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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Pinguins Bremerhaven 3:1

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3:6 in Köln + 1:4 bei DEG folgt eindrucksvolle Wiedergutmachung!

Zum Start in die Hin- und Rückrunde der Saison 2020/21 der PENNY DEL (Deutsche Eishockey-Liga) gegen die Nord-Klubs zeigten die Nürnberg Ice Tigers zwei Gesichter:

Dem Auftakt zuhause mit insgesamt überzeugendem 7:3-Erfolg gegen die Roosters des Iserlohner EC folgten dank des 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven (hinter dem nächsten Gegner Eisbären Berlin immerhin Zweiter im Norden!) erneut drei Punkte – auswärts allerdings gab’s dazwischen chancenlose Auftritte im Westen der (Bundes)Republik . . .

Bremerhavens 22-Vladimir Eminger (rechts vorne) und 31-Brandon Maxwell (links) verhindern gemeinsam den Torerfolg von Nürnbergs 25-Daniel Schmölz (mitte).

Zunächst setzte es Mitte/Ende voriger Woche bei den Haien des Kölner EC nach frühem 0:2-Rückstand (4. + 5. Spielminute), 0:4 nach Drittel 1 und zwischenzeitlichem 0:5 (25.) eine wenigstens in der Folge wie im Endergebnis von 3:6 (0:4, 2:1, 1:1) noch halbwegs verkraftbare Niederlage. Dabei trafen für die defensiv wie offensiv im Spielverhalten zunehmend effektiveren Nürnberger mit Oliver Mebus einer der beiden Co-Kapitäne zum 1:5 (26., Assistenten Christopher Brown + Brent Pollock), Andrej Bireš zum 2:5 (30., Dane Fox + Arturs Kulda) sowie Daniel Schmölz zum Endstand von 3:6 (59., Luke Adam + Patrick Reimer); Mebus und Schmölz jeweils bei 5:4-Überzahl. In der Vorsaison hatte es in der Dom-Stadt ausschließlich Siege für die Ice Tigers gegeben – zunächst mit 4:0 und 6:3 in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung”, nach einem (Todesfall-bedingten) Spielabbruch in der “LANXESS arena” und den Aufttritten 4 und 5 dort ebenfalls zweimal (mit 5:3 + 3:2).

Tags darauf bei der Düsseldorfer EG setzte es erneut einen, wenngleich etwas späteren 0:4-Rückstand (10., 12., 24. 35.). Dann, zum Ende des 2. Drittels, traf endlich mal wieder Kapitän Patrick Reimer (40.); was allerdings bereits den 1:4 (0:2, 1:2, 0;0)-Endstand bedeutete. Ähnlich positiv wie zu Köln fällt auch die Vergangenheits-Vergleichs-Parallele zu Düsseldorf aus: Gegen die DEG hatten die Ice Tigers in der Vorsaison nach einer 0:3-Auswärts-Niederlage in der Folge drei Siege eingefahren – ebenfalls mit 3:0 nach regulärer Spielzeit sowie jeweils 3:2 nach Penaltyschießen (in der Hauptstadt des Landes Nordrhein-Westfalen) und nach Verlängerung (zuhause)!

Bremerhavens 10-Filip Reisnecker (links) scheitert an Nürnbergs 31-Niklas Treutle (rechts).

Schmölz leitet 3:1 gegen Bremerhaven mit 11. Saisontor ein

Nach dem 3:1 (2:0, 1:1, 0:0) gegen Bremerhaven, den Tabellenzweiten der Nord-Gruppe der “PENNY DEL Bundesliga”, weist der Statistik-Rückblick das nahezu exakt umgekehrte Bild zu den vorherigen Gegnern Köln und Düsseldorf aus: Einem 6:2-Heimsieg gegen die Truppe von der Nordseeküste folgten in der Spielzeit 2019/20 mit 2:4, 1:5 und 1:3 nämlich drei Niederlagen – prozentual betrachtet stehen die Schützlinge von Frank Fischöder und Manuel Kofler also bereits jetzt besser da als im Vorjahr und der Gewinn eines oder weiterer Punkt in Bremerhaven könnte die Bilanz noch positiver gestalten!?!

