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Eishockey

DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – ERC Ingolstadt 1:2

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Drei Punkte aus Nürnberg! Der ERC Ingolstadt hat bei den Thomas Sabo Ice Tigers einen 2:1-Sieg gelandet.

Co-Trainer Mike Flanagan (N) und vorne Trainer/Sportdirektor Martin Jiranek (N)

Jochen Reimer (IN)

 

 

 

 

 

 

 

 

In einer umkämpften, spannenden Partie war der ERC am Schluss das kaltschnäuzigere Team und verfügte in Jochen Reimer über den Spieler des Spiels.

Nach dem spektakulären 6:4-Sieg gegen die Eisbären Berlin vor knapp 6.500 Zuschauern wollten die Tho-mas Sabo Ice Tigers im Derby gegen den ERC Ingolstadt nachlegen und den Vorsprung auf den elften Platz möglichst vergrößern.

19-Tyler Kelleher (IN) macht gegen 2-Brett Festerling (N) das Tor zur 1:0-Führung für Ingolstadt

9-Brandon Buck (N) will den Puck weiterschlagen und 34-Benedikt Kohl (IN) will den Puck abwehren

 

 

 

 

 

 

 

 

Erneut waren über 6.000 Fans in die ARENA NÜRNBERGER Versicherung gekommen, darunter 600 per Sonderzug angereiste Ingolstädter.

Im ersten Drittel gaben über weite Strecken die umschaltfreudigen Gastgeber den Takt vor. Jochen Reimer hatte gut zu tun. Der ERC-Torwart parierte gegen die alleingelassenen Brett Festerling (8.) und Leo Pföderl (12.) glänzend. Die Panther waren kaltschnäuziger. Tyler Kelleher verwertete für die Gäste aus der Halbdistanz (12.). “Joker hat unglaublich gehalten”, lobte später ERC-Coach Doug Shedden.

Trainer Doug Shedden (IN) kann die Schiedsrichterentscheidung nicht fassen

Goalie 32-Jochen Reimer (IN) lässt sich von 16-Jason Bast (N) nicht überwinden

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Führung kam Ingolstadt besser ins Spiel und ging mit einer 1:0-Führung in die erste Drittel-pause.

Gratulation von der Bank nach dem Ausgleich zum 1:1 durch 57-Daniel Weiss (N)

Thomas Sabo

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ice Tigers ließen sich vom Rückstand auch zu Beginn des Mittelabschnitts nicht beirren und spielten weiter aggressiv nach vorne. Chad Bassen blieb mit einem Schussversuch aus der Drehung hängen, Will Acton kam an den Nachschuss und schoss knapp übers Tor (23.). Patrick Reimer hatte die nächste Möglichkeit aus dem Hintergrund, sein Bruder parierte aber mit der Stockhand (24.). Als beide Teams einen Spieler auf der Strafbank hatten, bot sich viel Platz auf dem Eis, was die Ice Tigers besser nutzen konnten. Shawn Lalonde fing einen Aufbaupass der Ingolstädter ab und jagte einen Schlagschuss aufs Tor, Jochen Reimer reagierte aber stark mit der Fanghand (28.). Von Ingolstadt war weiterhin wenig zu sehen, in der 32. Minute kam Thomas Greilinger aber freistehend zum Abschluss und schoss knapp vorbei (32.). In der 33. Minute kamen die Ice Tigers endlich zum hochverdienten Ausgleich. Patrick Reimer spielte einen schönen Querpass im Ingolstädter Drittel, Shawn Lalonde passte hart vors Tor, Daniel Weiß löste sich rechtzeitig und drückte den Puck zum 1:1 über die Linie, was gleichzeitig auch den Zwischenstand nach 40 Minuten bedeutete.

Torjubel nach dem Tor zur 2:1-Führung von 61-David Elsner (IN)

93-Leonhard Pföderl (N) springt vor Goalie 32-Jochen Reimer (IN) hoch um den Puck passieren zu lassen.

Im Schlussdrittel spitzte sich die Dramatik immer mehr zu, die Stim-mung in der Are-na war derby-hitzig.

Die Strafbank-türen gingen im-mer wieder auf, beide Mannschaf-ten kamen zu (doppelten) Überzahlspielen. Doch die Torhüter und die Unterzahl-formationen verrichteten exzellente Arbeit. In der 48. Minute ent-schied David Elsner mit einem Abstaubertor die Partie. Mit viel Leidenschaft und clevernem Stellungsspiel brachten die Panther diesen Spielstand bis ins Ziel.

Die rund 600 ERC-Fans, die per exklusivem “München-Nürnberg-Express” der DB Regio Bayern angereist waren, jubelten und feierten mit dem Team auf der gemeinsamen Rückfahrt im Zug.

Drei wichtige Punkte, ein perfekter Tag für Ingolstadt aber trotz der Niederlage bleiben die Ice Tigers auf einem Playoff-Platz.

Text: ERCI / ISPFD / NIT
Fotos: ISPFD
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