Eishockey

DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Pinguins Bremerhaven 6:2

Wiedersehen mit Martin Jiranek

6:2-Heimsieg gegen Bremerhaven und Martin Jiranek

Bremerhavens 42-Tomas Pöpperle (re.) und Nürnbergs 13-Rylan Schwartz.
Bremerhavens 42-Tomas Pöpperle (li.) und Nürnbergs 13-Rylan Schwartz.
Wieder mit Max Kislinger und Joachim Ramoser, dafür aber ohne Austin Cangelosi traten die THOMAS SABO Ice Tigers gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven an.

Bereits nach 25 Sekunden hatte Brandon Buck die erste große Chance für die Ice Tigers, als er mit Tempo durch die neutrale Zone kam, einen Schuss antäuschte, den Puck auf die Rückhand zog und dann knapp an Tomas Pöpperle scheiterte. Bremerhaven hatte in der Folge die besseren Möglichkeiten, Jan Urbas schoss aus der Drehung knapp vorbei und lenkte einen Schuss von Stefan Espeland von der blauen Linie an die Latte (4.).

Nürnbergs 41-Will Acton (re.) überwindet hier Bremerhavens 42-Tomas Pöpperle (links) zum 2-0.
Bremerhavens 14-Ross Mauermann (vorne unten) kracht hier in 31-Niklas Treutle (N, re.hinten) und 22-Oliver Mebus (N, li.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Das erste Tor aber gehörte den ice Tigers. Tom Gilbert legte einen von Rylan Schwartz erkämpften Puck zu-rück an die blaue Linie, Joachim Ramoser schoss aus dem Handgelenk, Andreas Eder nahm Pöpperle mit dem Rücken zum Tor stehend die Sicht – 1:0 für Nürnberg (6.). Im Anschluss stand immer wieder der überragende Niklas Treutle im Mittelpunkt. Erst rettete er stark gegen Stanislav Dietz (8.), dann parierte er erneut gegen Jan Urbas (10.) und vereitelte ein sicher geglaubtes Tor von Brock Hooton im letzten Moment mit dem Schoner (13.). In der 17. Minute holte sich Patrick Reimer die Scheibe im eigenen Drittel und leitete damit das 2:0 ein. Am Ende eines perfekt ausgespielten Drei-auf-Zwei-Konters war es Will Acton, der nach Eugen Alanovs Quer-pass nur noch einschieben musste.

Nürnbergs 31-Niklas Treutle (re.) kann den Puck hier vor Bremerhavens 16-Brock Hooten (mi.) abwehren. Links Nürnbergs 20-Kevin Schulze.
Nürnbergs 77-Tim Bender (re.) trifft hier gegen Bremerhavens 64-Patrik Cerveny (li.) zum 5-2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch das zweite Drittel begann spektakulär. Nach 50 Sekunden konterte Chris Brown über die linke Seite und traf aus dem Handgelenk nur den Pfosten. In der 26. Minute nutzten die Ice Tigers ihre erste Überzahlsituation zur 3:0-Führung aus. Brown traf zunächst erneut nur den Pfosten, die Ice Tigers blieben aber dran und wur-den belohnt. Brandon Buck spielte von hinter dem Tor nach vorne, Chris Brown spielte quer vors Tor, Rylan Schwartz reagierte am schnellsten und bugsierte die Scheibe über die Linie. Nur 65 Sekunden später durfte der mitgereiste Bremerhavener Anhang zum ersten Mal jubeln. Jan Urbas kam über die linke Seite, verzögerte lange und traf aus dem Handgelenk aufs kurze Eck – nur noch 3:1 für Nürnberg, Treutle war dabei die Sicht verdeckt. Nach ziemlich genau der Hälfte der Nettospielzeit stellten die Ice Tigers den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Joachim Ramoser ließ vor dem eigenen Drittel für Andi Eder liegen, der kam mit Tempo über die rechte Seite und schoss aus dem Handgelenk perfekt in den Winkel – 4:1 für die Ice Tigers. Tomas Pöpperles Arbeitstag war damit beendet, fortan stand Patrik Cerveny zwischen den Pfosten der Fischtown Pinguins (31.).

Nürnbergs 17-Patrick Reimer freut sich über seinen Treffer zum 6-2 Endstand.
Nürnbergs 21-Max Kislinger (mitte) im Kampf um den Puck gegen Bremerhavens 18-Maxime Fortunus (li.) und 71-Justin Feser (re.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Bremerhavener Überzahl hatte der auffällige Jan Urbas die nächste Chance für die Gäste, seinen Schuss aufs kurze Eck wehrte Treutle aber mit der Schulter ab (34.). Die Ice Tigers wollten das 4:1 mit in die zweite Pause nehmen, Bremerhaven verkürzte 46 Sekunden vor Drittelende aber auf 4:2. Carson McMillan fing einen Befreiungsversuch von Andreas Eder aus der Rundung ab, nahm Maß und traf aus dem Handgelenk ins lange Eck. Zu Beginn des letzten Drittels nahmen die Pinguins den Schwung des Anschlusstreffers mit und setzten die Ice Tigers gehörig unter Druck. Christian Hilbrich traf das Außennetz (44.), Miha Verlic‘ Schuss aus zentraler Position war sichere Beute für Niklas Treutle (50.). In der 52. Minute kamen die Ice Tigers zu einer Konterchan-ce, Will Acton verfehlte das Tor nach einem feinen Querpass von Eugen Alanov nur knapp. Als Ross Mauer-mann in der 56. Minute auf der Strafbank saß, schlugen die Ice Tigers in Überzahl zu. Will Acton spielte einen Traum-Querpass genau auf die Kelle von Tim Bender, der den Puck genau in den Winkel hob – 5:2 für Nürn-berg. Nur 49 Sekunden später setzte Patrick Reimer mit einem flachen Schuss noch einen drauf und sorgte für den 6:2-Endstand.

Bremerhavens Co-Trainer Martin Jiranek.
Bremerhavens 27-Carson McmIllan (re.vorne) klatscht nach seinem Trefer zum 2-4 ab.

Mit den Pinguins aus Bremerhaven kam auch Martin Jiranek, Nürnbergs Publikums-liebling für ein Spiel in die ARENA zurück.

Text: NIT/ISPFD
Fotos: ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank