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Reise- und Erfahrungsberichte

Island: Abenteuer zwischen Gletschern und Vulkanen

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Eine Fahrt mit dem MINI COOPER S Countryman ALL4 auf Islands Ringstrasse 1.

Um die landschaftliche Vielfalt des Inselstaats im Nordatlantik zu erleben, bietet sich eine Rundreise im Automobil an. Das Straßennetz ist dünn, für manche Ausflüge ist Allradantrieb unbedingt empfehlenswert. Auf einer Entdeckungstour zu Fjorden, Seen, Gletschern, Geysiren und Vulkanen kann der MINI Cooper S Countryman ALL4 sein Talent als robuster Allrounder für jedes Terrain unter Beweis stellen.

Ein Land voller Gegensätze am nordwestlichen Rande Europas: Das ist Island. Der Inselstaat im Nordatlantik ist für seine heißen Quellen ebenso bekannt wie für seine riesigen Eisfelder. Traditionelle Pferdezucht wird dort noch immer ebenso erfolgreich betrieben wie eine international bedeutende Aluminium-Produktion. Als Wirtschaftszweig hat in der jüngsten Vergangenheit auch der Tourismus an Stellenwert gewonnen. Die ursprüngliche Natur unweit des Polarkreises, die faszinierende Vielfalt der Landschaft und der Kontrast, den aktive Vulkane und schneebedeckte Gletscher bilden, locken Besucher aus aller Welt an.

Ein Wochenend-Trip reicht nicht aus, um die wichtigsten Attraktionen Islands zu erkunden. Erst auf einer Rundreise erschließt sich der besondere Reiz der Insel. Doch Islands Straßennetz ist dünn. Vor allem im Landesinneren sind viele Orte nur über Schotterpisten erreichbar. Auch Islands wichtigste Straßenverbindung, die Ringstraße 1, macht da keine Ausnahme. Im Umkreis der Hauptstadt Reykjavik ist sie als mehrspurige Schnellstraße ausgebaut, einige andere Abschnitte der Hringvegur sind dagegen nicht einmal asphaltiert. Deshalb erweist sich der MINI Cooper S Countryman ALL4 als ideales Allround-Talent für ein Island-Abenteuer zwischen Gletschern und Vulkanen. Sein Allradsystem ALL4 verteilt die Kraft seines 131 kW/178 PS starken Vierzylinder-Ottomotors auf jedem Untergrund und in jeder Fahrsituation bedarfsgerecht zwischen den Vorder- und den Hinterrädern. Die Bodenfreiheit von 16,5 Zentimetern sorgt auch auf groben Unebenheiten für ausreichend Spielraum.

Die Ringstraße 1 führt über rund 1 350 Kilometer mal mehr, mal weniger nah an Islands Küste entlang. Ausgangspunkt ist der Fähranleger in Seyðisfjörður. Auf dem Weg in südlicher Richtung folgt der Straßenverlauf über rund 200 Kilometer exakt dem von zahlreichen Fjorden geprägten Verlauf der Küste. Dort gerät schon bald der Vatnajökull ins Blickfeld. Mit einer Oberfläche von mehr als 8 000 Quadratkilometern ist er der größte Gletscher Europas. Der Vatnajökull bildet das Zentrum des gleichnamigen Nationalparks, zu dem darüber hinaus malerische Flusslandschaften, Wasserfälle und aktive Vulkane gehören.

Im weiteren Verlauf der Strecke führen Abstecher ins Landesinnere über unbefestigte Straßen, durch Schotterwüsten und durch unwirklich erscheinende Landschaften aus erkaltetem Lavagestein. In der Nähe der Ortschaft Selfoss lohnt es sich, die Ringstraße 1 zu verlassen und etwa 60 Kilometer in nördlicher Richtung zu fahren, um ein spektakuläres Naturschauspiel zu beobachten. Der zweistufige Wasserfall Gullfoss bildet gemeinsam mit den benachbarten Geysiren den „Goldenen Ring“, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands zählt.
Nach der Rückkehr auf die Hringvegur ist bald schon die Inselhauptstadt Reykjavik erreicht. Mehr als 60 Prozent der insgesamt rund 350 000 Isländer leben dort und in der angrenzenden Region. Reykjavik ist eine moderne Metropole mit einer lebhaften Kunst- und Musikszene und zwei besonderen Wahrzeichen. Das Geothermie-Kraftwerk Perlan liegt gemeinsam mit Restaurants und Freizeiteinrichtungen unter einer großen Glaskuppel und nutzt heißes Wasser aus tieferen Erdschichten, um nicht nur die Wohnhäuser der Stadt, sondern auch die Gehwege der wichtigsten Einkaufsstraßen zu beheizen. Ein ähnlich spektakuläres Beispiel für die moderne Architektur Islands ist die auf einem Hügel im Zentrum der Stadt errichtete Hallgrímskirkja.

