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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Krefeld Pinguine 2:3 n.V.

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„Phantom-Tor“-1:3 von Augsburg + vierte Niederlage hintereinander!

Auch mit den Ice Tigers der Saison 2021/22 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wird es alles andere als langweilig: Bei den Panthern des Augsburger EV brachte ein „Phantom-Tor“ (wie einst das des damals für Bayer 04 Leverkusen spielenden Ex-Nürnberger Fußball-Profis Stefan Kießling am 18. Oktober 2013 in Hoffenheim) die Franken beim 1:3 (0:1, 0:2, 1:0) endgültig auf die Verlierer-Straße.

Krefelds 22-Maciej Rutkowski (li.) und Nürnbergs 8-Tyler Sheehy (re.).

Wie spätere Video-Begutachtungen zweifelsfrei bewiesen, fand der Puck vor dem im Nachhinein eindeutig unkorrekten 3:0 (38. Spielminute) seinen Weg ins NIT-Gehäuse durch ein Loch im Netz. Ebenso ärgerlich wie unverständlich, dass die Unparteiischen trotz (teils bereits vorheriger) Hinweise von Gäste-Offiziellen und -Spielern keine Veranlassung sahen, diesen nachzugehen und zu überprüfen, ob der Treffer Regel-konform erzielt war.

Der spätere Ehrentreffer der Franken im bayerischen Duell mit den Schwaben durch Blake Parlett (43., Assistenten Max Kislinger + Jake Ustorf) aus dem Handgelenk perfekt in den Winkel bedeutete letztendlich lediglich Ergebnis-Korrektur.

Der Puck zappelt zum 1-1, geschossen von Nürnbergs 11-Chris Brown (nicht im Bild) im Tornetz hinter Krefelds Torwart 31-Nikita Quapp. Links sieht 13-Ryan Stoa N) und Krefelds 19-Mirko Sacher (mitte) zu.

Beinahe noch krasser schließlich die Stellungnahme der DEL dazu: „Nach genauem Studium der verschiedenen Videoperspektiven der Puck offenbar seitlich durch das Tornetz von außen ins Tor gelangt. „Außer dass „(…) Liga und Schiedsrichter bedauern, dass die Szene im Spiel nicht richtig bewertet wurde (…)“, gab es jedoch keine Konsequenzen:

„Auf die Spielwertung hat die Nachprüfung keinen Einfluss“, teilte die DEL mit und kann sich angesichts der Terminenge glücklich schätzen, dass die Nürnberg Ice Tigers trotz ihres Unbehagens mit dem Verhalten der Schiedsrichter wie mit der DEL-Beurteilung auf einen Einspruch dagegen verzichteten.

Nürnbergs 31-Niklas Treutle (li.) rettet gegen Krefelds 6-Lucas Lessio (re.).

Unter neuem Chef-Coach Rowe zuhause lediglich ein Punkt. Und es ging in den folgenden Tagen munter weiter rund um die Eishockey-Cracks der Noris:

Zunächst wurde mit dem 65-jährigen US-Amerikaner Thomas „Tom“ John Rowe ein Nachfolger von Frank Fischöder und Interims-Coach Stefan Ustorf verpflichtet – Laufzeit des Vertrages zunächst bis zum Ende der aktuellen PENNY DEL-Saison.

Nürnbergs neuer Trainer Tom Rowe.

Der in Lynn, Massachusetts geborene ehemalige Eishockey-Profi wie Funktionär war unter anderem für die Washington Capitals, Hartford Whalers, Detroit Red Wings in der National Hockey League (NHL), wo er als General-Manager vorübergehend auch die Florida Panthers coachte, aktiv und kann sich auf europäische Trainer-Erfahrungen beim österreichischen EHC Linz stützen) vorzuweisen.

Krefelds Trainer Igor Zakharkin.

Dann kam es zum ersten Auftritt der Ice Tigers unter neuem Coach mit früher Strafzeit (nach 55 Sekunden) plus „Blitz-Gegentor“ (nach weiteren nur neun Sekunden …), zum zweimaligem Ausgleich und zur wenigstens einen Punkt rettenden Verlängerung, in der die Pinguine des Krefelder EV (mit dem Ex-Nürnberger Arturs Kulda als Teilzeit-Rückkehrer) wiederum gerade mal 24 Sekunden zum endgültigen Sieg benötigten.

Krefelds 6-Lucas Lessio (re.) klaut Nürnbergs 13-Ryan Stoa (li.) den Puck und trifft im Anschluss zum 2-3 Siegtreffer in der Verlängerung.

