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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters 4:3

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Dritter Sieg in Folge nach 3:2 n.V. in Wolfsburg + 5:3 in Straubing

Alle Achtung und großer Respekt – was die Roosters des Iserlohner Eishockey Clubs (EC) nach dem „Corona“-Ausbruch im Team und der folgenden Zwangspause bei ihrem ersten Auftritt in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ aufs Eis brachten, verdient höchste Anerkennung.

 

Iserlohns Torwart 92-Andreas Jenike (re.) und Nürnbergs 25-Daniel Schmölz (li.).

Mit dezimiertem Aufgebot von gerade mal 16 Einsatzfähigen respektive -berechtigten Aktiven (Sena Acolatse und Maxim Rausch waren noch gesperrt) lieferte die Truppe von Chef-Trainer Brad Tapper, die erst drei Tage zuvor das Training wieder aufnehmen hatte können, eine maximale Energie-Leistung ab!

Nach dem letztendlich insgesamt zwar korrekten 4:3 (1:0, 2:1, 1:2)-Sieg der Nürnberg Ice Tigers, dem dritten in Folge nach dem 3:2 (1:1, 1:0, 0:1 / 0:0, 2:1) nach Verlängerung und Penaltyschießen bei den Wolfsburg Grizzlys sowie dem 5:3 (2:1, 1:0, 2:2) im bayerischern Derby bei den Tigers des EHC Straubing, konnten einem die Gäste als Eishockey-Freund eigentlich nur leid tun.

Nürnbergs 71-Andrew Bodnarchuk (re.) schiebt Iserlohns 18-Eric Cornel (mi.) auf 79-Joseph Whitney (li.).

Mit einem über 60 Spielminuten aufopferungsvollen Auftreten boten die Iserlohner mit fünf (!) Mann weniger Beeindruckendes und lieferten ihren Gastgebern einen Kampf bis zum Umfallen.

Als die Mannschaft des neuen NIT-Chefcoaches Tom Rowe, die zu Beginn jedes der drei Drittel voll da war und ins gegnerische Netz traf, in der 42. Spielminute gar auf 4:1 davonzog – mit ebenso freundlicher wie ungewollter Unterstützung des ansonsten starken Ex-Nürnbergers Andreas Jenike im IEC-Gehäuse, schien alles gelaufen.

Iserlohns 52-Sven Ziegler (re.) spielt den Puck vor Nürnberg 67-Marko Friedrich (li.).

Die komplette Roosters-Resttruppe jedoch bäumte sich auf und bewies Mut; inklusive Trainer-Team, das frühzeitig (= erstmals 9:06 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit von 60 Minuten) und mehrmals seinen Torhüter vom Eis nahm. Mit zwischenzeitlichem Erfolg (= der Folge zweier Tore in 6:4- und 6:5-Überzahl zum 4:3 immerhin 1:35 Minuten vor Schluß), letztendlich aber blieb den Iserlohnern trotz einer weiteren doppelten Überzahl in den letzten 79 Sekunden der Partie selbst ein Punktgewinn versagt . . .

Fünf Punkte bei den Reisen zu Grizzlys und Tigers!

So bedingungslos wie zuvor über weite Strecken ihr Gegner fighteten am Ende auch die Ice Tigers um ihren dritten Sieg in Folge. Und dass dieser gelang gegen leidenschaftliche Roosters, spricht schließlich auch für die Mannschaft von Tom Rowe, der bei der folgenden Medien/Presse-Konferenz seine Analyse („Meine Spieler haben sich im ersten und zweiten Drittel an den Teamplan gehalten.“) mit der Konsequenz verband, „sie müssen lernen, das über 60 Spielminuten aufs Eis zu bringen!“.

Iserlohns 92-Andreas Jenike (li.) klärt vor Nürnbergs 17-Patrick Reimer (re.).

Das gelang nach der „Corona“-bedingten Absage der Reise zum EHC Red Bull München (ein neuer Termin steht noch nicht fest) und vor dem gecancelten Gastspiel der Düsseldorfer EG (wird nachgeholt am Dienstag, den 30.11.2021, um 19:30 Uhr) etwas besser.

Bei den Grizzlys in Wolfsburg drehten Daniel Schmölz (15., nach Vorarbeit von Tyler Sheehy und Tim Bender, der den Puck erobert hatte) sowie Ryan Stoa (37., im zweiten Versuch wie beim Baseball nach Zuspiel Patrick Reimer und zuvor Gregor MacLeod) den frühen Rückstand (1:22). Wolfsburg 2:2 (56. bei Nürnberger Unterzahl) bedeutete Verlängerung (in der NIT-Keeper Niklas Treutle die Niederlage verhinderte) und weil die torlos blieb, schließlich Penalty-Schießen; das gestalteten Gregor MacLeod und abschließend Kapitän Patrick Reimer mit ihren Treffern so, dass mitgereiste Beobachter das beste Auswärtsspiel der Saison und zwei Punkte attestieren konnten.

Iserlohns 22-John Broda (li.) und Nürnbergs 22-Oliver Mebus (re.).

Gar drei Zähler wurden es dann bei der folgenden, wesentlich kürzeren Reise aus der Noris zu den „Teil-Namensvettern“ der Straubing Tigers. An der Donau sorgten zweimal Tim Fleischer (9., Assistenten Charlie Jahnke + Dane Fox / 23., Fox + Nicholas Welsh) sowie Tyler Sheehy (15., Christopher Brown + Andrew Bodnarchuk) bei zwischenzeitlichem EHC-Ausgleich (12.) nach zehn Tagen ohne Spiel (und dafür umso mehr offensichtlich hilfreichem Training!) vor Drittel 3 auch diesmal dank Torhüter Niklas Treutle für einen 3:1-Vorsprung. Das 2:3 der Gastgeber (44.) konterte Sheehy (50., Brown + Welsh) ebenso wie NIT-Kapitän Reimer (58., MacLeod + Stoa) Straubings 3:4 (53.), sodass am Ende ein 5:3-Sieg mit sogar drei Zählern stand!

Iserlohns 92-Andreas Jenike (re.) klärt gegen Nürnbergs 17-Patrick Reimer (li.).

So geht’s weiter für die Ice Tigers:

3. NOVEMBER 2021 (MITTWOCH, 19:30 UHR): SC Bietigheim Steelers – NÜRNBERG ICE TIGERS (keine Punktspiele in der Vorsaison – in der laufenden Runde am 12.9.2021 in Nürnberg 0:3)
5. NOVEMBER 2021 (DIENSTAG, 19:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Grizzlys Wolfsburg (Vorsaison 2:1 + n.V. 3:4, laufende Runde 3:2 n.P. in Wolfsburg) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“
7. NOVEMBER 2021 (SONNTAG, 14 UHR): Mannheimer ERC Adler – NÜRNBERG ICE TIGERS (Vorsaison 5:1, 3:2, 4:3, 4:2 + am 1in der laufenden Runde am 7.9.2021 in Mannheim 3:2)

Danach pausiert die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) – in Krefeld findet der „Deutschland Cup“ mit Russland, der Slowakei und der Schweiz statt (11. bis 14. November 2021) fast zwei Wochen. Für die Nürnberg Ice Tigers geht es danach weiter am 19. November 2021 (Freitag, 19:30 Uhr) mit der Heim-Partie gegen den EHC Red Bull München.

Arthistisch verhindert Iserlohns 92-Andreas Jenike (re.) vor Nürnbergs 21-Max Kislinger (li.) das Gegentor.

