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Eishockey / DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Augsburger Panther 0:1

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0:1 (0:0, 0:0, 0:1) gegen die Panther des Augsburger EV – heftig für die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg!

10-Taylor Aronson (N)

Nach dem bitteren Ausscheiden in der Gruppenphase der Champions Hockey League (CHL) fiel für die Begegnung der Deutschen Eishockey-Lea-gue (DEL) am darauffolgenden Freitag bei den Iserlohn Roosters auch noch Brett Festerling mit Leistenproblemen aus. Und weil die Ice Tigers dabei das erste Drittel “verschliefen”, verpassten sie nach Toren von Christopher Brown (22. Spielminute zum 1:3, Assistenten Brandon Buck + Jason Bast), Maximilian Kislinger (28. zum 2:4, Eugen Alanov + Chad Bassen) sowie Bran-don Segal (60. zum 3:6, Philippe Dupuis – 0,4 Sekunden vor der Schluss-Sirene …) ein durchaus besseres Ergebnis als das 3:6 (0:3, 2:2, 1:1) ebenso wie es gegen die Augsburger Panther möglich war.

Der nach Iserlohn zwar mitgereiste, wegen seiner Schulterverletzung dort aber noch geschonte Dane Fox war dann im bayerischen Derby endlich wieder dabei – die angespannte Personalsitution verbesserte dies jedoch nur bedingt, denn: Für Festerling musste nämlich Brandon Segal nach seinem Auftritt bei den Roosters gegen die Panther als überzähliger Im-portspieler auf der Tribüne Platz nehmen . . .

41-William Acton (N)

Trainer Mike Stewart (A)

 

 

 

 

 

 

 

Ähnlich wie bei der Reise in den Westen belohnten sich die Ice Tigers auch zwei Tage später am Sonntag ge-gen die bayerischen Schwaben nicht für ihre guten Offensiv-Bemühungen – wiewohl in Iserlohn wenigstens ab dem 2. Drittel, ab dem sie überlegen agierten und in den letzten 40 Minuten trotz eines Schußverhältnisses von 39:18 noch nicht mal ansatzweise eine Chance zum Ausgleich hatten (zehn = fünf Mal so viele Strafminu-ten wie die Gastgeber mit nur zwei mögen da an den Kräften gezehrt haben …). Gegen die Panther wies die Schuß-Statistik am Ende mit 66:49 (indes nur 39:33 aufs Gehäuse …), wovon Nürnbergs Verteidiger mit der Nummer 8, Shawn Lalonde, alleine 16 abfeuerte, ebenfalls ein Plus auf – doch nutzte auch das nichts, weil trotz 43:41 Bully-Gewinnen das entscheidende verloren ging!

Sportdirektor/Trainer Martin Jiranek (N)

09-Brandon Buck (N) vor 29-Sahir Gill (A)

 

 

 

 

 

 

 

Zwar machten die Schwaben zu Beginn viel Druck, das Heimteam konnte sich aber lösen und kam seinerseits zu Chancen, die jedoch allesamt – teils kläglich () vergeben oder unglücklich (12. Weber von der blauen Linie an den Pfosten), teils wegen Panther-Keeper Roy – ohne erfolgreichen Abschluss blieben.

10-Taylor Aronson (N) gegen 31-Olivier Roy (A)

22-Scott Valentine (A) vor 16-Jason Bast (N)

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz alledem verbreiteten die heimischen Anhänger hervorragende Stimmung – sogar “trotz ohne” Tor “ihr-er” Mannschaft. Und als diese immer öfter zu Chancen kam, steigerte sich das noch. Ja selbst nach dem Rück-stand (52. Spielminute) feuerten die NIT-Anhänger ihr Team weiter frenetisch an, am Ende ohne Erfolg und doch blieben Pfiffe aus (was jüngst gegen Rouen nach dem Ausscheiden aus der CHL mit der einen oder ande-ren Unmutsbekundung dann doch noch anders war …). Erklärbar allenfalls damit, dass die Partie trotz ihrer Torarmut alles andere als langweilig war und die Fans anerkannten, dass jeder Nürnberger Spieler alles gab!

