Pandemie verstärkt die soziale Isolation der Betroffenen und wirft auch in deren Umfeld viele Fragen auf. Mit unseren digitalen Erweiterungen gelingt es uns, eine breite Zielgruppe über unterschiedlichste Kanäle anzusprechen, individuell zu beraten und über den Austausch Halt zu geben.“ Das Sorgentelefon ist ein Teil des Hilfsportals „Frag OSKAR“. Stets verfügbar ist auch die Online-Beratung OSKAR Mail. Moderierte Gruppenchats bieten wöchentlich schwersterkrankten Kindern und Jugendlichen, deren Familien und Bezugspersonen die Chance, sich zu vernetzen. Für Durchblick im „Paragraphendschungel“ sorgt die kostenfreie Sprechstunde zu sozialrechtlichen Fragen, die unter anderem Aufschluss zu Pflege- und Wohngeld sowie den Leistungen der Kranken- und Pflegekassen gibt.

„Von der Nürnberger Versicherung wurde das Thema Kinderhospizarbeit von Beginn an in den Kooperationsgesprächen eingebracht. Für uns ist es selbstverständlich, einen Mottospieltag auch einmal einem schwierigen Thema zu widmen. Wir sind uns sicher, dass die große HCE-Community die Kommunikation aufmerksam verfolgen und mit uns in die Breite tragen wird“, ist René Selke, Geschäftsführer des HC Erlangen, überzeugt.

Weitere Informationen:

www.frag-oskar.de
www.nuernberger.de/ueber-uns/unternehmen/sponsoring/kinderhospiz/

Text: Nürnberger Versicherung
Titelfoto: Dr. Martin Seibold, Vorstandsmitglied der Nürnberger Versicherung, und Per Toussaint, Leiter Kommunikation Bundesverband Kinderhospiz e. V., am Tag der Kinderhospizarbeit 2020. (Foto: Nürnberger Versicherung)

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