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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim 3:2

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Nach 5:4-Verlängerungssieg in Iserlohn drehte Gregor MacLeod auf!

Was für ein Wiederbeginn nach 18 Tagen DEL-Pause wegen der Olympischen Winterspiele 2022 im chinesischen Beijing für die Nürnberg Ice Tigers:

Mannheims #39 Jason Bast (links) und Nürnbergs #89 Gregor MacLeod (re.).

Beim Liga-Letzten Iserlohn „Roosters“ entführten die Schützlinge von Chef-Trainer Rowe mit dem 5:4 (1:0, 1:2, 2:2 / 1:0) nach Verlängerung in der ersten Februar-Begegnung der Saison 2021/22 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nach zunächst vergebener 2:0-Führung immerhin zwei Punkte – und gegen den Tabellen-Dritten „Adler“ Mannheim drehten die „Eis-Tiger“ vor deutlich mehr als 2000 begeisterten Zuschauern (endlich mal wieder zugelassen) einen 1:2-Rückstand in der Schlussphase innerhalb von nur etwas mehr als zwei Minuten zum 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)-Erfolg!

Dabei glänzte auf Nürnberger Seite vor erstmals seit dem 30. November 2021 (1:4 gegen die Düsseldorfer EG, damals 1026 zahlende Zuschauer) wieder einigermaßen gut gefüllten Rängen (offiziell entrichteten 2236 Besucher ihren Eintrittspreis) insbesondere Gregor Mac Leod. Der als Linkshänder in den entsprechenden Auflistungen geführte, in Halifax/Nova Scotia geborene 23-jährige Kanadier versenkte den Puck zur 1:0-Führung (6. Spielminute) ebenso gekonnt wie zum 3:2-Siegtreffer 32 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit; womit der Center-Stürmer der zweiten NIT-Angriffsreihe seine DEL-Saisontore Nummer 10 sowie 11 erzielte.

Mannheims #14 Jordan Szwarz (rechts) und Nürnbergs #1 Nillas Treutle (li.).

Ebenfalls „Linksschütze“ ist MacLeod’s in Chatham/Ontario auf die Welt gekommener, noch Abschlusssicherer Landsmann Dane Fox. Der 28-jährige Flügelstürmer der ersten Nürnberger Reihe schraubte sein Trefferkonto zwischen den beiden erfolgreichen Abschlüssen seines fast fünf Jahre jüngeren Mannschafts-Kameraden und Mitstreiters Gregor MacLeod mit dem 2:2 (58. + damit exakt 130 Sekunden vor „GML’s“ alles entscheidendem 3:2 in der 60. Spielminute) auf nunmehr sogar 15 Treffer.

Scorer-Liste: Sheehy vor MacLeod + Fox, Stoa, Reimer

Noch mehr erfolgreiche Abschlüsse wie Scorer-Punkte verzeichnete bei den Ice Tigers bislang Tyler Sheehy. Der gebürtige US-Amerikaner aus Burnsville/Minnesota ging auch in seinem 36. Einsatz für die Ice Tigers keineswegs leer aus – seine Vorlage zum 1:0 bedeutete den 33. Scorer-Punkt (18 Tore + 15 Assists) des inzwischen 27 Jahre alten Flügelstürmers der zweiten NIT-Reihe, der damit auch Top-Torjäger ist. Die interne Scorer-Liste führt Sheehy weiter an vor Gregor MacLeod (37 DEL-Spiele in der laufenden Runde mit 11 Toren + 20 Vorlagen = 31 Scorer-Punkte).

Mannheims #14 Jordan Szwarz (rechts) scheitert an Nürnbergs #1 Nillas Treutle (li.).