Dabei half im zweiten Heimspiel der Doppelrunde gegen die Nord-Klubs auch ein wieder disziplinierteres Verhalten der NIT-Cracks auf dem Eis. Nach acht Strafzeiten in Köln (= 16 Minuten gegenüber lediglich 10 der Gastgeber) und sogar nur drei in Düsseldorf (= 6 Minuten, die DEG 8) hielten sich die vier Gänge der Nürnberger Spieler zur Strafbank diesmal erneut sehr in Grenzen. In der von wenigen Ausreißern fairen Begegnung mit den Fischtown Pinguins sorgte im Schlußdrittel eine aus Sicht von Frank Fischöder unnötig strengere Bestrafung der Unparteiischen fast für eine Verdoppelung der Strafen, nachdem in den Dritteln 1 und 2 beide Mannschaften nur je einen ihrer Akteure auf der Strafbank sahen (wiewohl der Däne Niklas Andersen bei den Gästen zum Ende der ersten 20 Spielminuten mit “2 plus 2” wegen “hohen Stocks” für vier Minuten dort verweilen musste …).

Nürnbergs 25-Daniel Schmölz zieht auf das Tor von Bremerhavens 31-Brandon Maxwell ab.

Zuvor hatten die Schiedsrichter allerdings auch die eine oder andere schwer nachvollziehbare Entscheidung getroffen, Aus Nürnberger Sicht war etwa die allererste Strafe der Partie gegen Christopher Brown (nach einer Spielzeit von 11:18 Minuten) unsinnig, als der Ice Tiger mit der Trikotnummer 11 auflief auf den hinter seinem Gehäuse agierenden Gäste-Torhüter Brandon Maxwell (Rückennummer 31 wie sein Nürnberger Gegenüber Niklas Treutle, der auch diesmal ein großer Rückhalt für seine Vorderleute war) – und wegen Behinderung bestraft wurde. Als Nürnbergs US-Amerikaner, der erst kürzlich von seiner in Mannheim erlittenen Oberkörperverletzung genesen war, vier Minuten später in die Bande gecheckt wurde, blieben die Arme der Referees dagegen unten und deren Pfeife stumm . . .

Anerkennung von FPB-Coach Popiesch für NIT-Bissigkeit

Für die Fischtown Pinguins, die sich nach dem 5:2-Heimsieg gegen die Wild Wings des Schwenninger ERC zwei Tage zuvor auch in der Noris mehr ausgerechnet hatten (zumal eingedenk der drei Siege in vier Begegnungen der Vorsaison), war das 1:3 dann doch einigermaßen enttäuschend wie ernüchternd. Dass Gäste-Trainer Thomas Popiesch den Grund für die Niederlage neben eigenen Defiziten (“Wir haben nicht zwingend genug gearbeitet!”) auch in der Bissigkeit der Ice Tigers in den beiden ersten Spielabschnitten sah, freute die Gastgeber selbstredend.

Bremerhavens 18-Maxime Furtunus (links vorne) und 31-Brandon Maxwell (hinten) verhindern gemeinsam den Torerfolg von Nürnbergs 25-Daniel Schmölz (rechts).

Frank Fischöder nahm den Glückwunsch des anerkannten Fachmanns und Kollegen für den “verdienten Sieg” gerne an und verband den Dank an seine Mannen mit einem dicken Lob: “Ich bin stolz auf die Mannschaft, die 60 Minuten durchgespielt hat – so, wie man das tun muss, um Spiele zu gewinnen!”

Bremerhavens 31-Brandon Maxwell (links) und 13-Ziga Jeglic (rechts hinten) retten vor Nürnbergs 9-Tyson McLellan (rechts vorne).

Mit seinem Zusatz (“Jetzt brauchen wir Konstanz!”), angesiedelt zwischen Forderung und Wunsch an seine Schützlinge, blickte der NIT-Chefcoach schon wieder voraus – wie zuletzt beim Auswärts-Tripp an den Rhein, wo innerhalb nur etwas mehr als 27 Stunden die Begegnungen in Köln und Düsseldorf zu absolvieren waren, auch diesmal bereits auf den nächsten Tag: Die Eisbären Berlin, klarer Tabellenführer der Nord-Gruppe der PENNY DEL, stehen nämlich grade mal rund 25 Stunden nach der Schluss-Sirene des Bremerhavener Gastspiels und gut 27 Stunden nach dem eigenen 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)-Erfolg vor allem dank körperlicher Präsenz und zweier Überzahl-Treffer bei den Tigers des EHC Straubing in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” auf dem Spielplan!

