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Eishockey

Dem Saison-Abschluss der Ice Tigers mit 2:4 im Norden folgen Testspiele der DEB-Nationalmannschaft

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Zweimalige Führung in Bremerhaven dank Schmölz + Lobach

In der allerletzten Begegnung der Nürnberg Ice Tigers in der Saison 2020/21 der PENNY DEL Eishockey-Bundesliga riß die zuletzt gute Serie: Nach zuvor acht aufeinander folgende Auseinandersetzungen mit immer mindestens einem Punkt (dabei insgesamt 17 von 24 möglichen Zählern) gingen die Puck-Jäger aus der Noris an der Nordsee leer aus – zwar führten die Schützlinge von Chef-Trainer Frank Fischöder und Co-Coach Manuel Kofler zweimal, am Ende aber behielten die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:2 (2:2, 1:0, 1:0) die Oberhand.

 

Torjubel von Nürnbergs Daniel Schmölz

Erfreuliche Begleiterscheinungen aus NIT-Sicht gab es dennoch: Für Top-Torjäger Daniel Schmölz bedeutete das 0:1 (5:15 – Assistenten Luke Adam + Brett Pollock) bei eigener 5:4-Überzahl seinen 19. Saisontreffer (davon 13 in 14 Begegnungen mit den Nord-Klubs) und der in Schweinfurt geborene, vor kurzem erst 21 Jahre jung gewordene Unterfranke Dennis Lobach markierte mit dem 1:2 (14:03 – Andrej Bireš + David Trinkberger) sein allererstes Tor in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL)!

Nach den Ausgleichstreffern zum 1:1 (9:31) und 2:2 (19:00) tüftelten gewiss alle Verantwortlichen beider Mannschaften in den folgenden beiden Pausen daran, wie die eigene Abwehr stabiler gehalten werden konnte; was den Gastgebern ebenso besser gelang wie sie selbst noch zu erfolgreichen Abschlüssen kamen. Zunächst relativ schnell bei 5:4-Überzahl (22:47) zum 3:2 und dank eines „Empty-Net-Goals“ schließlich sehr spät zum 4:2-Endstand (59:06) nach einem Schuss von Mike Moore, der bei 6:5-Überzahl an NIT-Feldspielern hinter dem eigenen Tor abzog und in den leeren Nürnberger Kasten traf . . .

NIT-Aufwärtstrend vor den vier WM-Tests des DEB in Nürnberg

Für die fast 650 Kilometer lange Heimreise mit dem Bus hätten sich die Nürnberg Ice Tigers sicherlich ein positiveres Endergebnis zum Saison-Abschluss gewünscht, mit dem letzten Saison-Abschnitt indes können Spieler wie Trainer trotzdem durchaus zufrieden sein. 23 von erreichbaren 42 Punkten aus den 14 Partien gegen die Nord-Klubs der DEL gegenüber zuvor lediglich 17 von 72 möglichen Zählern aus den 24 Spielen mit der Süd-Konkurrenz beweisen neben optischen Eindrücken auch numerisch einen klaren Aufwärtstrend, der in der kommenden Spielzeit fortgesetzt werden soll.

Das Eis in der „ARENA NÜRNBERGer Versicherung“ hat seinen Dienst damit allerdings noch keineswegs getan für die auslaufende Saison: Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat die Heimspiel-Stätte der Ice Tigers im Vorfeld der IIHF-Weltmeisterschaft 2021 vom 21. Mai bis 6. Juni in Riga/Lettland als Vorbereitungsschwerpunkt auserkoren. Das bedeutet sowohl ein Trainingslager vor den beiden Test-Länderspielen in der Slowakei (Samstag, 24.4. / 20:15 Uhr + Sonntag, 25.4. / 16 Uhr = jeweils LIVE im TV bei „MagentaSport“ + Highlights bei „Sport1“) wie vier weitere Begegnungen in Nürnberg – zunächst zwei gegen Tschechien (Donnerstag, 29.4. / 18 Uhr + Samstag, 1.5. / 13:30 Uhr = jeweils LIVE im TV bei „MagentaSport“ + „SPORT1“), dann zwei weitere gegen Belarus (Freitag, 7.5. / 17 Uhr + Samstag, 8.5. / 15:45 Uhr = LIVE im TV bei „MagentaSport“ + „SPORT1“).

Und die Chance, bei der Eishockey-WM 2021 im lettischen Riga in der deutschen Gruppe B gegen Gastgeber Lettland, Finnland, Kanada, die USA, Norwegen, Italien oder Kasachstan zum Einsatz zu kommen, bietet sich auch Akteuren der Ice Tigers: Für den Lehrgang in Phase 1 der dreiteiligen Vorbereitung (zunächst noch ohne die in den Play-Offs aktiven deutschen Cracks …) wurden mit Goalkeeper Niklas Treutle (noch 29 Jahre jung / 35 Länderspiele), Verteidiger Oliver Mebus (28 / 17) und Stürmer Daniel Schmölz (29 / 3) drei Nürnberger Lokal-Matadore eingeladen – für NIT-Torhüter Treutle mit der Chance, an seinem 30. Geburtstag womöglich gegen Tschechien das DEB-Gehäuse hüten zu dürfen . . .

Nürnbergs Torwart 31-Niklas Treutle

Text: Klaus Meßenzehl
Fotomontage: ISPFD
Fotos: Thorsten Schönberger/ISPFD
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