Ebenso 30 Scorer-Punkte wie Dane Fox (40 Einsätze, er fehlte bisher nur ein Mal und kam dabei auf je 15 Tore wie Assists) erzielte Ryan Stoa. Der noch 34-jährige Stürmer aus Bloomington/Minnesota in den USA bestritt gegen Mannheim seine 39. Partie der laufenden DEL-Serie, konnte seine 14 Tore und 16 Vorlagen trotz außergewöhnlichen Einsatzes (wie alle Nürnberger Akteure) jedoch dabei ebenso wenig ausbauen wie Patrick Reimer, der (wie bereits in Iserlohn) erneut wegen seiner Rücken-Probleme ausfiel. So verblieb der inzwischen 40-jährige Mindelheimer aus dem schwäbischen (Unter-)Allgäu und sonstige NIT-Kapitän, den diesmal Marcus Weber als Spielführer vertrat, bei gleichermaßen 30 Scorer-Punkten – für seine zwölf Treffer und 18 Vorlagen benötigte der Rechtsschütze allerdings lediglich 36 Spiele!

Die Richtung stimmt also wieder nach den verheerenden Nürnberger „Corona“-Folgen, die vor der Olympia-Unterbrechung der Saison 2021/22 bei den beiden bayerischen „Panther“-Klubs der DEL in Augsburg und Ingolstadt heftig zu Buche schlugen:

Nürnbergs #89 Gregor MacLeod (li.) und Mannheims #33 Tim Wohlgemuth (re.).

Am 23. Januar setzte es für die personelle dezimierten Ice Tigers beim ERC Ingolstadt, wo nur der 24-jährige Kanadier Nicholas Welsh traf (45. nach Vorlage von Gregor MacLeod bei NIT-Überzahl zum 1:6), eine deftige 1:10 (0:3, 0:2, 1:5)-Klatsche und sieben Tage später beim Augsburger EV ein angesichts der Ausfälle (nur noch fünf Verteidiger + sechs Stürmer standen noch zur Verfügung) zumindest vom Spielverlauf her sogar noch beachtliches 4:9 (2:4, 1:2, 1:3), das sogar AEV-Trainer Mark Pederson ein Kompliment an den Gegner abnötigte: „Eine schwierige Situation, es kann nicht schwieriger werden als das, was Nürnberg heute durchmachen musste. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Respekt an die Spieler für die Art und Weise, wie sie gearbeitet und gespielt haben.“

„Wiedergeburt“ nach „Corona-Pleiten“ bei zwei „Panthern“

In der Tat war es beachtlich, wie mutig sich die Schützlinge von Thomas „Tom“ Rowe in Augsburg wehrten. Nach frühem 0:3-Rückstand (4./5./11.) gelang Fabriziu Pilu, dem 19-jährigen deutsch-italienischen NIT-Nesthäkchen mit argentinischen Wurzeln das 1:3 (13., Assistenten Tim Fleischer + Dane Fox), bevor Fox zum 2:4 (17., Mebus + Stoa), Kislinger zum 3:5 (31., Stoa + Mebus) und Nicholas „Nick“ Welsh zum 4:6 (44., Fox + Friedrich) die Ingolstädter Erhöhungen (14., 21. 35.) jeweils verkürzten und jedesmal neue Hoffnung weckten. Ein AEV-Doppelschlag zum 4:7 und 4:8 (46. innerhalb 26 Sekunden) sowie das 4:9 (72 Sekunden vor der Schlusssirene) schickten die Ice Tigers schließlich in die anstehende Olympia-Pause.

Mannheims #95 Mark Katic (vorne) und Nürnbergs #21 Max Kislinger (rechts hinten).

Die nutzten Trainer-Team und Mannschaft offensichtlich.

Bei den „Roosters“ des Iserlohner EC legten Marko Friedrich (4., Assistent Mebus) und Tim Bender (25., Welsh + Ustorf) mit der 2:0-Führung den Grundstock zum Sieg. Der geriet nach drei IEC-Treffern (27., 38. 47., die beiden ersten in Unterzahl) zwar vorübergehend ins Wanken, doch Sheehy (55., Mebus + Weber) und nach dem nur 35 Sekunden darauf folgenden 3:4 (ebenfalls 55.) bei 6:5-Feldspieler-Überzahl Christopher „Chris“ Brown (58., Fox + Bodnarchuk) retteten die Verlängerung, in der Tim Fleischer nach 3:46 Minuten (sowie Vorlagen von Fox + Brown) vor 1491 Zuschauern für das 5:4 und damit den „sudden death“ (= „plötzlichen Tod“) der Gastgeber sorgte.