Nach in der Vorsaison, mit „Corona“-bedingt nur zwei Begegnungen zwischen Nord- und Süd-Klubs, aber makelloser Ausbeute von sechs Punkten fehlen den Nürnbergern gegen diese Mannschaft schon mal derer zwei – und die Folge-Aufgaben in München sowie Wolfsburg dürften auch vom neuen Chef-Coach als alles andere denn einfach eingestuft werden . . .

Krefelds 5-Arturs Kulda (re.) zeiht vor Nürnbergs 11-Chris Brown (li.) ab.

So geht’s weiter für die Nürnberg Ice Tigers:

17. OKTOBER 2021 (SONNTAG, 17 UHR): EHC Red Bull München – NÜRNBERG ICE TIGERS (Vorsaison 5:0, 4:2, 4:3, 6:0 – davor datiert der letzte Sieg vom 28.2.2020 mit 2:1 als „Thomas Sabo“ Ice Tigers Nürnberg)
19. OKTOBER 2021 (DIENSTAG, 19:30 UHR): Grizzlys Wolfsburg – NÜRNBERG ICE TIGERS (Vorsaison n.V. 4:3 + 1:2 / nur 2 Spiele gegen Klubs der Nord-Gruppe)
24. OKTOBER 2021 (SONNTAG, 16:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Düsseldorfer EG (Vorsaison n.P. 6:5 + 1:4 / in der laufenden Spielzeit 1:3) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“

Krefelds 6-Lucas Lessio (re.) und Nürnbergs 17-Patrick Reimer (links).

Statistik zum 12. (= 6. Heim-)Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der „PENNY DEL“-Saison 2021/22

Nürnberg Ice Tigers – Krefelder EV Pinguine n.V. 2:3 (0:1, 1:0, 1:1)

Ice Tigers: 31 Treutle (60:24 Spielminuten), 43 Sharipov (ohne Einsatz) – 6 Karrer, 8 Sheehy, 11 Brown (A), 13 Stoa, 15 Jahnke, 17 Reimer (C), 19 Fleischer, 21 Kislinger, 22 Mebus (A), 25 Schmölz, 29 Welsh, 48 J. Ustorf, 55 Parlett, 67 Friedrich, 68 Pilu, 71 Bodnarchuk, 74 Fox, 77 Bender, 89 MacLeod / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Manuel Kofler???Tom Rowe – Co-Trainer: Tom Rowe???Manuel Kofler (laut offiziellem Spielbericht).
KEV Pinguine: 31 Quapp (34:49), 72 Belov (25:35) – 5 Kulda, 6 Lessio (A), 9 Volek, 10 Lucenius, 12 L. Braun (C), 14 Tiffels, 17 Niederberger, 19 Sacher, 22 Rutkowski, 24 A. Blank, 27 Bergström (A), 32 Berlev, 43 Weiß, 44 Jensen, 55 Sabolic, 77 Bappert, 83 Maß???ss, 97 Bracco / Mannschaftsleiter: Andrejs Saveljevs – Chef-Trainer: Boris Blank – Co-Trainer: Igor Zakharkin.
Tore: 0:1 27 Bergström – Assistenten 12 L. Braun + 97 Bracco (Spielzeit 1:04 Minuten – bei 5:4-Überzahl Krefeld), 1:1 11 Brown / 17 Reimer + 29 Welsh (29:07 – bei 5:4-Überzahl Nürnberg), 1:2 41 Weiß – 5 Kulda + 14 Tiffels (44:39), 2:2 8 Sheehy – 11 Brown + 29 Welsh (57:41), 2:3 6 Lessio – 19 Sacher + 10Lucenius (60:24).
Schiedsrichter: #7 Marian Rohatsch (Deutschland, Ex-Aktiver/Profi) + #33 Andrew Bruggeman (USA, Ex-Aktiver). Linienschiedsrichter: #61 Markus Merk (Deutschland) + #98 Maksim Cepik (Deutschland, DEB-Landesverband Berlin). Punktrichter: Michael Feldmann (Nürnberg).
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 3 = 6 Minuten (3 x 2 / allesamt im 1. Drittel; zunächst bestraft mit dem 0:1 in Unterzahl + die beiden restlichen Strafen ohne Folgen, obwohl 22 Sekunden wegen einer Bankstrafe in doppelter Unterzahl, weil kurzzeitig zu viele Spieler auf dem Eis waren …) – KEV 2 = 4 Minuten (2 x 2 / beide in Drittel 2).
Zuschauer: 3203 (zahlende) in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ – gemäß „3G plus-Regel“ (Zugang für Geimpfte, Genesene und Getestete = PCR-Test) + ohne weitere sonstige vorherige „Corona“-Einschränkungen.

Text: Klaus Meßenzehl / Pressedienst Nürnberg
Titelfoto: Krefelds 43-Alexander Weiss (re.) und Nürnbergs 19-Tim Fleischer (li.).
Fotos: Thorsten G. Schönberger/ISPFD
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