Hier schlägt der Puck zum 3-0 für Nürnberg geschossen von 39-Brett Pollock (nicht im Bld) im Tor von Bremerhavens Torwart 31-Brandon Maxwell (links) ein.

Und so geht’s weiter für die Ice Tigers:

29. MÄRZ 2021 (MONTAG, 20:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Eisbären Berlin in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” (Vorsaison 2:6, n.P. 2:3, 0:2, 5:3 – in der Saison 2020/21 noch kein Aufeinandertreffen, da bislang in Nord- und Süd-Gruppe getrennt)
1. APRIL 2021 (DONNERSTAG, 19:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Grizzlys Wolfsburg in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” (Vorsaison 2:4, 3:5, 5:3, 4:2 – in der aktuellen Saison 2020/21 noch kein Aufeinandertreffen, da bislang in Nord- und Süd-Gruppe getrennt)

Bremerhavens 79-Mitchell Wahl (links vorne) trifft in Überzahl zum 1-3 aus Sicht der Gäste. Nürnbergs 31-Niklas Treutle (rechts) konnte nicht eingreifen.

Statistik zum 28. (14. Heim-) Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der PENNY/DEL-Saison 2020/21

Nürnberg Ice Tigers – Fischtown Pinguins Bremerhaven 3:1 (2:0, 1:1, 0:0)

Ice Tigers: 31 Treutle (60:00 Spielminuten), 43 Sharipov (ohne Einsatz) – 5 Kulda, 6 Karrer, 9 M Lellan, 11 Brown, 14 Gilbert (A), 17 Reimer (C), 18 Walther, 20 Cornel, 21 Kislinger, 22 Mebus (A), 24 Weber, 25 Schmölz, 27 Trinkberger, 39 Pollock, 71 Bodnarchuk, 73 Kechter, 74 Fox, 81 Bireš, 90 Adam / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Frank Fischöder – Co-Trainer: Manuel Kofler.
Fischtown Pinguins: 31 Maxwell (57:54), 59 Cemore (ohne Einsatz) – 9 Urbas (A), 10 Reisnecker, 11 Quirk, 13 Jeglic, 14 Mauermann, 16 McGinn, 18 Fortunus (A), 19 Hilbrich, 22 Eminger, 26 Uher, 32 Krogsgaard, 48 Andersen, 50 Alber, 55 Moore (C), 57 Friesen, 67 Dietz, 79 Wahl, 91 Verlic, 98 Glöser / Mannschaftsleiter: Alfed Prey – Chef-Trainer: Thomas Popiesch – Co-Trainer: Martin Jiranek.
Tore: 1:0 25 Schmölz – Assistenten 90 Adam + 5 Kulda (Spielzeit 4:03 Minuten), 2:0 71 Bodnarchuk – 17 Reimer + 39 Pollock (19:02), 3:0 39 Pollock – 5 Kulda + 81 Bireš (25:43), 3:1 79 Wahl – 13 Jeglic + 67 Dietz (32:38 – bei 5:4-Überzahl Bremerhaven).
Schiedsrichter: Marc Iwert + Christopher Schadewaldt – Linienschiedsrichter: Maksm Cepik + Tobias Schwenk. Punktrichter: Michael Feldmann.
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 4 = 8 Minuten (4 x 2) – FPB 5 = 10 Minuten (3 x 2 + 1 x 2 plus 2).
Zuschauer: KEINE (zumindest keine zahlenden) in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” – gemäß “Corona”-Richtlinien.

Nürnbergs 20-Eric Cornel (links) scheitert an Bremerhavens Torwart 31-Brandon Maxwell (rechts).

Text: Klaus Meßenzehl
Titelfoto: Bremerhavens Torwart 31-Brandon Maxwell klärt gegen Nürnbergs 20-Eric Cornel.
Fotos: Thorsten G. Schönberger/ISPFD
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