Mannheims #95 Mark Katic (vorne rechts) setzt sich gegen Nürnbergs #15 Charlie Jahnke (links) und #21 Max Kislinger (rechts hinten) durch.

So ähnlich muss es sich dann wohl auch angefühlt haben für die Mannheimer „Adler“, als ihnen in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ der sicher geglaubte Sieg nach 2:1-Führung in den Schlussminuten doch noch entrissen wurde von den Ice Tigers – die mit fünf Punkten in den ersten beiden Begegnungen nach der Olympia-Pause die Weichen Richtung „Pre-PlayOffs“ (wenn nicht gar „PlayOffs“) stellen konnten!

Nürnbergs #25 Daniel Schmölz (hinten) bringt Mannheims #19 Lean Bergmann (vorne links) zu Fall.

So geht’s weiter für die Ice Tigers:

23. FEBRUAR 2021 (MITTWOCH, 1):30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – ERC Ingolstadt „Panther“ in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ (Vorsaison 1:4, 0:8, 0:7, 2:5 – in der laufenden Runde am 1.10.2021 in Nürnberg 5:2 + in Ingolstadt 2:7 am 21.11.2021 sowie 1:10 am 23.1.2022 = also immer für die Gastgeber)

Mannheims Torwart #44 Dennis Endras (re.) klärt gegen Nürnbergs #24 Marcus Weber (li.)..

Statistik zum jüngsten Heim-Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der „PENNY DEL“-Saison 2021/22

Nürnberg „Ice Tigers“ – „Adler“ des Mannheimer ERC 3:2 (1:1, 0:1, 2:0)

Nürnberg Ice Tigers: 31 Treutle (60:00 Spielminuten), 38 Dubeau (ohne „Eiszeit“) – 8 Sheehy, 11 Brown (A = Assistent-Spielführer), 13 Stoa, 15 Jahnke, 19 Fleischer, 21 Kislinger, 22 Mebus, 23 Ribarik, 24 M. Weber (C = Kapitän/Spielführer), 25 Schmölz, 26 Lobach, 48 J. Ustorf, 55 Parlett, 67 Friedrich, 68 Pilu, 71 Bodnarchuk (A), 74 Fox, 77 Bender, 89 MacLeod / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Manuel Kofler (laut offiziellem Spielberichtsbogen, statt dem eigentlichen „Boss“ Thomas „Tom“ Rowe) – Co-Trainer: „Tom“ Rowe (zumindest laut DEL-Information).
Mannheim Adler: 30 Tiefensee (ohne Einsatz), 44 Endras (59:40), 90 Brückmann (ohne „Eiszeit“) – 4 Holzer (A), 6 Lehtivuori (A), 7 Akdag, 9 Dawes, 14 Szwarz, 16 Eisenschmid, 19 Bergmann, 22 Plachta, 29 Reul (C), 33 Wohlgemuth, 37 Larkin, 39 Bast, 40 Klos, 43 Iskhakov, 70 Wirth, 76 Dziambor, 77 F. Elias, 95 Katic / Mannschaftsleiter: Youri Ziffzer – Chef-Trainer: Pavel Gross – Co-Trainer: Mike Pellegrims.
Tore: 1:0 89 MacLeod – Assistenten 8 Sheehy + 25 Schmölz (Spielzeit 5:49 Minuten – bei Nürnberger 5:4-Überzahl), 1:1 77 F. Elias – 19 Bergmann + 43 Skhakov (8:09), 1:2 19 Bergmann – 43 Skhakov + 95 Katic (38:12 – kurz nach Ende der Überzahl, als Nürnbergs 25 Schmölz noch auf dem Weg von der Strafbank zurück ins NIT-Abwehrdrittel war), 2:2 74 Fox – 11 Brown + 71 Bodnarchuk (57:18 – bei Nürnberger 5:4-Überzahl), 3:2 89 MacLeod – 25 Schmölz + 55 Parlett (59:28).

