Fußball

1. Liga: 1. FC Nürnberg – RasenBallsport Leipzig 0:1 (0:1)

Elfmeter-Fehlschuss im 18. Spiel ohne Sieg in Folge . .

Der Kapitän ging voran – besonders, als es ihn persönlich betraf:

18-Hanno Behrens (FCN) versemmelt seinen Elfmeterschuss gegen 1-Peter Gulacsi (L)

Hanno Behrens räumte selbstkritisch ein, dass sein ers-ter Elfmeter-Fehlschuss der Karriere in der 9. Spielminute die 0:1-Niederlage gegen das Spitzenteam von RasenBall-sport Leipzig begünstigte – obwohl niemand ausschließen kann, dass die Gäste auch den drohenden Rückstand ge-dreht hätten.

Dass RBL-Wirbelwind Kampl dem FCN-Spielführer in Halb-zeit 2 auch noch einen Assist-Punkt klaute, indem er dessen Querpass von links auf Yuya Kubo nach knapp einer Stunde Spielzeit (60.) zur Ecke beförderte und so den Nürnberger Ausgleich verhinderte, passt ins Bild. Die im Vergleich zu Leipzig wenigen Möglichkeiten des (einen und für seine Fans einzigen) “Club” reichen allem Anschein nicht aus, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzu-fahren (die wären gegen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt wie Hannover oder Stuttgart allerdings auch wichtiger als gegen Top-Teams wie etwa zuletzt Dortmund und nun Leipzig …).

Trainer Boris Schommers (FCN)

Und da hilft auch wenig, dass/wenn FCN-Schlussmann Mathenia fehlerlos agiert. “Fast zu Null” ist zu wenig, wenn vorne kein Tor gelingt. Der verletzungsbedingte Ausfall von Stürmer Adam Zrelak (zog sich in der Woche vor dem Leip-zig-Gastspiel im Training einen Kreuzbandriss zu, der ihn für Monate außer Gefecht setzt …) und das Fehlen gesperrter Spieler (zuletzt Pereira, der seiner Mannschaft mit der Tät-lichkeit von Düsseldorf in der Anfangsphase nicht nur dort einen Bärendienst erwies …) tun ihr Übriges.

Es scheint nicht zu reichen für den (Wieder- = Rekord-) Aufsteiger in der Bundesliga, ob mit dem mittlerweile beur-laubten/freigestellten Michael Köllner als Trainer oder dessen Nachfolger Boris Schommers. Das Potenzial des Kaders ist zwar vielversprechend und es nötigte durchaus Respekt ab, wie Ex-Coach Köllner bei Bedarf immer wieder Akteure aus dem Hut und aufs Spielfeld zauberte, deren Einstand kaum anders als an- bis sehr vielver-sprechend bezeichnet werden konnte, wenn nicht gar musste – aufgeführt seien nur Löwen, Rhein oder Zrelak (derzeit warten auf der Bank mit Fuchs oder Knöll weitere Kandidaten, die zum Teil bereits andeuteten, was ihnen noch zuzutrauen ist) Talent, Veranlagung allein aber reicht vermutlich kaum aus, um in Deutschlands höchster Liga zu bestehen.

Im Nachsprung wird Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) den Ball vor dem heranstürmenden 20-Matheus Cunha (L) sichern

Es fehlt Erfahrung, es mangelt an Cleverness – wie sie etwa ein Alex Meier an den Tag zu legen vermag (in Frank-furt im Sommer 2018 aussortiert, jetzt beim FC St. Pauli wieder auf erfolgreicher Torejagd). Diese Personalie oder die Namen von Stürmern wie der Ex-Nürnberger Esswein und Köpke (dem jungen Torjäger, der in Aue glänzte – nicht nur dem Papa = einstiger Held im FCN-Tor …) werfen Fragen auf, die wohl nur das kürzlich vom Aufsichtsrat geschasste Duo Bornemann/Kellner beantworten kann: Gab es keine Kontakte zu diesen Profis (respektive anderen Kandidaten …) oder zerschlug sich etwaiges Interesse aus finanziellen Gründen?

Ex-Profi Jörg Dittwar sieht die Relegation als machbar

Der frühere Nürnberger Profi Jörg Dittwar, seit April 2009 Bundestrainer der Fußballer mit intellektueller Beeinträchtigung (ID) und in 150 Bundesliga-Einsätzen (1987 –1994) als Abwehrspieler zwölfmaliger Tor-schütze, sieht (wie er im Interview auf der FCN-Website jüngst äußerte) durchaus noch eine Chance auf den Relegationsplatz. In den direkten Duellen mit dem FC Augsburg und beim VfB Stuttgart braucht es dazu natürlich Erfolge: “(…) Was für den Klassenerhalt aber sicherlich wichtig wäre, wenn dem Club jetzt ein Überraschungssieg in Hoffenheim oder Frankfurt gelingen würde. (…)”

Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) wird vor 22-Enrico Valentini (FCN) und 27-Konrad Laimer (L) an den Ball kommen und aus der Gefahrenzone schiessen

Im Defensiv-Verhalten kommt der “Club” in der Tat durch-aus immer wieder nah an Bundesliga-Niveau heran, in der Offensive sieht’s etwas weniger gut aus – vor allem, was den Abschluss angeht. Das dürfte dem bis vor kurzem für das Sportliche verantwortliche Duo kaum entgangen sein. Umso eindrucksvoller die öffentliche Treue-Erklärung von Andreas Bornemann als “Vorstand Sport” für Trainer Köllner sowie die Konsequenz, mit der er dies auf Kosten seiner eigenen Beurlaubung/Freistellung gegenüber dem Aufsichtsrat durchzog!

Im Raum aber steht die Frage: War Bornemanns Aussage, mit Michael Köllner notfalls wieder zurück in die 2. Bundes-liga zu gehen, damals abgesprochen mit dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden Grethlein?

Torwart 26-Christian Mathenia (FCN) muss dem von 16-Lukas Klostermann (rechts) geschossenen Ball zur 1:0-Führung für Leipzig hinterhersehen.

Und falls ja: Wie glaubwürdig ist dieses Gremium des 1. FC Nürnberg?

Es bleibt abzuwarten, ob Mannschaft und Verantwortliche doch nochmal so punkten, dass der Klassenerhalt in greif-bare Nähe rückt.

Der Video-Assistent in der Diskussion . . .

So richtig, weil zutreffend der Hinweis von Schiedsrichter Marco Fritz, vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Partie in Nürnberg eingeteilter Video-Assistent aus dem “Kölner Keller”, war, dass das Foul des Leipzigers Ibrahima Konatè an FCN-Verteidiger Tim Leibold (knapp, aber doch) inner- statt außerhalb des Strafraums geschah (sofern diese Aktion denn überhaupt ein Foulspiel war – was keineswegs nur RBL-Coach Ralf Rangnick anzweifelte, der es sogar genau umgekehrt sah …) – warum erfolgte eine Rück-nahme der Gelben Karte von Konaté?

Clubtrainer Boris Schommers nutzt eine Spielunterbrechung für taktische Anweisungen an 23-Tim Leibold (FCN) und 18-Hanno Behrens (FCN)

Der angeführte Grund “Vermeidung von Doppel-Bestra-fung” galt bisher üblicherweise für Platzverweise (also bei “Roter Karte”) und in anderen Begegnungen des 24. Spiel-tags gab es durchaus Elfmeter plus Gelber Karte! Dass sich Ibrahima Konatè durch ein zweifelsfreies Foul in der 58. Spielminute eine weitere Gelbe Karte einhandelte, brachte Nürnbergs Anhänger auf die Palme, die den Leipziger am liebsten des Feldes verwiesen gesehen hätten . . . (ob es dem “Club” geholfen hätte, gegen dann nur noch zehn Leipziger zu spielen, bleibt offen).

Immerhin klappte dann die Kommunikation auch für die Öffentlichkeit = Zuschauer wie bis dahin übrigens gleicher-maßen unwissende Medien-Vertreter, die zuvor ebenso im Unklaren (gelassen worden) waren: Der Stadionsprecher klärte auf, dass die erste Gelbe Karte von Konatè vom Unparteiischen Daniel Schlager zurückgenommen wor-den war – was dieser noch vor Ausführung des Elfmeters (wie TV-Bilder später belegten) den Spielführern von 1. FCN und RBL ebenso vermittelt hatte wie der 4. Offizielle Dominik Schaal den beiden Trainern.

10-Sebastian Kerk (FCN) gegen 27-Konrad Laimer (L)

Zur Nachspielzeit in der Nachspielzeit . . .

Diskussionsthema ist auch immer wieder die Frage der Nachspielzeit – in Englands Premier League übrigens weit-aus großzügiger mit selten weniger als drei Minuten pro Halbzeit und weitaus häufiger mehr als fünf oder gar sieben Minuten gehandhabt als hierzulande (zu Recht, wie ich meine)!

Daniel Schlager etwa ließ jüngst in Nürnberg den vom 4. Offiziellen angekündigten drei Minuten in Halbzeit 2 des Leipziger Gastspiels weitere fast 49 Sekunden folgen ange-sichts zweier Einwechslungen des RBL nach Ablauf der re-gulären 90 Spielminuten. Auch das immerhin, aber doch eher noch zu wenig auf Grund der Dauer, die beide Wechsel in Anspruch nahmen und so ihren (womöglich erhofften) Zweck erfüllten – nämlich Zeitspiel . . .

Für mich ist das Betrug am Fußball(-Sport) und am Zuschauer – dabei wär’ es (siehe das, gute, Beispiel Eng-land) so leicht zu durchkreuzen, wenn es denn wirklich gewollt wäre . . .

Fallrückzieher von 23-Tim Leibold (FCN) neben 23-Marcel Halstenberg (L)

Eine weitere Auffälligkeit in der DFL-Dokumentation

Auf dem offiziellen Spielberichtsbogen der Deutschen Fuß-ball-Liga (DFL) mit deren Logo wird sowohl die Auswechs-lung von Kevin Kampl (tatsächlich in der zweiten Minute der Nachspielzeit = 92. Spielminute oder 90+2.) wie die von Marcel Sabbitzer rund 60 Sekunden später (= 93. Spiel-minute oder 90+3.) mit 90. Spielminute dokumentiert, was keineswegs den Tatsachen entspricht – und es ist ebenso falsch wie verwirrend; denn: Bei den Einwechslungen erfolgt die korrekte Zeitangabe = bei Nordi Mukiele (90+2.) ebenso wie bei Bruma (90+3.)!

Noch zweifelhafter ist die DFL-Angabe bei Einwechslungen nach dem Seitenwechsel (zumindest in der 2. Bundesliga):

Da wird die 45. Spielminute angegeben, die ja wohl zweifels-frei noch zur 1. Halbzeit gehört – der zweite Durchgang be-ginnt für Männer beim Fußball in aller Regel mit der 46. Spielminute (bei Amateuren ist dieser Vermerk, soweit er vom Schiedsrichter im “Elektronischen Spielberichtsbogen” vermerkt wird, übrigens sogar von sportrecht-licher Bedeutung wegen des Einsatzes in untergeordneten Mannschaften …)!

Ein enttaeuschter 18-Hanno Behrens (FCN) wird nach dem Spiel vom Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Thomas Grethlein getröstet

Hanno Behrens und sein Bekenntnis zum “Club”!

Doch zurück zum 1. FCN und dessen Kapitän, der sich zu seinem Verein bekannt hat: Hanno Behrens ist gebürtiger Schleswig-Holsteiner (denn Elmshorn liegt zwar nah bei Hamburg, aber nördlich davon auf dem Gebiet des Nachbar-Bundeslandes) und startete seine fußballerische Laufbahn in seinem Geburtsort beim FCE, ehe er mit 15 Jahren 2005 in die Jugendab-teilung des HSV wechselte. Über dessen Nachwuchsmannschaften rückte der demnächst 29-Jährige 2008 in die 2. Mannschaft auf und 2009 in den Profikader auf, wo er bis zur Saison 2011/12 im Kader stand, allerdings ohne Einsatz. 80 Regionalliga-Spiele mit acht Toren ließen dafür Drittligist SV Darmstadt 98 aufmerksam werden, mit dem Behrens 2014 in 2. Bun-desliga und 2015 in Liga 1 aufstieg – dann aber Zweitligist 1. FC Nürnberg den Vorzug gab, wo er 2017 neuer Kapitän wurde und im Folgejahr nach neuerlichem Bundesliga-Aufstieg seinen Vertrag auf unbekannte Zeit ver-längerte.

Die Entscheidung für die neue (fränkische) Heimat und den “Club” begrün-dete er damals damit, dass er sich “(…) hier in Nürnberg rundum wohl (…)” fühle: “Die Stadt ist sehr lebenswert, der Verein mit seinen Fans etwas Be-sonderes!”. Auch wenn es sportlich inzwischen weniger passt als im Sommer 2018, es derzeit wohl weniger Spaß macht, in und mit der aktuellen Mannschaft zu spielen, blickt der etatmäßige Elfmeterschütze (erster Bundesliga-Treffer auch vom Punkt, am 6. Spieltag Ende September beim 3:0 gegen Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf – als es noch etwas rosiger aussah …), weiter zuversichtlich in die Zukunft. Auch trotz seines jüngsten Fehlschusses, der ihm ziemlich nachging – den Kapitän aber trotzdem weiter vorangehen und die Hoffnung keineswegs aufgeben lässt.

Ein enttäuschter 23-Tim Leibold (FCN) wird nach dem Spiel von Co-Trainer Marek Mintal aufgebaut

Das meinten die Trainer:

Ralf Rangnick (RBL): “Es war das erwartet schwere Spiel. Wir wussten, was uns erwartet. Wir haben wieder einmal durch eine Standardsituation das 1:0 erzielt, das hat die Sache erleichtert. In der zweiten Hälfte haben wir unsere Konter nicht so präzise zu Ende gespielt, wie ich mir das gewünscht hätte.”

Boris Schommers (FCN): “Wir sind natürlich enttäuscht über das Ergebnis. Die Mannschaft hat die Rückschläge mit Elfmeter und Gegentor verarbeitet und nichts mehr zugelassen. Dass wieder eine Standardsituation zum Ge-gentor führt, ist bitter. Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.”

Und so geht’s weiter:

Zunächst stehen für den 1. FC Nürnberg zwei Reisen in benachbarte Bundesländer an. Am 10. März 2019 (Sonntag, 15:30 Uhr) geht’s nach Baden-Württemberg zur TSG 1899 Hoffenheim und am 17. März 2019 (ebenfalls Sonntag, 15:30 Uhr) steht das Gastspiel in Hessen bei der SG Eintracht Frankfurt auf dem Pro-gramm. Beschlossen wird der Fußball-Monat März für den 1. FCN mit dem bayerischen Heim-Derby gegen den FC Augsburg am 30.3.2019 (Samstag, 15:30 Uhr).

Die Bilanz des 1. FCN gegen RasenBallsport (RB) Leipzig

Gesamt-Bilanz aus Sicht des 1. FCN:

6 Spiele / 2 Siege, 0 Unentschieden, 4 Niederlagen / 7:13 Tore (zuhause: 3 Sp. / 2 S, 0 U, 1 N / 4:2 T – auswärts: 3 Sp. / 0 S, 0 U, 3 N / 3:11 T).

Bundesliga-Bilanz aus Sicht des 1. FCN:

2 Spiele / 0 S, 0 U, 2 N / 0:7 T (zuhause: 1 Sp. / 0 S, 0 U, 1 N / 0:1 T – auswärts: 1 Sp. / 0 S, 0 U, 1 N / 0:6 T).

Bilanz im DFB-Pokal aus Sicht des 1. FCN:

0 Spiel / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T (zuhause: 0 Sp. / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T – auswärts: 0 Sp. / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T).

Bilanz in der Bundesliga-Relegation aus Sicht des 1. FCN:

0 Spiele / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T (zuhause: 0 Sp. / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T – auswärts: 0 Sp. / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T).

Bilanz in der 2. Bundesliga aus Sicht des 1. FCN:

4 Spiele / 2 S, 0 U, 2 N / 7:6 T (zuhause: 2 Sp. / 2 S, 0 U, 0 N / 4:1 T – auswärts: 2 Sp. / 0 S, 0 U, 2 N / 3:5 T).

Bilanz in der Oberliga-Endrunde aus Sicht des 1. FCN:

0 Spiel / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T (zuhause: 0 Sp. / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T – auswärts: 0 Sp. / 0 S, 0 U, 0 N / -:- T).

Das aktuelle Spiel in der Statistik:

1. FC Nürnberg – RasenBallsport Leipzig 0:1 (0:1)

1. FCN: 26 Mathenia – 4 Ewerthon, 9 Ishak, 10 Kerk (66. 24 Misidjan), 14 Kubo (81. 19 Knöll), 17 Löwen, 18 Behrens, 22 Valentini, 23 Leibold, 28 Mühl, 29 Erras / ohne Einsatz auf der Bank: 1 Bredlow – 8 Bauer (seine Rückennummer 8 erschien kurz vor Spielende bereits als Einwechsler für 4 Ewerthon, der jedoch trotz Kopf-Verletzung bis zum Ende weitermachte – mit Turban-Verband …), 20 Jäger, 21 Palacios, 35 Fuchs / Trainer: Boris Schommers.
RBL: 1 Gulacsi – 4 Orban, 6 Konaté, 7 Sabitzer (90+3. 17 Bruma), 9 Poulsen, 14 Adams, 16 Klostermann, 20 Cunha (86 13 Ilsanker), 23 Halstenberg. 27 Laimer, 44 Kampl (90+2. 22 Mukiele) / ohne Einsatz auf der Bank: 21 Müller – 3 Saracchi, 10 Forsberg, 29 Augustin / Trainer: Ralf Rangnick.

Tor: 0:1 16 Klostermann (40. – satter Direktschuss aus gut zehn Metern von halbrechts nach 23 Halstenberg-Eckball von links, der über Freund + Feind gestrichen war).

Besonderes Vorkommnis – 9. Spielminute: FCN-Kapitän 18 Behrens schießt Elfmeter nach vermeintlichem Foul (selbst die TV-Bilder waren keineswegs eindeutig) von 6 Konaté an 23 Leibold an die Latte!

Schiedsrichter: Daniel Schlager – SR-Assistenten: Sven Waschitzki + Sascvha Thielert / 4. Offizieller: Dominik Schaal / Video-Assistent: Marco Fritz.

Gelbe Karten: 1. FCN 2 = 23 Leibold (36. – Grund: ???), 18 Behrens (57. – wegen Foulspiels) – RBL 4 bzw. 3 = 6 Konaté (8. – wegen Foulspiels / diese nahm SR Schlager jedoch wieder zurück, nachdem er auf Grund der Intervention von Video-Schiedsrichter Fritz seine ursprüngliche Freistoß-Entscheidung auf Elfmeter abgeän-dert hatte …), 7 Sabitzer (51. – wegen, angeblich taktischen, Foulspiels), 6 Konaté (48. – wegen Foulspiels / wegen der Rücknahme seiner ersten GK führte diese dann keineswegs zu Gelb-Rot und damit Platzverweis – was der Stadionsprecher schließlich über Lautsprecher auch öffentlich kund tat, nachdem SR und 4. Offizieller dies bereits vor Ausführung des Elfmeters den Spielführern und Trainern erklärt hatten …), 44 Kampl (70., wegen Foulspiels, das allerdings zuerst vom eingewechselten Nürnberger 24 Misidjan ausgegangen war …).
Gelb-Rote Karten: keine.
Rote Karten: keine.

Zuschauer: 34 532 (zahlende im Max-Morlock-Stadion).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: ISPFD
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