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Basket-& Handball

Handball: HC Erlangen – HSG Wetzlar 25:31

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HC Erlangen verliert auch das zweite Heimspiel in Folge.

Überflieger 44-Lenny Rubin vor 34-Quentin Minel (ER), 13-Filip Mirkulovski und 9-Petter Overby (ER)

34-Quentin Minel (ER) vor 77-Stefan Cavor und 66-Anton Lindskog

 

 

 

 

 

 

 

 

Der HC Erlangen verlor sein Heimspiel gegen die HSG Wetzlar mit 25:31(18:18). Nach einer turbulenten ersten Halbzeit, in der insgesamt 36 Tore fielen fanden die Erlanger im zweiten Durchgang nicht mehr zurück ins Spiel und mussten sich trotz der lautstarken Unterstützung ihrer Fans am Ende geschlagen geben.

5-Johannes Sellin (ER) gegen 66-Anton Lindskog und 4-Stefan Kneer

7-Kristian Bjornsen überwindet Torwart 29-Nikola Katsigiannis (ER)

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz der Niederlage gegen Kiel sind die Profis des HC Erlangen mit Selbstbewusstsein in die Partie gegen die HSG Wetzlar gegangen, haben sie dem Rekordmeister doch einen heißen Kampf geliefert in der heimischen ARENA NÜRNBEGRER Versicherungen. Einen solchen wollte der HCE auch gegen Wetzlar bieten. In den ersten 50 Sekunden fielen sogleich drei Tore, wobei Nikolai Link und Petter Overby für die Erlanger erfolgreich waren und für ein frühes 2:1 sorgten. Die erste Strafzeit nach bereits zwei Minuten überstand Erlangen unbeschadet und ging durch Overby und Jan Schäffer sogar mit 4:2 in Führung.

19-Sime Ivic (ER) gegen 44-Lenny Rubin

Dr. Carsten Bissel reagiert nach einer Attacke gegen seinen Sohn Christopher Bissel (ER – nicht im Bild)

 

 

 

 

 

 

 

 

In der siebten Minute mussten die Erlanger beim Stand von 6:4 kurz durchschnaufen, denn Quentin Minel wurde mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen und musste behandelt werden. Im direkten Anschluss revan-chierte sich der Franzose dann auf seine Art und traf zum 7:4 in Überzahl. Dann folgte ein Doppelschlag, bei dem Link und Sellin auf 9:6 erhöhten.

25-Olle Forsell Schefvert gegen 20-Nico Büdel (ER)

25-Jan Schäffer (ER) scheitert an Torwart 16-Tibor Ivanisevic

 

 

 

 

 

 

 

 

Was zu dieser Phase auffiel: Erlangen forcierte das Tempo- sowie das Flügelspiel, woraus zunächst eine 10:8-Führung resultierte. Doch dann holten die Wetzlarer auf und gingen mit 11:10 in Führung, was HCE-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson zur ersten Auszeit zwang. Und prompt traf Sellin mit seinem zweiten verwandelten Sie-benmeter zum Ausgleich. In der Folge entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch, in dem insbesondere Sime Ivic hervorstach, der bis zur 27. Minute fünf Tore erzielte. Auch Carsten Lichtlein, mittler-weile für Nikolas Katsigiannis gekommen, konnte sich durch zwei Glanzparaden auszeichnen. Dennoch ging  es mit einem 18:18 in die Pause.

77-Stefan Cavor und Torwart 16-Tibor Ivanisevic beklatschen den Auswärtssieg

Die zweite Hälfte ging nicht gut los für Erlangen, nach einer Minute führte Wetzlar bereits mit zwei Toren Vorsprung, zumal Sellin seinen ersten Siebenmeter verwarf. Dann wurde Wetzlar immer besser und die Erlanger Probleme traten offen zu Tage: Die Chancenverwertung ließ zu wün-schen übrig und die Konsequenz in der Abwehr kam ab-handen.

„Wetzlar macht es gut, sie haben einen starken Torwart hinter einer starken Abwehr“, so Trainer Eyjolfsson, der dennoch auf die gute Unterstützung der Fans verwies.

Sie haben versucht, uns zu unterstützen, aber es hat nicht sollen sein.“ Trotz des fehlenden Spielglücks ver-suchten die Franken in der zweiten Hälfte alles, kamen aber nur noch zu einem 25:31. „Aus dieser Niederlage müssen wir lernen und müssen das Positive daraus ziehen“, blickt Eyjolfsson voraus.

Sechs Spiele bestreitet der HC Erlangen im Dezember und die Blicke gehen nach vorne in Erlangen, denn    das Positive an einem straffen Spielplan ist der Umstand, dass Fehler schnell korrigierbar sind.

21-Christopher Bissel (ER) nach der zweite Heimniederlage innerhalb von drei Tagen

Statistik

HC Erlangen
Tor: Katsigiannis, Lichtlein
Minel (1), Ivic (7), Link (3), Overby (4), Sellin (4/2), Bissel (1), Haaß (1), Firnhaber, Büdel, Murawski, Schäffer (1), Metzner (2), von Gruchalla (1/1)

HSG Wetzlar
Tor: Klimpke, Ivanisevic
Mirkulowski (1), Cavor (5), Lindskog (3), Forsell Schefvert (4), Björnsen (6), Frend Öfors (4), Feld (1), Kneer, Torbrügge, Weissgerber, Holst (4/4), Waldgenbach, Rubin (2), Kristjansson (1)

Text. HCE (ISPFD)
Fotos: ISPFD
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