Haupt-Schiedsrichter: #6 Lasse Kopitz (ehemaliger DEL-Profi + deutscher Nationalspieler / DEB-Landesverband Nordrhein-Westfalen) + #7 Marian Rohatsch (Vereinszugehörigkeit unbekannt, früher Spieler der Hannover Indians / wohnhaft in Palling, Landkreis Traunstein/Oberbayern / DEB-LV Bayern).
Linien-Schiedsrichter: #61 Markus Merk (ESC Kempten Sharks / DEB-Landesverband Bayern) + #98 Maksim Cepik (Berliner Schlittschuh-Club / DEB-Landesverband Berlin) +
Punktrichter: Michael Feldmann (Nürnberg).
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 10, allesamt ohne direkte (Tor-)Folgen –Mannheims zwischenzeitliche 2:1-Führung indes fiel direkt nach + durchaus noch im Zusammenhang mit der Strafzeit von „Eis-Tiger“ 25 Daniel Schmölz = 20 Minuten (8 x 2 sowie 1 x „2plus2“ = je 4 im 1. + 2. Drittel, dazu im Schlussabschnitt die „2plus2“) = 25 Schmölz (2:26, wegen „High-sticking“ = Hohen Stocks + 36:08, wegen „Tripping“ = Beinstellen – mit der indirekten Folge des 1:2 direkt nach Ablauf seiner Strafzeit), 89 MacLeod (12:48, wegen „Cross-checking“ = Stock-Checks), 55 Parlett (14:46, wegen „Cross-checking“ = Stock-Checks), 11 Brown (19:45, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte), 19 Fleischer (25:45, wegen „Interference“ = Behinderung), „kleine“ Bankstrafe „Too many man“ = zu viele Spieler auf dem Eis, abgesessen von 19 Fleischer (31:02), 13 Stoa (39:01, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte), 67 Friedrich (47:28, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte – von den „2plus2“ Minuten musste der Nürnberger allerdings nur 2 absitzen, weil sich die zweite aufhob mit der von „Adler“ 95 Katic, mit dem der „Eis-Tiger“ aneinander geraten war) – Mannheim 10 = 20 Minuten (10 x 2 – 4 im 1. Drittel + je 3 in den beiden folgenden Spielabschnitten) = 19 Bergmann (4:13, wegen „Interference“ = Behinderung), 33 Wohlgemuth (14:46, wegen „Cross-checking“ = Stock-Checks), 14 Szwarz (19:28, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte), 22 Plachta (19:45, wegen „Interference“ = Behinderung), 37 Larkin (23:38, wegen „Interference“ = Behinderung), 7 Akdag (30:05, wegen „Slashing“ = Stockschlags), 4 Holzer (39:01, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte), 19 Bergmann (44:47, wegen „Cross-checking“ = Stock-Checks), 95 Katic (47:28, wegen „Roughing“ = Übertriebener Härte – diese Strafzeit wirkte sich auf dem Eis allerdings zahlenmäßig nicht aus, weil sie sich aufhob mit den zweiten der „2plus2 Minuten“ von „Ice Tiger“ 67 Friedrich, mit dem der „Adler“ aneinander geraten war), 4 Holzer (56:43, wegen „Holding“ = Halten).
Zuschauer: 2236 (zahlende) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ – gemäß aktueller „Corona“-Lockerungen.

Text: Klaus Meßenzehl = „Pressedienst Nürnberg“ (PDN)
Titelfoto: Nürnbergs Gregor MacLeod traf zum 3-2 Sieg und wurde Mannschaftsintern zum Spieler des Spiels gewählt.
Fotos: Thorsten Schönberger / ISPFD
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