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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters 2:3

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Heimniederlage vor der Deutschland-Cup-Pause

Mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge gingen die Nürnberg Ice Tigers am Sonntagnachmittag ins schwierige Heimspiel gegen die ausgeruhten Iserlohn Roosters.

Nürnbergs #55 Blake Parlett (re.) checkt Iserlohns #12 Maciej Rutkowski (li.) in die Bande.

Das Team um die ehemaligen Nürnberger Chris Brown und Tim Bender, die im ersten Powerbreak mit einem Dankesvideo geehrt wurden, hatte am Freitag spielfrei, die Ice Tigers rangen derweil die Düsseldorfer EG nieder.

Beide Teams gingen von Beginn an mit hohem Tempo zu Werke, auf große Chancen mussten die Zuschauer aber ein wenig warten. Tyler Sheehy kam in der 5. Minute zum ersten nennenswerten Abschluss, scheiterte aber an Hannibal Weitzmanns Fanghand.

Nürnbergs #73 Roman Kechter (re.) und Iserlohns #14 Sena Acolatse (2.v.re.).

In der 8. Minute gingen die Roosters dann in der Entstehung etwas glücklich in Führung. Erik Buschmann schoss von der blauen Linie aus dem Handgelenk, Julius Karrer war vor dem Tor im Zweikampf und fälschte die Scheibe unabsichtlich mit dem Schlittschuh zum 0:1 ab.

Nürnberg antwortete in der 12. Minute in Überzahl, allerdings in einer absolut untypischen Überzahl-Szene. Blake Parlett spielte einen weiten Pass aus dem eigenen Drittel in den Lauf von Dane Fox, der frei vor Weitzmann auftauchte, den Iserlohner Torwart ausspielte und die Scheibe zum 1:1 versenkte. Gregor MacLeod kam kurz darauf über die rechte Seite gefährlich vors Tor und probierte es aufs kurze Eck, Weitzmann parierte mit dem Schoner (15.).

Iserlohns #11 Chris Brown (2.v.re.) erkennt am schnellsten, dass der Puck frei ist und stochert ihn hinter Nürnbergs #31 Niklas Treutle (3.v.re.) ins Tor zur 1-2 Führung der Gäste.

Zu Beginn des Mittelabschnitts kam erneut Gregor MacLeod zum Abschluss, nachdem er die Scheibe in der neutralen Zone von Tyler Sheehy übernommen hatte, sein Schuss von der linken Seite kam aber etwas zu zentral aufs Tor (22.).

Die Roosters kamen ihrerseits über Kaspars Daugavins zu einer guten Möglichkeit. Der lettische Stürmer zog von der rechten Seite zur Mitte und schoss aufs kurze Eck, Treutle war mit der Fanghand dran und die Scheibe ging knapp am Tor vorbei (26.).

Nürnbergs #55 Blake Parlett (li.) und Iserlohns #19 Emile Poirier (re.).

Als Andrew Bodnarchuk in der 27. Minute auf der Strafbank saß, schlugen die Roosters in Überzahl zu. Lean Bergmann lenkte einen Schuss von Chris Brown aus dem Slot an den Pfosten, die Scheibe prallte zwischen die Schoner von Niklas Treutle, Brown reagierte am schnellsten und staubte zum 1:2 ab.

Die Ice Tigers erhöhten in der Folge den Druck und schnürten die Roosters lange in deren Drittel ein, Tyler Sheehy fälschte einen Schuss von Gregor MacLeod gefährlich ab, die Scheibe knallte am geschlagenen Weitzmann vorbei an den Pfosten (31.).

Iserlohns #10 Lean Bergmann (li.) und Nürnbergs #71 Andrew Bodnarchuk (re.).

Der Ausgleich wäre verdient gewesen, das nächste Tor erzielten aber die Roosters. Mitten in die Nürnberger Drangphase konterte Iserlohn, Kris Foucault zwang Treutle zum Abpraller, den Sven Ziegler zum 1:3 über die Linie drückte (32.).

Die Ice Tigers probierten bis zum Ende des Drittels noch einmal alles, um den Abstand zu verkürzen, die mittlerweile frischer wirkenden Roosters ließen aber nicht mehr viel zu und gingen mit einer Zwei-Tore-Führung in den Schlussabschnitt.

Iserlohns #93 Casey Bailey (li.) scheitert an Nürnbergs #31 Niklas Treutle

Die Ice Tigers kamen mit viel Schwung aus der Kabine und hatten gleich nach Wiederbeginn die erste Riesenchance zum Anschlusstreffer. Blake Parlett fing einen Aufbaupass der Roosters ab, über Tyler Sheehy kam Gregor MacLeod völlig frei zum Abschluss, schoss aber hauchdünn vorbei.

Drei Minuten später wurde Daniel Schmölz von hinter dem Tor bedient und schoss aufs lange Eck, Weitzmann bekam gerade noch den Schoner an die Scheibe (45.). Die Ice Tigers dominierten die Partie zu diesem Zeitpunkt beinahe nach Belieben und verdienten sich damit den 2:3-Anschlusstreffer in der 47. Minute.

Nürnbergs #9 Rick Schofield (vorne) und Iserlohns #10 Lean Bergmann.

Es sollte ein besonderes Tor sein, denn Roman Kechter war es, der nach herrlichem Diagonalpass von Marcus Weber an den langen Pfosten sein erstes DEL-Tor erzielte und auf 2:3 verkürzte.

Nürnberg setzte nach und rannte immer wieder ein, biss sich am überragenden Hannibal Weitzmann aber immer wieder die Zähne aus. Elis Hede (55.) und Tim Fleischer (58.) hatten die nächsten guten Chancen, mit sechs Feldspielern schoss Dennis Lobach aus kurzer Distanz knapp vorbei (60.). Iserlohn hatte heute aber sämtliches Glück auf seiner Seite und rettete die knappe Führung über die Zeit.

Nürnbergs #73 Roman Kechter (2.v.li.hinten) trifft zum 2-3 Anschluss.

Durch diese maximal unglückliche Niederlage gehen die Nürnberg Ice Tigers aber mit sehr guten drei Siegen aus den letzten vier Spielen in die Deutschland-Cup-Pause.

Text: NIT (ISPFD)
Titelfoto: Iserlohns #67 Hannibal Weitzmann (re.) klärt zusammen mit #98 Kristopher Foucault (vorne) gegen Nürnbergs #53 Danjo Leonhardt (links verdeckt)
Fotos: TGS / ISPFD
weitere Fotos in unserer Bilddatenbank

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