Sie wurde bereits in den 1930er-Jahren entworfen, aber erst rund 50 Jahre später fertiggestellt. Besonders auffällig sind die an Basaltsäulen erinnernden Betonpfeiler der Frontseite. Eine Aussichtsplattform auf dem 74,5 Meter hohen Turm der Kirche ermöglicht es Besuchern, weit über die Stadtgrenzen hinaus in die isländische Naturlandschaft zu blicken.
Auch auf dem nördlichen Abschnitt der Ringstraße 1 prägt der Kontrast zwischen den eisigen Gletscherflächen und den heißen Quellen, deren Wasser aus dem vulkanischen Erdinneren aufsteigt, die Landschaft. Island liegt auf dem sogenannten Mittelatlantischen Rücken. Direkt unter der Insel stoßen die nordamerikanische und die eurasische Erdplatte aufeinander. Daher dringt neben heißem Thermalwasser ständig auch geschmolzenes Gestein an die Oberfläche, wo es die Landschaft permanent verändert.

Bei einem Abstecher auf die von zahlreichen Fjorden zerklüftete Halbinsel Vestfirðir bringt der MINI Cooper S Countryman ALL4 die Vorteile seines Allradantriebs zur Geltung. Die raue Küstenlandschaft dieser arktischen Region im äußersten Nordwesten Islands ist zumeist nur über unbefestigte Schotterpisten zu erreichen. Der Weg in das ganz im Westen gelegene Fischerdorf Reykhólar führt vorbei an massiven Bergformationen vulkanischen Ursprungs. Für Entspannung nach der anstrengenden Tour wird in einem der in dieser Region weit verbreiteten und zu jeder Jahreszeit angenehm warmen Naturbäder gesorgt.

Ebenso wie die atemberaubende Natur ist auch die Geschichte der Insel als Stützpunkt für Handel und Fischerei in nahezu jedem Ort entlang der Ringstraße 1 präsent. In Sauðárkrókur lohnt sich ein Tankstopp am Gemischtwarenladen Verzlun H. Júlíusson, der bis heute den Charme des frühen 20. Jahrhunderts ausstrahlt. Die Kleinstadt verfügt über einen Fischereihafen und gilt außerdem als Hochburg des Islandpferdes. Nirgendwo sonst auf der Insel sind mehr Zuchtbetriebe ansässig als in der Region rund um Sauðárkrókur.Islands abwechslungsreiche Natur hat auch nach mehr als 1 000 Kilometern auf der Ringstraße 1 und zahlreichen Ausflügen auf unbefestigtes Terrain immer wieder Überraschungen zu bieten. Nahe Reykjahlið lädt das bläulich schimmernde Geothermalwasser in der Jarðböð-Höhle zum Baden ein. Ein ähnlich unvergleichliches Erlebnis ist ein Spaziergang auf den dampfenden Schwefelgasfeldern der Umgebung. Und auch Europas mächtigster Wasserfall ist im Norden Islands zu entdecken. Die Wassermassen des Dettifoss stürzen sich auf einer Breite von rund 100 Metern etwa ebenso tief hinab in eine Schlucht.

Die grandiose Landschaft und die zahlreichen Möglichkeiten, Natur von ihrer ursprünglichsten Seite zu erleben, machen Island zu einem außergewöhnlich attraktiven Reiseziel. Und bei allem sportlichen Temperament, das den MINI Cooper S Countryman ALL4 auszeichnet, animiert die Schönheit der Insel vor allem zum „Entschleunigen“. Nur auf dem Rückweg zum Anleger von Seyðisfjörður sollten es die Reisenden mit dem entspannten Bummeln nicht übertreiben und besser pünktlich an Bord rollen. Denn die Fähre, die Island mit dem Rest Europas verbindet, verlässt den Hafen nur einmal pro Woche.

Text / Fotos: Mini

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