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Fußball

2. Liga: SpVgg Greuther Fürth – DSC Arminia Bielefeld 2:4

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Der Spitzenreiter bewies im Ronhof seine Klasse!

Drei Tore gingen auf das Konto von Fürthern, drei auf jenes von Bielefeldern – trotzdem stand im Schlagerspiel der 22. Runde der 2. Fußball-Bundesliga am Ende kein Unentschieden, son-dern ein (insgesamt durchaus verdienter) Sieg des Tabellenführers aus Ostwestfalen-Lippe.

 

27-Cedric Brunner hat sich im Kopfballduell gegen 3-Maximilian Wittek (FÜ) durchgesetzt und sieht wie Torwart 30-Sascha Burchert (F) wie der Ball zur 1:0-Führung für Bielefeld über die Torlinie fliegt

 

Paul Jaeckels unglückliches Eigentor beim Versuch, zu retten, was da schon nicht mehr zu retten war, sorgte gut eine Viertelstunde vor dem Abpfiff für das (zumindest vor-) entschei-dende 1:4 aus Fürther Sicht.

Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass und warum der Deutsche Sport-Club (DSC) Arminia Bielefeld in der laufenden Saison 2019/20 Platz 1 der Zweitliga-Tabelle zu Recht einnimmt – in Fürth konnte es jede/r sehen: Bei ihrem 4:2-Sieg wies die Mannschaft von Uwe Neuhaus ihre Klasse eindrucksvoll nach und gewann alles in allem verdient.

Nach vier Begegnungen ohne Erfolg gegen die Spielvereinigung – der zuvor letzte datierte von Anfang August 2017, als die Arminia ebenfalls in Fürth mit 2:1 (2:0) gewann – machten die Ostwestfalen mit den jüngsten drei Punkten einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Bundesliga-Rückkehr. In der Rückrunde der Saison 2017/18 trennten sich beide Klubs Ende Januar “auf der Alm” übrigens torlos 0:0 und so wie damals Bielefeld vier von sechs möglichen Punkten verbucht, gelang dies dem “Kleeblatt” in der folgenden Spielrunde mit einem 3:2 (0:2)-Erfolg im Auswärts- und einem 2:2 (2:0)-Unentschieden im Heimspiel.

6.8.17 SpVgg. Greuther Fürth – DSC Arminia Bielefeld 1:2 (0:2)
24.1.18 DSC Arminia Bielefeld – SpVgg. Greuther Fürth 0:0
20.10.18 DSC Arminia Bielefeld – SpVgg. Greuther Fürth 2:3 (2:0)
31.3.19 SpVgg. Greuther Fürth – BI 2:2 (2:0)
31.8.19 DSC Arminia Bielefeld – SpVgg. Greuther Fürth 2:2 (1:2)
15.2.20 SpVgg. Greuther Fürth – DSC Arminia Bielefeld 2:4 (0:2)

 

29-Cebio Soukou gegen 22-Felix Beijmo (FÜ)

 

Diesmal drehten die Arminen den Spieß wieder um. Dem Hinrunden-2:2 (1:2) Ende August vorigen Jahres zuhause folgte nun das 4:2 (2:0) in der Fremde – mit einer Parallele wie einem Unterschied zu den vorherigen Auseinandersetzungen: In allen fünf Zweitliga-Punkte-Partien der vergangenen drei Jahre, in denen es Tore gab, führte eine der beiden Mannschaften mit 2:0 – diesmal aber gewann wie im August 2017 auch das Team, das in Führung ging; im Gegensatz zum Oktober 2018, als Greuther Fürth den 0:2-Rückstand zur Halbzeit in Bielefeld zum 3:2-Sieg drehte und im Jahr 2019, als die Arminia im März den 0:2 Rückstand nach 45 Minuten egalisierte und im August nach 0:2 und 1:2-Pausen-Rückstand ebenfalls noch einen Punkt holte.

Nun also schloß sich ein Kreis, dessen Aufbrechen oder Fortsetzung mit Spannung zu beob-achten sein dürfte – gegebenenfalls mit einer zeitlichen Unterbrechung, wenn denn der DSC Arminia tatsächlich den Bundesliga-Aufstieg schafft (wonach es derzeit sehr aussieht …)!

 

9-Fabian Klos hat Torwart 30-Sascha Burchert (FÜ) ausgespielt und bereitet seinen Torschuss zur 2:0-Führung für Bielefeld vor

Bielefeld in der Entwicklung ein Stück weiter als die SpVgg.

