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Eishockey

DEL: Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 1:3

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Alle Achtung – NIT beeindruckten trotz Niederlage!

Egal ob Tobias Ancicka (an der Donau) oder Mathias Niederberger (in der Noris), die Torhüter der Eisbären Berlin gestatteten den jeweiligen Gegnern bei ihrem Ausflug nach Nieder- und Nordbayern lediglich je einen Treffer:

Nürnbergs 5-Arturs Kulda (li.) blockt den Schuss von Berlins 12-Eric Mik (re.).

Bei beiden 3:1-Siegen demonstrierte der Tabellenführer der Nord-Gruppe der PENNY DEL (Deutsche Eishockey-Liga) seine Klasse: In Straubing glichen die Tigers des EHC nach torlosem ersten Drittel den Rückstand im zweiten Durchgang zwar aus, verloren diesen aber letztlich dann ebenso mit 1:2 wie den dritten Spielabschnitt mit 0:1 – und in Nürnberg, wo die Ice Tigers den 0:1-Rückstand nach den ersten 20 Spielminuten im 2. Drittel durch ihren aktuellen Top-Scorer Daniel Schmölz dank dessen 12. Saisontreffer egalisieren konnten (35. Minute), bevor sie im Schluß-Abschnitt dann doch den Kürzeren zogen!

Wie die Ice Tigers den Hauptstädtern in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” Paroli boten, nötigte derweil sogar deren Chef-Trainer Serge Aubin (“Hard night, tonight!”) bei der anschließenden Pressekonferenz ein dickes Kompliment ab.

Berlins 97-Matthew White (hinten) trifft in doppelter Überzahl und überwindet Nürnbergs 31-Niklas Treutle (unten) zum 0-1 für die Gäste.

Die “harte Nacht”, die dem Nord-Spitzenreiter über mehr als zwei Drittel, ja fast bis zum Ende der Begegnung harte Arbeit abverlangte und den Abend zunächst lediglich durch ein Tor in doppelter Überzahl positiv gestaltete (11.), nahm nach dem zwischenzeitlichen Nürnberger Ausgleich (ebenfalls in doppelter Überzahl, diesmal der Gastgeber) schließlich ein ebenso erfreuliches Ende für die Gäste wie der Vorabend in Straubing.

Anders hätte das indes laufen können, wenn die Mannen der beiden Nürnberger Trainer Frank Fischöder und Manuel Kofler ihr (fast) einziges Manko des Abends gegenüber dem Top-Team aus Berlin hätten beheben können: “Das einzige, was man uns heute vorwerfen kann, ist die Chancen-Verwertung”, räumte ein mehr als gefaßter NIT-Chefcoach Fischöder ein.

Nürnbergs 25-Daniel Schmölz (links) trifft gegen Berlins 35-Mathias Niederberger (re.) zum 1-1 Ausgleich..

In doppelter Überzahl sowohl zum 0:1 wie zum 1:1

Bereits in Straubing beim 1:3 (0:0, 1:2, 0:1) hatten die Eisbären zwei ihrer drei Tore in Überzahl erzielt. Eine Stärke, die erarbeitet sein will und die ja zuletzt auch die Ice Tigers bewiesen. Und so verwunderte es kaum, dass nach mutigem wie geschicktem Forechecking der Nürnberger, das den Berlinern selten Raum zur Entfaltung ließ, erst eine doppelte Überzahl die Führung der Gäste bewerkstelligte (11.).

Dass die Ice Tigers in Drittel 2 zurückschlagen konnten, verdankten sie neben großer Einsatzbereitschaft ihrem kampfbereiten und Lauf-intensiven Spiel. Und sie nutzen ebenfalls eine doppelte Überzahl zum absolut verdienten Ausgleich (35.); leider jedoch nicht mehr die darauf folgende längere 5:4-Überzahl von mehr als einer Minute (= weiteren 77 Sekunden) . . .

Nürnbergs 14-Tom Gilbert (li.) im Zweikampf mit Berlins 63-Haakon Hänelt (re.).

Wie schon in den vorausgegangenen Spielabschnitten war der auffällige NIT-Youngster Roman Kechter auch in den dritten und letzten 20 Spielminuten nahe dran, seinen ersten DEL-Treffer zu markieren. Doch der überragende EBB-Keeper Niederberger war nicht mehr zu überwinden. Dagegen musste auf der Gegenseite NIT-Schlussmann Niklas Treutle trotz einer ebenfalls starken Leistung noch zweimal hinter sich greifen (43., “ausgerechnet” durch den Ex-Nürnberger Leo Pföderl + 50. erneut dank Matthew White), sodass am Ende nichts Zählbares blieb für die Ice Tigers und die Berliner wie bereits aus Straubing auch alle drei Punkte aus der Noris in die Hauptstadt entführten.

Berlins Torwart 35-Mathias Niederberger (links) rettet gegen Nürnbergs 73-Roman Kechter (rechts).

