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Basket-& Handball

Handball: HC Erlangen – Füchse Berlin 34:29

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Der HC Erlangen startete mit einem atemberaubenden Heimsieg gegen das Top-Team Füchse Berlin in die Rückrunde der Handball-Bundesliga.

Cheftrainer Velimir Petkovic (B)

33-Nikolai Link (ER) gegen 95-Paul Drux (B)

 

 

 

 

 

 

 

Beflügelt von der ausverkauften Arena an der Black Night, spielte sich der HCE regelrecht in einen Rausch und feierte nach 60 Minuten einen verdienten 34:29-Heimsieg, der erste Sieg überhaupt gegen die Berliner    in der Vereinsgeschichte der Franken.

Hitzig, ohrenbetäubend, betörend und – schwarz. Nur einige Begriffe, die im Ansatz beschreiben können, was am Sonntag beim Heimspiel des HC Erlangen gegen die Füchse aus Berlin los war. Es war wieder so ein Abend, wie es die BLACK NIGHT schon seit Jahren traditionell verspricht. Als der fränkische Erstligist seine ausverkauf-te ARENA betrat, tauchte er in ein schwarzes Meer ein, dass so im deutschen Handball absolut einzigartig ist. Denn los war sie, die Black Night, die der HCE in die Arena NÜRNBERGER VERSICHERUNGEN brachte. Und einer nahm das Unterfangen, während dieses Events einen guten Eindruck zu hinterlassen, besonders erst: Petter Overby brachte die Mittelfranken schnell durch seinen Dreierpack in den Anfangsminuten in Führung.

Kein Erfolg für 18-Hans Lindberg (B) gegen Erlangens Torwart 29-Nikola Katsigiannis

20-Nico Büdel (ER) gegen 3-Fabian Wiede (B)

 

 

 

 

 

 

 

Doch die Füchse ließen sich durch die grandiose Stimmung nicht beeindrucken, trafen fünfmal und kamen so zu einem 6:5. Denn auch Sime Ivic war doppelt erfolgreich, und half so den Berlinern auf den Fersen zu blei-ben. Und das war nicht leicht zu bewerkstelligen, verfügen die Füchse doch über eine der treffsichersten Of-fensivabteilungen der Liga. Und doch setzte Nikolas Katsigiannis beim Spielstand von 6:8 (Nikolai Link hatte zuvor den Anschluss erzielt) ein Highlight: Bei einem Siebenmeter parierte der Keeper zunächst einen Sieben-meter und direkt danach den Nachwurf. Florian von Gruchalla machte es in der 17. und 18. Minute dann besser und netzte seinen ersten und zweiten Siebenmeter souverän ein – der Ausgleich: 8:8. Und kurz darauf ging der HCE zum zweiten Mal in dieser Partie in Führung, diesmal durch Sebastian Firnhaber. In dieser Phase ging das Treiben auf der Tribüne sowie das Geschehen auf dem Parkett Hand in Hand, denn die nimmermü-den Fans auf den Rängen standen auch dem zweiten parierten Siebenmeter von Nikolas Katsigiannis und den Treffern von Nico Büdel, Ivic und dem dritten und vierten verwandelten Siebenmeter durch von Gruchalla in nichts nach.

18-Sebastian Firnhaber (ER) vor 6-Jacob Tandrup Holm (B) und 7-Kevin Struck (B)

Cheftrainer Adalsteinn Eyjolfsson (ER)

 

 

 

 

 

 

 

Ein kleines Manko: Der HCE spielte seine Kontersituationen nicht konsequent aus, hätte nach 30 Minuten durchaus höher führen können als 13:11. Und das war schon ein starkes Ergebnis, denn der Hauptstadtclub sorgte mit den Nationalspielern Paul Drux und Fabian Wiede im Rückraum für ordentlich Furore. Berlin trat in Hälfte zwei dann ordentlich aufs Gaspedal und wollte den Ausgleich erzwingen, was auch gelang, jedoch nicht von langer Dauer war, auch weil die Franken es vermochten, offensiv Nadelstiche zu setzen. Zum Beispiel in Person von Firnhaber, der sein zweites Tor erzielte, ebenso wie Ivic, der zum vierten Mal erfolgreich war. Nach 37 Minuten stand es dann 15:14, der HCE verteidigte seine Führung konsequent und konnte sie durch von Gruchallas fünften Siebenmeter-Tor und zwei Treffern von Link sogar ausbauen.

Torjubel von 5-Johannes Sellin (ER)

95-Paul Drux (B) gegen 19-Sime Ivic (ER)

 

 

 

 

 

 

 

Ein Umstand, der im vergangenen Spiel gegen Hannover so nicht zustande kam.

Die Mannen von Trainer Adalsteinn Eyjolfsson haben also aus der Partie gegen Hannover etwas gelernt. Angepeitscht von den lautstarken HC-Fans erzielte der siebenfache Torschütze Sime Ivic seinen nächsten Treffer zum 20:16. Doch dieser Spielstand hielt lediglich bis zur 48. Minute, als Sellin drei weitere Male treffen konnte und eine Fünf-Tore-Führung herausholte. Auch Ivic konnte noch einmal treffen, doch ganz abschütteln ließen sich die Berliner nicht, kamen nach 50 Minuten wieder auf drei Tore heran. Doch weil die Franken so-wohl in der Abwehr als auch im Angriff mit Leidenschaft spielten, kam das Spitzenteam aus der Hauptstadt nicht näher heran. Vier Tore von Büdel und zwei von Link sorgten für eine Reihe an Treffern, was dazu führte, dass das Publikum aus dem Jubeln nicht mehr herauskam. Auch Ivic, Sellin und Overby netzten nochmals ein, was das schwarze Meer auf den Rängen endgültig in Ekstase versetzte. Denn ein Treffer jagte den anderen, der heiße Tanz auf der Tribüne mündete immer mehr in ein Tollhaus. Nach 60 atemberaubenden Minuten stand es dann 34:29, was der Leistung der Erlanger allemal entsprach und auch in dieser Höhe absolut verdient war.

Erlangens sportlicher Leiter Kevin Schmidt feuert seine Mannschaft zum Sieg an

Erlangen (v. li. 13-Michael Haass, 20-Nico Büdel, 27-Antonio Metzner, verdeckt 29-Nikola Katsigiannis und 1-Carsten Lichtlein) feiert den Sieg gegen Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es war ein unvergesslicher Handballabend für unseren Verein und die gesamte Region. Die Stimmung, bei der Black Night, in der ausverkauften Arena, war unglaublich und hat unsere Mannschaft beflügelt. Was das Team auf der Platte und die Fans auf den Rängen geleistet haben war außergewöhnlich und macht uns stolz“, resümierte der Sportliche Leiter, Kevin Schmidt nach dem Spiel.

Statistik:

HC Erlangen – Tor: Katsigiannis, Lichtlein
Sellin (5), Overby (4), Haaß, Firnhaber (2), Ivic (7), Büdel (5), Bissel, Mosindi, Murawski, Schäffer, Metzner, Link (5), Minel, von Gruchalla (6/6)

Füchse Berlin – Tor: Ziemer, Genz
Wiede (3), Holm (2), Struck (3), Mandalinic, Gojun, Lindberg (3), Simak, Müller, Matthes (3), Kopljar (1), Koch, Marsenic (6), Drux (8)

Text: HCE
Fotos: ISPFD
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