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Nürnberg: Stadt eröffnete den Jamnitzerplatz nach Umbau

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Oberbürgermeister Marcus König, Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Christian Vogel sowie Jugend- und Sozialreferentin Elisabeth Ries haben den Jamnitzerplatz nach Umbau wiedereröffnet.

„Nach knapp einem Jahr Bauzeit und Kosten von 2,3 Millionen Euro ist umgesetzt, was sich Erwachsene und Kinder in verschiedenen Bürgerbeteiligungsterminen gewünscht haben. Der Platz, der eigentlich eher klein ist, bietet ein riesiges Angebot für Sport, Spiel und Entspannung. Da ist eigentlich für jeden und jede etwas dabei“, sagt Oberbürgermeister Marcus König. „Ein großer Dank geht an die Regierung von Mittelfranken, die 1,29 Millionen Euro beigesteuert hat. Hier ist ein Platz für alle Menschen entstanden.“

Bürgermeister Christian Vogel ergänzt: „Das Alte bewahren und gleichzeitig das Neue aus der Taufe heben, war das Motto bei der Neugestaltung. Die alte Gestaltung aus den 1980er Jahren besticht vor allem durch den hohen Anteil an Bäumen, die an heißen Sommertagen Schatten spenden. Fast alle Bäume haben wir erhalten und die wenigen Fällungen wurden so kompensiert, dass der Platz nun sogar mehr Bäume hat als vorher. Kühlung bringen im Sommer nicht nur die Bäume, sondern ein Fontänenfeld, das sicher bei den Kleinen super ankommen wird, während sich die Älteren auf den Picknick-Flächen oder den vielen Sitzmöglichkeiten erholen können.“

„Durch die intensive Beteiligung, in die Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus der Nachbarschaft viel Zeit und Engagement investiert haben, sind kreative und überzeugende Lösungen entstanden – vielen Dank dafür! So ist der neue Platz ganz sicher eine Bereicherung für den bunten und vielfältigen Stadtteil Gostenhof“, so Elisabeth Ries.

Entstanden sind am Jamnitzerplatz ein Spielplatz für Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie ein Kleinkinderbereich von 3 bis 6 Jahren, dazu ein Streetball-Feld, neue Tischtennisplatten und Tische mit Spielbrettern für Schach, Mensch ärgere Dich nicht und Halma.

Die städtischen Vertreterinnen und Vertreter wünschen den Nachbarinnen und Nachbarn viel Freude mit dem schönen Platz und hoffen, dass er allen Menschen im Stadtteil gute Dienste tun und zu einem guten Miteinander beitragen wird.

Im 19. Jahrhundert war Gostenhof noch ein ländlich geprägter Vorort und der Jamnitzerplatz eine Ackerfläche. In der Gründerzeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts nahm die Entwicklung Fahrt auf und es taucht zum ersten Mal eine Jamnitzerstraße in den Urkunden auf. Gostenhof ist dicht besiedelt und wurde im Zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont. Die alte Bausubstanz gibt dem Viertel seinen besonderen Charme. Allerdings ist Gostenhof mit Grünflächen unterversorgt. Hier ist der Jamnitzerplatz als Ort mit viel Grün und auch Spielflächen eine wichtige Ausnahme.

Text: Stadt Nürnberg / tom
Titelfoto: Nach umfassender Neugestaltung präsentiert sich der Jamnitzerplatz im neuen Kleid. Bürgermeister und Erster Sör-Werkleiter Christian Vogel, Oberbürgermeister Marcus König und Sozial- und Jugendreferentin Lisa Ries (v. l. n r.) bei der Wiedereröffnung.
Bildnachweis: André Winkel / Stadt Nürnberg

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