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Basket-& Handball

Handball / Bundesliga: HC Erlangen – SC DHfK Leipzig 24:23

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Der HC Erlangen hat zwei ganz wichtige Punkte eingefahren:

Leipzigs 20- Weber , Philipp konnte eine Entscheidung der Schiedsrichter nicht fassen.

Leipzigs Trainer Haber , Andre fasste die Strafe gegen ihn nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 15. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga feierte das Team von Trainer Adalsteinn Eyjolfsson gegen den SC DHfK Leipzig einen 24:23-Sieg (15:13). Mit viel Leidenschaft und Kampfgeist behielten die Franken in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung die Oberhand und belohnten die 3872 Fans in der ARENA nach einer spannenden Schlussphase am Ende verdient mit zwei wichtigen Punkten.

Die Vorfreude auf das Heimspiel gegen Leipzig war groß. Die Freude über den Sieg riesig.

Zwei mal in Folge musste sich der HC Erlangen in den vergangenen Auswärtsspielen gegen Top-Teams der Liga ganz knapp geschlagen geben und endlich gelang dann endlich der verdiente Sieg. Es war das hart um-kämpfte Spiel, dass beide Trainer im Vorfeld erwartet hatten. Das erste Tor des Abends erzielten die Gäste. Nationalspieler Philipp Weber traf aus dem Rückraum und lies HC-Torhüter Katsigiannis keine Chance. Einen Angriff später wusste es Katsigiannis jedoch besser und parierte den Siebenmeter von Weber. Für die Franken traf Spielmacher Nico Büdel das erste Mal. Nach Zuspiel von Steinert nutzte er die Lücke und traf zum 1:1. Die Abwehr der Erlanger stand gut und agierte hellwach. Nach dem Steal von Overby war es Linksaußen Christo-pher Bissel der per Tempogegenstoß zum Torerfolg kam.

Klatschte seiner Mannschaft Beifall. Erlangens Trainer Eyjolfsson , Adalsteinn.

Erlangens 44- Steinert , Christoph (links) im Laufduell mit Leipzigs 11- Binder , Lukas (rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Spielstand von 2:1 parierte Katsigiannis erneut stark und Sellin schickte Bissel wieder auf die Reise, der den Ball sicher im Tor unterbrachte. In der Offensive spielte der HC Erlangen clever und schaffte es immer wieder über den Rückraum zum Torerfolg zu kommen. So kam es, dass Johannes Sellin seine Mannschaft in der elften Spielminute mit 6:4 in Führung brachte. Kurze Zeit später jagte Nico Büdel den Ball mit 109 km/h unter Zeitdruck ins Tor und stellte den zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Sachsen zogen schon früh das taktische Mittel des siebten Feldspielers, doch auch hierfür hatten die Franken das richtige Mittel in der Ver-teidigung. Nach Ballgewinn nutzte Kreisläufer Jan Schäffer die Gelegenheit und traf ins leere Tor zum Spiel-stand von 10:7. Die Gäste spielten ihre Angriffe lange aus und gerieten immer häufiger unter Zeitdruck. Dies hatte zur Folge, dass der HC Erlangen zur Pause mit 15:13 in Führung ging.

Leipzigs 34- Milosevic , Alen (mitte) wird hier von Erlangens 71- Schröder , Andreas (rechts) und 9- Overby , Petter (links) gestoppt.

Nach der Pause knüpfte der HC an seine starke Form an.

Er eröffnete den zweiten Durchgang kraftvoll, legte nach Nikolai Links Tor zum 16:13 nach. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Sellin von der Siebenmeterlinie auf 19:16. In Unterzahl kämpften sich die Gäste wieder auf 20:18 heran, doch der HC Erlangen steckte nicht auf und kämpfte weiter um jeden Ball. Mappes traf zum 21:18 und auch in der Crunch-Time leistete die Abwehr um Petter Overby Schwerstarbeit. Auf dem Spielfeld wurde es spät-estens jetzt extrem hitzig. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, doch der Handballclub aus Erlangen spielte weiterhin konzentriert und hielt die Gäste auf Abstand. So auch in der 52. Spielminute, als der HC durch den Treffer von Overby in Unterzahl zum 23:20 traf.

Weil die Leipziger aber im Abschluss kompromisslos waren, blieb es ein enges, intensives Ringen um jedes Tor. Der HC Erlangen scheiterte in den Schlussminuten zwei Mal an Villadsen, was der SC DhfK nutzte, um fünf Minuten vor Schluss auf 23:22 heran zu kommen.

Erlanger Jubel (mitte, 21- Bissel , Christopher) nach dem 24-23 Sieg über Leipzig.

Keinen der Zuschauer hielt es in den Schlussminuten noch auf den Sitzen.

Den entscheidenden Treffer erzielte Co-Kapitän Nikolai Link, der beim Spielstand von 23:23 unter Zeitspiel über den Fünf-Mann-Block der Leipziger zum Torerfolg kam. Die verbliebenen zwei Minuten spielte der HC Erlangen clever herunter und feierte am Ende verdient einen wichtigen 24:23-Sieg gegen den SC DHfK Leipzig.

Statistik:

HC Erlangen
Tor: Katsigiannis, Skof Sellin (5), Overby(1), Haaß, Büdel(3), Bissel(5), Mappes(1), Murawski, Schäffer(1), Link(5), von Gruchalla, Steinert(3), Thümmler, Schröder, Kellner

SC DHfK Leipzig
Tor: Putera, Villadsen, Semper(4), Wiesmach(6), Rojewski, Jurdzs, Krzikalla, Binder(3), Janke, Pieczkowski(2), Roscheck, Weber(4), Remke, Gebala, Milosevic(4), Santos

Text: HCE/ISPFD
Fotos: ISPFD
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