17-Patrick Reimer (N) zwischen 97-Matt White (A) und 29-Sahir Gill (A)

Maskottchen Pucki würde am liebsten selbst mitspielen

 

 

 

 

 

 

 

 

Das bessere Ende für sich hatten schließlich die rund 100 AEV-Fans, die schon während der Partie freudig und lautstark ihre Cracks anfeuerten, auch nach der Schluss-Sirene . . .

41-William Acton (N) vor 29-Sahir Gill (A)

20-Patrick McNeill (A) gegen 57-Daniel Weiss (N)

 

 

 

 

 

 

 

Das meinten die Trainer:

Co-Trainer Tray Tuomie (Augsburg – für den gesundheitlich angeschlagenen Head-Coach Mike Stewart ): “Es war wieder ein enges Spiel gegen Nürnberg. Wir waren heute geduldig, es war ein hart umkämpftes Spiel. Wir haben ein wichtiges Bully in der Offensivzone gewonnen, das zum entscheidenden Tor geführt hat.”
Martin Jiranek (Nürnberg): “Wenn Sachen nicht so gut laufen, muss man härter arbeiten, um rauszukom-men. Heute hätten wir mehr verdient gehabt als null Punkte. Wenn man einen schlechten Lauf hat, verliert man so ein Spiel. Wir haben gekämpft und werden die erste Woche ohne Dienstags- oder Mittwochsspiel nutzen. Man hat heute gesehen, dass wir fürs Powerplay noch mehr Training benötigen.”

“Mr. Twistman” (Ron McCool) vor Maskottchen “Pucki”

Torjubel um 47-Christoph Ullmann (A) nach seinem Tor zum Sieg in Nürnberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so geht’s weiter:

Am 26. Oktober 2018 (Freitag, 19.30 Uhr) gastieren die Adler des Mannheimer ERC in Nürnberg, zwei Tage spä-ter am 28. Oktober 2018 (Sonntag, 19 Uhr) müssen die Ice Tigers bei den Eisbären Berlin antreten und nur drei weitere Tage danach steht am 31. Oktober 2018 (Mittwoch, 19:30 Uhr) das Heimspiel gegen die Straubing Ti-gers an. Danach geht’s am 2. November 2018 (Freitag, 19:30 Uhr) zum ERC Ingolstadt und am 4. November 2018 (Sonntag, 16:30 Uhr) zuhause gegen die Iserlohn Roosters.

31-Olivier Roy (A) und 31-Niklas Treutle (N) nach dem Spiel

Das jüngste DEL-Heimspiel in der Statistik:

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Augsburg Panther 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)

Ice Tigers: 31 Treutle (Spielzeit 59:07 – 29 Jenike ohne Ein-satz) – 8 Lalonde, 9 Buck, 10 Aronson, 11 Brown, 14 Gilbert, 16 Bast, 17 P. Reimer, 21 Kislinger, 24 Weber, 41 Acton, 57 Weiß, 61 Bassen, 68 Jurcina, 74 Fox, 77 Bender, 91 Dupuis, 93 Pföderl, 95 Alanov. / Trainer: Martin Jiranek – Co-Trainer: Mike Flanagan.
Augsburg: 31 Roy (60:00 – 35 Keller ohne Einsatz) – 2 Lamb, 4 Haase, 5 Sternheimer, 11 Payerl, 17 Holzmann, 19 Leblanc, 20 McNeill, 21 Stieler, 22 Valentine, 25 Schmölz, 27 Fraser, 28 Rogl, 29 Gill, 37 Rekis, 47 Ullmann, 77 Hafenrichter, 89 Detsch, 93 Sezemsky, 97 White. / Trainer: Mike Stewart – Co-Trainer: Tray Tuomie.

Tore: 0:1 47 Ullmann / Assistenten 27 Fraser + 20 McNeill (nach 51:49 Spielminuten).

Schiedsrichter: Gordon Schukies + Lasse Kopitz.
Linienschiedsrichter: Jonas Merten + David Tschirner.

Strafzeiten: Nürnberg ///Spielminuten/// ( x 2 Minuten) – Augsburg ( x 2 Minuten).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: ISPFD
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