Die jüngsten 94 Spielminuten (1 zusätzliche vorm Seitenwechsel, 3 in Halbzeit 2) machten deutlich, wo der Unterschied zwischen beiden Vereinen liegt: Arminia Bielefeld ist in der eigenen Entwicklung ein Stück weiter als die Spielvereinigung (SpVgg.) Greuther Fürth, die (in der Innenverteidigung wieder mit dem genesenen Kapitän Marco Caligiuri, dafür aber ohne dessen verletzten sonstigen Partner Mergim Mavraj …) durchaus auch in diesem Spitzenspiel der 22. Runde zwischen dem Fünften und dem Ersten aufblitzen ließ, was in ihr steckt (und dass das sehr wohl ebenfalls zu Hoffnungen für die Zukunft berechtigt) – allerdings entspra-chen mannschaftliche Geschlossenheit wie Genauigkeit im Abspiel, Spielverständnis unte-reinander, Tempo und Variabilität der Bielefelder in vielen Phasen dann doch einem (zumin-dest etwas) höheren Niveau.

 

40-Jamie Leweling (F) gegen 27-Cedric Brunner

 

Und so fiel es Fürths Trainer Leitl diesmal auch weniger schwer, die Niederlage zu akzeptieren als rund eine Woche zuvor beim 1:3 gegen Hannover 96. Das sehen hoffentlich auch seine Spieler so und packen den Rest der Saison (immerhin noch 12 Partien = mehr als ein Drittel der gesamten Runde …) nach zwei Niederlagen in Folge unter dem Aspekt an, eine neue Serie zu starten und am Ende der Spielzeit zumindest einen Platz im vorderen Tabellendrittel zu behaupten – auf dass darauf aufbauend womöglich ein ähnlicher Weg wie der der Bielefelder Arminia eingeschlagen werden kann!?!

Das Ziel, die mit der Niederlage gegen den abstiegsbedrohten Bundesliga-Absteiger Hannover 96 unnötig liegen gelassen Punkte möglichst bereits gegen Tabellenführer Arminia wieder gut zu machen, war gegen diese Bielefelder jedenfalls fast unmöglich umzusetzen. Vielleicht hätte es dennoch klappen können, wenn in der 55. Spielminute beim Stand von 0:2 der Kopfball von Havard Nielsen den Weg ins Gehäuse der Gäste gefunden hätte; da aber war der 27jährige Arminia-Torhüter Stefan Ortega Moreno ebenso zur Stelle, wie 16 Spielminuten zuvor auf der anderen Stadionseite, als er noch vor dem Seitenwechsel den verunglückten Abwehrversuch seiner Nummer 4 Joakim Nilsson ebenso bravourös zum Eckball aufs Tornetz lenkte wie er Nielsens Geschoß gerade noch an die Latte beförderte.

 

Dieses Tor von 9-Fabian Klos wurde nach Videoentscheidung wegen Abseits nicht gegeben

Auf und Ab für Keeper Burchert – Verletzungspech von Leweling . . .

Zu den Fakten gehört indes gleichermaßen, dass in derselben 39. Spielminute, in der Biele-felds Keeper ein ähnliches Eigentor verhinderte, wie es später den Fürthern zum 1:4 unterlief, bereits das 0:3 hätte fallen können: Wenn, ja wenn nicht Sascha Burchert, der vor seiner Aktion gegen Fabian Klos, die der Arminia-Kapitän nach seinem aberkannten Tor und vor-heriger, etwas unentschlossener Aktion des SpVgg.-Schlussmanns clever nutzte, im direkten Gegenangriff der Arminia gleich zweimal direkt hintereinander aus Nahdistanz absolut über-ragend gegen Marcel Hartel gerettet hätte!

Zu allem (Fürther) Überfluss ereignete sich während dieses Gäste-Konters auch jenes Miß-geschick, das Stefan Leitl noch vor Seitenwechsel zur allerersten Auswechslung der Begeg-nung zwang. Der diesmal von Beginn an eingesetzte Jamie Leweling verletzte sich im Lauf-duell am Knie, blieb liegen und musste erst behandelt sowie dann vom Feld geführt und zwei Minuten später schließlich aus dem Spiel genommen werden.

Ungewiss blieb zunächst die Schwere der Knie-Blessur und die Dauer des Ausfalls des noch nicht ganz 19jährigen Leweling, für den Fürths Trainer den mit 25 Lenzen ziemlich genau sechseinhalb Jahre älteren Kenny Prince Redondo aufs Spielfeld beorderte.