“Doppel-Duell” gegen Wolfsburg, dann kommt Krefeld

Nach elf Begegnungen im März 2021, davon sechs innerhalb 15 Tagen sowie vier innert etwas mehr als vier Tagen und zuletzt zwei Partien in knapp 30 Stunden haben die Ice Tigers jetzt sage und schreibe zwei Tage ohne Match. Dann geht’s bereits weiter – erneut und damit zum dritten Mal in Folge zuhause gegen die Grizzlys Wolfsburg, wo drei Tage später bereits das Rückspiel auf dem Programm steht, bevor wiederum nur zwei Tage danach die Pinguine des Krefelder EV zum “Duell der Tabellenletzten” der beiden Gruppen der “PENNY DEL Eishockey-Bundesliga” in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” gastieren!

Nürnbergs 73-Roman Kechter (li.) und Berlins 63-Haakon Hänelt (re.)

Und so geht’s weiter für die Ice Tigers:

1. APRIL 2021 (DONNERSTAG, 19:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Grizzlys Wolfsburg in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” (Vorsaison 2:4, 3:5, 5:3, 4:2 – in der aktuellen Saison 2020/21 noch kein Aufeinandertreffen, da bislang in Nord- und Süd-Gruppe getrennt)
4. APRIL 2021 (SONNTAG, 17 UHR): Grizzlys Wolfsburg – NÜRNBERG ICE TIGERS (Vorsaison 4:2, 5:3, 3:5, 2:4 – in der Saison 2020/21 noch kein Aufeinandertreffen, weil … siehe oben)
6. APRIL 2021 (DIENSTAG, 20:30 UHR): NÜRNBERG ICE TIGERS – Krefeld(er EV) Pinguine in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” (Vorsaison 4:2, 5:4, 1:0, 4:3 – in der Saison 2020/21 noch kein Aufeinandertreffen, weil … siehe oben)

Berlins 10-Parker Tuomie (li.) und Nürnbergs 90-Luke Adam (re.).

Statistik zum 29. (= 15. Heim-)Spiel der Nürnberg Ice Tigers in der PENNY DEL-Saison 2020/21

Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Ice Tigers: 31 Treutle (58:05 Spielminuten), 43 Sharipov (ohne Einsatz) – 5 Kulda, 6 Karrer, 9 M Lellan, 11 Brown, 14 Gilbert (A), 17 Reimer (C), 18 Walther, 20 Cornel, 21 Kislinger, 22 Mebus (A), 24 Weber, 25 Schmölz, 27 Trinkberger, 39 Pollock, 71 Bodnarchuk, 73 Kechter, 74 Fox, 81 Bireš, 90 Adam / Mannschaftsleiter: Manuel Kofler – Chef-Trainer: Frank Fischöder – Co-Trainer: Manuel Kofler.
Eisbären Berlin: 35 Niederberger (60:00), 45 Ancicka (ohne Einsatz) – 6 Wissmann (A), 7 Hördler (C), 8 Kinder, 10 Tuomie, 12 Mik, 18 J. Müller, 21 Fiore, 44 L. Reichel, 47 Després, 55 Ramage, 58 McKiernan, 63 Hänelt, 87 Dietz, 89 Boychuck, 91 Olver, 92 Noebels, 93 Pföderl, 97 White / Mannschaftsleiter: Craig Streu – Chef-Trainer: Serge Aubin – Co-Trainer: Craig Streu.
Tore: 0:1 97 White – Assistenten 91 Olver + 58 Mc Kiernan (Spielzeit 10:03 Minuten – bei 5:3-Überzahl Berlin), 1:1 25 Schmölz – 90 Adam + 5 Kulda (34:22 – bei 5:3-Überzahl Nürnberg), 1:2 93 Pföderl – 92 Noebels + 47 Després (42:40), 1:3 97 White – kein/e Assistent/en (49:46).
Schiedsrichter: Sirko Hunnius + Aleksi Rantala – Linienschiedsrichter: Tim Heffner + Andreas Hofer. Punktrichter: Michael Feldmann.
Strafen bzw. Strafzeiten: NIT 4 = 8 Minuten (4 x 2, dabei führte die zweite zu doppelter Unterzahl + dem 0:1-Rückstand …) – EBB 2 = 4 Minuten (2 x 2, dabei führte die zweite zu doppelter Unterzahl + zum 1:1-Ausgleich …).
Zuschauer: KEINE (zumindest keine zahlenden) in der “ARENA NÜRNBERGer Versicherung” – gemäß “Corona”-Richtlinien.

Berlins 91-Mark Olver (rechts) scheitert an Nürnbergs 31-Niklas Treutle (links).

Text: Klaus Meßenzehl
Titelfoto: Mit vereinten Kräften brachten Berlins 55-John Ramage (li.), 35-Mathias Niederberger (2.v.li.) und 91-Mark Olver (3.v.li.) das Spiel gegen Nürnbergs 14-Tom Gilbert (hinten) und 39-Brett Pollock (re.) über die Zeit.
Fotos: Thorsten G. Schönberger/ISPFD
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