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Eishockey

DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – EHC Red Bull München 1:5

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Vor ausverkauftem Haus verloren die THOMAS SABO Ice Tigers auch gegen EHC Red Bull München.

Münchens 70-Maximilian Daubner (vorne) vor 95-Eugen Alanov (N, hinten).

Choreographie der Münchner Fans vor Spielbeginn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ice Tigers hatten die erste Chance, Andreas Eder schoss nach einem Solo über die gesamte Eisfläche knapp am langen Pfosten vorbei (2.) aber in der 4. Minute stimmte die Zuordnung in der Rückwärtsbeweg- ung für einen kurzen Moment nicht und der Tabellenführer schlug sofort zu. Patrick Hager brachte die Schei-be ins Nürnberger Drittel und legte auf Philip Gogulla. Der spielte den Pass vors Tor zum viel zu frei auftau-chenden Bobby Sanguinetti, der Niklas Treutle mit der Rückhand zum 0:1 bezwang. Eugen Alanov hatte da-nach die Riesenchance zum Ausgleich, als er von Will Acton mit einem Diagonalpass mustergültig bedient wurde, traf aber nur den Außenpfosten des von Daniel Fießinger gehüteten Tores. Acton selbst war es, der    in der 9. Minute in Überzahl ebenfalls nur den Pfosten traf.

Münchens 30-Daniel Fießinger (hinten) klärt gegen Nürnbergs 95-Eugen Alanov.

Münchens 84-Trevor Parkes klatscht nach seinem Treffer zum 0-2 an der Wechselbank ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber auch die Red Bulls prüften das Torgestänge: Trevor Parkes spielte quer in den Lauf von Blake Parlett,  der holte zum Schlagschuss aus und hämmerte die Scheibe an den Pfosten (13.). Gegen Drittelende hatten  die Red Bulls etwas mehr vom Spiel, Yasin Ehliz (17.) und Chris Bourque (18.) scheiterten aus spitzem Winkel an Niklas Treutle.

Münchens Trainer Don Jackson.

Nürnbergs eigentlicher Co-Trainer Manuel Kofler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Sololauf von Philippe Dupuis bei dem er Maximilian Kastner aussteigen ließ, aber vor dem Tor nicht an Fießinger vorbeikam, gingen die Ice Tigers mit dem knappen 0:1-Rückstand ins zweite Drittel. In der 23. Minute musste Brett Festerling wegen eines unkorrekten Körperangriffs auf die Strafbank, was die Red Bulls 48 Sekunden später zum 0:2 nutzten. Mark Voakes brachte die Scheibe zum Tor, Jason Jaffray fälschte  ab, Treutle hatte die Scheibe unter dem Schoner, Trevor Parkes drückte und schlug mit aller Macht so lange gegen Treutles Schoner, bis der Puck über die Linie rutschte. Die Schiedsrichter entschieden auf dem Eis auf Tor und blieben auch nach langem Studium des Videobeweises bei ihrer Entscheidung. Für die Ice Tigers war dieses Gegentor ein herber Nackenschlag, von dem sie sich lange nicht erholten. München war in der Folge überlegen, kontrollierte das Spiel und hatte genügend Möglichkeiten, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Philip Gogulla (27.) und Mark Voakes (37.) vergaben die größten Chancen. Erst gegen Ende des Mittelab-schnitts kamen die Ice Tigers wieder besser in die Partie und schafften es, die Gäste immer wieder im Drittel einzuschnüren. Chris Brown schoss aus spitzem Winkel knapp vorbei (36.), Fießinger hielt den Schuss von Oliver Mebus von der blauen Linie sicher (40.).

Münchens 42-Yasin Ehliz (rechts) scpielt den Puck vor Nürnbergs 2-Brett Festerling (links).

Münchens 84-Trevor Parkes (links) trifft gegen Nürnbergs 31-Niklas Treutle (rechts) zum 1-3.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im letzten Drittel erwischten die Red Bulls den besseren Start und erhöhten nach etwas mehr als drei Minu-ten auf 0:3. Jason Jaffray schoss am Tor vorbei, Chris Bourque brachte die Scheibe aus spitzem Winkel zum Tor, Trevor Parkes setzt sich gegen Oliver Mebus durch und schob ins lange Eck ein (44.). Nach einer Strafe gegen Yannic Seidenberg kam Daniel Fischbuch von der blauen Linie zum Abschluss, konnte Daniel Fießinger aber nicht überwinden (45.). Fischbuch hatte auch die nächste Möglichkeit, zog die Scheibe am Verteidiger vorbei und hob sie mit der Rückhand knapp drüber (48.).

Nürnbergs 96-Andreas Eder (vorne) vor Nürnbergs 49-Mark Voakes.

Münchens 52-Patrick Hager (rechts) und 36-Yannic Seidenberg (links) freuen sich nach dem Auswärtssieg in Nürnberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Red Bulls machten es an diesem Abend einfach besser und erhöhten in der 49. Minute auf 0:4. Yasin Ehliz blockte einen Schlagschuss von Patrick Reimer und leitete sein Tor selbst ein. Philip Gogulla spielte in den Lauf von Ehliz, der Treutle mit einem Handgelenkschuss aufs lange Eck bezwang. Nur 43 Sekunden später kamen die Ice Tigers aber zumindest zum Ehrentreffer. Philippe Dupuis spielte auf die linke Seite zu Chad Bassen, der Fießinger mit einem Handgelenkschuss in den Winkel zum 1:4 bezwang (50.). Kurz darauf hatten die Ice Tigers fast zwei Minuten die Möglichkeit, in doppelter Überzahl noch einmal heranzukommen, spielten das Power-play aber zu verkrampft und vergaben diese Chance. Den Schlusspunkt setzten die Münchner, Patrick Hager fälschte einen Schuss von Blake Parlett von der blauen Linie zum 1:5-Endstand ab (59.).

Text: NIT (ISPFD)
Fotos: ISPFD
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