Frei nach dem Motto “nichts Schlechtes, das nicht auch etwas Gutes hat” oder vielleicht besser gemäß der Maxime “des einen Pech, des anderen Glück” eröffnete dieser Ausfall dem in München geborenen Deutsch-Spanier die Chance, sich zu beweisen und zu empfehlen – was Kenny Prince Redondo gelang. Seine Beteiligung an beiden Fürther Treffern war kein Zufalls-produkt, vielmehr bediente er Havard Nielsen bei dessen 1:3 auf engem Raum glänzend und zeigte bei seinem achten Einsatz dieser Saison mit seinem Premieren-Treffer per Kopfball zum 2:4 in der Nachspielzeit, dass er in der Fürther Offensive eine Alternative sein kann (womit sich auch das Trainer-Team um Stefan Leitl bestätigt sehen durfte mit seiner Entscheidung für Redondo).

 

Nach dieser Aktion zwischen Torwart 30-Sascha Burchert (FÜ) und 9-Fabian Klos entscheidet Schiedsrichter Tobias Stieler auf Strafstoss gegen Fürth

Wann gibt’s endlich mal wieder 10 000 Zuschauer im Ronhof?

Ernüchternder als die Tatsache, dass die Arminia zumindest an diesem Tag kaum zu schlagen war, erscheint dem Beobachter der Situation in Fürth, dass noch nicht mal dieses Schlager-spiel dazu führte, dass endlich einmal wieder die 10 000-Zuschauer-Grenze im Ronhof ge-knackt worden wäre. Dafür konnten indes keineswegs (und schon gar nicht alleine) die Biele-felder Schlachtenbummler verantwortlich zeichnen . . . – auch wenn deren Zahl geringer war als die der Anhänger von Hannover 96 vor Wochenfrist. Vor allem erklärt dies kaum den Unterschied, der sich in diesmal nur (= eher enttäuschenden) 8770 Besuchern gegenüber immerhin 9580 beim Gastspiel der Niedersachsen ausdrückt.

Wie sich dieses Minus von mehr als 800 Zuschauern statt einer Steigerung auf eine fünf-stellige Zuschauerzahl angesichts der sportlich weit höheren Attraktivität des Ostwestfalen erklärt, erschließt sich dem Berichterstatter ganz und gar nicht. Wer – außer natürlich dem (gehaßt-geliebten?!? …) Nachbarn 1. FC Nürnberg + demnächst vielleicht noch dem VfB Stuttgart – kann dann noch auf größeres Interesse der Fürther Fußball-Fans stoßen?

 

29-Cebio Soukou lässt beim Strafstoss Fürths Torwart 30-Sascha Burchert keine Chance und verwandelt zur 3:0-Führung für Bielefeld

Spende von 1 Euro für soziale Zwecke zum Inklusions-Spieltag

Nun denn, es gibt vielleicht auch Bedeutenderes auf Erden – wie etwa das Thema “Inklusion”, das am 22. Spieltag der 2. Bundesliga auf dem Programm stand. Unter der Überschrift “Top-spiel inklusiv(e)” und mit der Unterzeile “Dambacher Werkstätten gegen Bielefeld im Einsatz” informierte die SpVgg. Greuther Fürth auf ihrer Website unter anderem über die “inklusive Einlauf-Eskorte” zum Spitzenspiel.

 

Unhaltbar für Torwart 30-Sascha Burchert (FÜ) fälscht 23-Paul Jaeckel (FÜ) die Hereingabe von 25-Jonathan Clauss (nicht im Bild) zur 4:1-Führung für Bielefeld ab.

Und wer in die Gesichter der Einlaufkinder schaute, konnte erkennen, was das für die Auserwählten bedeutete.

Darüber hinaus gilt es anzumerken, dass der Fürther Zweitligist seine Zusammenarbeit mit den Dambacher Werkstätten in den eigenen Sportpark Ronhof ausweitete. Ziel der Aktion war es, den gesamten Spieltag im Zeichen der Inklusion durchzuführen und damit besondere Aufmerksamkeit auf das Thema zu richten = Menschen mit Behinderung einzubeziehen, zu fördern und wertzuschätzen – “(…) Werte, die nicht nur am Inklusionsspieltag (…) wichtig sind (…)”, wie es treffend nachzulesen ist im Internet-Auftritt des Vereins!

“Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit den Dambacher Werkstätten am Wochenende auf viele Bereiche unserer Abläufe am Spieltag ausweiten können”, kündigte Geschäftsführer Holger Schwiewagner im Vorfeld an. Neben der Einlauf-Eskorte waren Menschen mit Handicap im Sportheim, als Hostessen oder Kellner im VIP-Bereich und als Unterstützung des Medienteams mit von der Partie – in nahezu allen Bereichen griffen Menschen mit Behinderungen den Mitarbeitern des “Kleeblatts” am vergangenen Samstag unter die Arme. Für Greuther-Geschäftsführer Schwiewagner eine Win-Win-Situation: “So profitieren beide Seiten – wir kommen miteinander in Kontakt, bauen potentielle Barrieren ab und ermöglichen einen Einblick hinter die Kulissen unserer Spielvereinigung!”

Wer am Spieltag mehr über soziale Projekte und Kooperationen des Ronhof-Klubs erfahren wollte, konnte dies an Info- und Verkaufsständen der Lebenshilfe und Förderstätte Fürth im Sportheim tun. Was natürlich keinesfalls fehlen durfte, war das ja auch sonst im Stadion aktive Blindenradio: Das Team der Sehbehinderten-Reporter präsentierte einen Infostand auf der Aktionsfläche der Haupttribüne – und wer mal ein Spiel aus anderem “Blickwinkel” erleben wollte, konnte sich im Vorfeld per e-Mail bewerben um eine Begleitung der Live-Berichterstattung im Stadion.

“Last but not least” (= Zu guter Letzt) entschlossen sich die Verantwortlichen des Vereins, einen Euro pro verkaufter Tageskarte sozialen Projekten der SpVgg. Greuther Fürth zuzu-führen, um so mit Unterstützung der Zuschauer im Sportpark Ronhof zusätzlich einen finanziellen Beitrag zum Aktionstag zu leisten. Dieser symbolische Euro wurde ausnahms-weise auch auf sonst kostenfreie “Kumpelkarten” erhoben – für den guten Zweck!

 

Bielefeld feiert 25-Jonathan Claussl als Torschützen zum 4:1, obwohl dessen Hereingabe von Fürth´s 23-Paul Jaeckel (nicht im Bild) in´s eigene Tor abgefälscht wurde

Die aktuelle “Kleeblatt”-Begegnung des 22. Spieltags der Saison 2019/20 der 2. Fußball-Bundesliga in der Statistik:

SpVgg. Greuther Fürth – DSC Arminia Bielefeld 2:4 (0:2)

Fürth: 30 Burchert – 3 Wittek, 10 Keita-Ruel (62. 21 Tillman), 13 Caligiuri (C), 15 Ernst, 16 Nielsen, 17 Hrgota, 22 Beijmo, 23 Jaeckel, 33 Seguin, 40 Leweling (41. 27 Redondo, ) / ohne Einsatz auf der Bank: 1 Funk – 11 Raum, 14 Sarpei, 24 Sauer, 34 Stefaniak, 36 Lungwitz, 38 Bauer / Trainer: Stefan Leitl.
Bielefeld: 1 Ortega Morena – 2 Pieper, 4 Nilsson, 8 Hartherz, 9 Klos (C), 14 Edmundsson (55. 16 Kunze), 19 Prietl, 25 Clauss, 27 Brunner, 29 Soukou (82. 10 Yabo), 30 Hartel (89. 20 Seufert) / ohne Einsatz auf der Bank: 34 Linner – 7 Weihrauch, 11 Salger, 23 Lucoqui, 32 Staude, 36 Schipplock / Trainer: Uwe Neuhaus.
Tore: 0:1 27 Brunner (13. Spielminute – Kopfball vom langen Eck aus 6 Metern Torentfernung nach Flanke 29 Soukou von der linken Arminia-Angriffsseite; Fürths 3 Wittek fühlte sich allerdings keineswegs ganz zu Unrecht körperlich heftig bedrängt, weder Schiedsrichter Stieler noch Video-Assistent Schröder sahen indes einen Grund zum Eingreifen), 0:2 9 Klos (35. – alleine vor Torhüter 30 Burchert und absolut abgezockt mit erfolgreichem Übersteiger-Ansatz aus 6 Metern nach Konter mit Steilpaß durch die Mitte; die Abseits-verdächtige Position kurz hinter der Mittellinie blieb trotz Video-Kontrolle unklar …), 0:3 29 Soukou (68. – Elfmeter nach Foul von 30 Burchert an 9 Klos, der beim Versuch des Fürther Keepers, den Ball wegzu-schlagen, geschickt sein rechtes Bein als Block ausstellte und den SpVgg.-Schlussmann dabei zudem, sicherlich ungewollt, ohne weitere Folgen im Gesicht erwischte …), 1:3 16 Nielsen (73. – überraschte 1 Ortega Moreno im Arminia-Gehäuse nach ebenfalls Abseits-verdächtigem Zuspiel von 27 Redondo mit seinem Abschluß von links aus spitzem Winkel), 1:4 23 Jaeckel (77. – Eigentor auf Grund einer Rettungsaktion vor dem einschussbereiten 29 Soukou nach Flanke von 25 Clauss, der sich nach ungenauem Querpaß zuvor zunächst körperlich gegen 3 Wittek durchgesetzt hatte und auf der rechten Bielefelder Angriffsseite enteilte), 2:4 27 Redondo (90+3. – Kopfball aus drei Metern nach Flanke von rechts bereits im Bielefelder Strafraum, die 21 Tillman nach Zuspiel von 22 Beijmo punktgenau servierte).