Statistik zum jüngsten Heim-Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der „PENNY DEL“-Saison 2021/22

Nürnberg Ice Tigers – Iserlohner EC Roosters 4:3 (1:0, 2:1, 1:2)

Ice Tigers: 31 Treutle (60:00 Spielminuten), 43 Sharipov (ohne Einsatz) – 6 Karrer, 8 Sheehy, 11 Brown (A), 13 Stoa, 15 Jahnke, 17 Reimer (C), 19 Fleischer, 21 Kislinger, 22 Mebus (A), 24 Weber (A), 25 Schmölz, 26 Lobach, 29 Welsh, 55 Parlett, 67 Friedrich, 71 Bodnarchuk, 74 Fox, 77 Bender, 89 MacLeod / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Manuel Kofler???Tom Rowe – Co-Trainer: Tom Rowe???Manuel Kofler (laut offiziellem Spielbericht).
IEC Roosters: 35 Becker (ohne Einsatz), 92 Jenike (54:48) – 6 O’Connor (A), 10 Jentzsch, 11 Ewanyk, 18 Cornel, 19 Sezemsky, 22 Broda,, 52 Ziegler, 55 Elten, 60 Riefers, 79 J. Whitney, 81 Ankert (C), 90 Adam, 95 Alanov, 98 Foucault / Mannschaftsleiter: Marcello Sinesi – Chef-Trainer: Brad Trapper – Co-Trainer: Bradley Gratton.
Tore: 1:0 17 Reimer – Assistenten 89 MacLeod + 55 Parlett (Spielzeit 1:01 Minuten), 2:0 19 Fleischer – 15 Jahnke + 74 Fox (25:29), 2:1 79 Whitney – 6 O’Connor + 98 Foucault (30:03 / bei 5:4-Überzahl Iserlohn), 3:1 89 MacLeod – 13 Stoa + 17 Reimer (30:55), 4:1 15 Jahnke – ??? (41:31), 4:2 79 Whitney – 6 O’Connor + 18 Cornel (54:25 / bei 6:4-Überzahl Iserlohn auf der Eisfläche dank NIT-Zeitstrafe plus Herausnahme von IEC-Keeper 92 Jenike), 4:3 90 Adam – 52 Ziegler + 98 Foucault (58:25 / bei 6:5-Überzahl Iserlohn im Feld auf Grund der Herausnahme von IEC-Keeper 92 Jenike).
Schiedsrichter: #11 Sirko Hunnius (Deutschland, Ex-Aktiver/Profi) + #27 Bastian Steingroß (Eisbären Berlin / DEB-Landesverband Berlin). Linienschiedsrichter: #68 Jakub Klima (Tschechien) + 98 Maksim Cepik (Berliner Schlittschuh-Club / DEB-Landesverband Berlin). Punktrichter: Michael Feldmann (Nürnberg).
Strafen / Strafzeiten: NIT 7 / 14 Minuten = 7 x 2 / 3 im 1. Drittel, je 2 in Drittel 2 + 3 (Iserlohns Anschlußtreffer zum 2:1 + 4:2 resultierten dabei aus den beiden, wiewohl umstrittenen Strafzeiten gegen NIT-Kapitän 17 Patrick Reimer – erst dauerte Nürnbergs Unterzahl 55 Sekunden, dann grade mal 5 …) – Roosters 4 / 8 Minuten = 4 x 2 / die beiden allerersten der Begegnung in Drittel 1, je 1 im 2. + 3. Drittel (die die Iserlohner allesamt schadlos überstanden).
Zuschauer: 3380 (zahlende) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ – gemäß „3G plus-Regel“ (Zugang für Geimpfte, Genesene und Getestete = PCR-Test) + ohne weitere sonstige vorherige „Corona“-Einschränkungen.

Nürnbergs 22-Oliver Mebus (li.) und 31-Niklas Treutle (re.) versuchen gegen Iserlohns 18-Eric Cornel (mi.) zu verteidigen.

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: Iserlohns 18-Eric Cornel (li.) und Nürnbergs 11-Chris Brown (re.).
Fotos: Thorsten G. Schönberger/ISPFD
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