Besonderes Vorkommnis: Auf Grund der bei Toren obligatorischen Video-Überprüfung fand der vermeintliche zweite Treffer von Arminia-Kapitän und -Sturmführer 9 Klos nach Doppel-paß mit Freund und Feind (= Mit- wie Gegenspieler) aus der 62. Spielminute (es wäre dann das noch etwas frühere 0:3 gewesen …) keine Anerkennung.
Schiedsrichter: Thomas Stieler – Assistenten: Markus Sinn + Nikolai Kimmeyer / 4. Offizieller: Tobias Fritsch / Video-Assistent: Robert Schröder.
Gelbe Karten: keine
Gelb-Rote Karte: keine
Rote Karten: keine
Zuschauer: 8770 (zahlende im Sportpark Ronhof).

 

Fast eine väterlich tröstende Umarmung vom siegreichen Trainer Uwe Neuhaus (BI) um den verlierenden Trainer Stefan Leitl (FÜ)

Und so geht’s weiter fürs “Kleeblatt” . . .

Nach zwei Heimspielen in Folge steht am 21. FEBRUAR 2020 (FREITAG, 18:30 UHR) die Auswärts-Begegnung bei Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden (Hinrunde 2:1) im Spielplan der Saison 2019/20 der 2. Fußball-Bundesliga, ehe am 29. FEBRUAR 2020 (SAMSTAG, 13 UHR) das süddeutsche Derby gegen den auf Wiederaufstiegskurs befindlichen Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart (Hinrunde 0:2) hoffentlich endlich mal wieder mehr als 10 000 Besucher in den Sportpark Ronhof lockt!?!

Der 25. Spieltag führt die SpVgg. Greuther Fürth dann in den hohen Norden: Das Gastspiel bei der Kieler Sportvereinigung (KSV) Holstein von 1900 e.V. am 8. MÄRZ 2020 (SONNTAG, 13:30 UHR) bedeutet gleichzeitig die weiteste Reise der Saison für die “Kleeblättler”, die bei den “Störchen” (wegen deren roter Stutzen …) das nötige Futter (= die Punkte oder zumindest einen …) mitnehmen möchten für die weite (rund 700 Kilometer lange) Heimfahrt sowie als Ausgleich für die bittere Heim-Niederlage der Hinrunde (0:3).

Eine fast ebenso ausgedehnte Tour hat der folgende Fürther Heim-Gegner vor sich: Gut 600 Kilometer muss der Hamburger SV (Hinrunde 0:2) zurücklegen vom Norden der Hansestadt aus, wo das Trainingsgelände am Volkspark und dem inzwischen wieder gleichnamigen Volksparkstadion (dank des Kaufs der Namensrechte durch Investor Klaus-Michael Kühne) liegt, um am 13. MÄRZ 2020 (FREITAG, 18:30 UHR) seine Visitenkarte im Ronhof abzugeben.

In den Osten führt die darauffolgende Fahrt der Spielvereinigung: Am 22. MÄRZ 2020 (SONNTAG, 13:30 UHR) gilt es, bei der Sportgemeinschaft (SG) Dynamo Dresden (Hinrunde 2:0) zu bestehen. Erst am Palmsonntag, dem 5. APRIL 2020 (SONNTAG, 13:30 UHR), also zwei Wochen später, wartet zuhause die Aufgabe der 28. Spielrunde auf die Leitl-Truppe – der Gegner ist ein Aufsteiger, kommt aus Niedersachsen und heißt VfL Osnabrück (in der Hinrunde gelang im “Stadion an der Bremer Brücke” mit dem 0:0 ein Punktgewinn).

Text-Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: Werner F. Schönberger / ISPFD
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