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Eishockey / DEL: Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – Krefeld Pinguine 3:4

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Weiter schwere Zeiten für die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg: Gegen die Pinguine des Krefelder EV gab’s ein bitteres Heim-3:4 (1:1, 2:0, 0:3)!

Im ersten Versuch scheitert Nürnbergs 61-Chad Bassen noch an Krefelds Torwart Dimitri Pätzold (unten), den Nachschuss trifft er dann zum 1-1

Nach drei Niederlagen in Folge (davon zwei zuhause) ver-söhnten die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg ihre Anhäng-
er vorübergehend mit dem Auswärtssieg bei den Teil-Na-mensvettern in Straubing: Die Tigers aus Niederbayern ging-en zwar noch mit einem 1:0 (7.) in die erste Drittelpause und danach sogar mit 2:0 (26.) in Führung, 62 Sekunden später aber drehten die Ice Tigers aus der Noris auf, das Spiel be-ginnend mit dem Anschlusstreffer um und sicherten sich dank der Tore von Jason Bast (27., 35.), Brandon Buck (33.), Leonhard Pföderl (34., 56.) und Philippe Dupuis (45., 49.) trotz zwischenzeitlichem Anschlusstreffer zum 3:4 (39.) mit dem deutlichen 7:3 (0:1, 4:2, 3:0)-Erfolg drei wichtige Punkte in der Deutschen Hockey League (DEL).

 

Krefelds Torwart 32-Dimitri Pätzold (links) klärt hier gegen Nürnbergs 9-Brandon Buck (rechts).

Es folgte die Reise nach Frankreich zum vorletzten Spiel der Gruppe F in der Champions Hockey League (CHL) bei den Rouen Dragons: Nach zweimaliger Führung (27.  Chri-stopher Brown, ebenso bei 4:4-Feldspielern wie beim ersten Ausgleich + 43. William Acton auf Vorlage von Brett Fester-ling) setzte es in der Schlussminute in Folge einer Nürnber-ger Strafzeit und Herausnahme des gegnerischen Torhüters bei 4:6-Unterzahl das 2:3 (59:37) und nach Verzicht auf den eigenen Torwart innerhalb von weiteren elf Sekunden per “Empty-Net-Goal” zwölf Sekunden vor Schluss (59:48) ein völlig unnötiges 2:4 (0:0, 1:1, 1:3) – trotz dieser Niederlage haben die Ice Tigers jedoch weiterhin alle Chancen aufs Erreichen des Achtelfinals. Wie bereits im HInspiel reicht auch im Rückspiel am kommenden Dienstag (16.10.2018, 19:30 Uhr) bereits ein Punkt, eine NIederlage nach 60 Minuten allerdings würde das Aus bedeuten.

Nürnbergs Trainer Martin Jiranek (rechts) während einer Auszeit kurz vor Ende.

Eingebettet vor dem Heimspiel gegen Krefeld lag die CHL-Begegnung in Rouen noch in die Reise zu den Grizzlys Wolfs-burg: Dort holten die Franken dank dem 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung zwei Punkte und nach zwei-maligem Rückstand (4./in Unterzahl und 26.) weckten die Torschützen Dupuis (22., Vorlagen Pföderls + Werber), Pföderl (56., Bas-sen + Weber) sowie in der Extra-Time Buck (62:19/4 gegen 3, Weiß + Reimer) die Hoffnung auf eine Wende in der DEL – wonach es nach 0:1-Rückstand (19. Spielminute) und 3:1-Führung im Heimspiel gegen die Pinguine des Krefelder EV nach dem 2. Drittel auch aussah.

 

Krefelds Torwart Dimitri Pätzold (unten) guckt enttäuscht zu Boden während der Torschütze des 3-1 Daniel Weiss (links) jubelnd abdreht.

Dann aber kam, was niemand erwartet hatte und fassen konnte: Die Gäste drehten das Spiel innerhalb von sechs-
einhalb Minuten und sorgten dafür, dass erst NIT-Torhüter Andreas Jenike (an dem die NIederlage gewiss nicht lag) in den letzten 56 Sekunden der Begegnung das Gehäuse zu-gunsten eines sechsten Feldspielers verließ und mangels Erfolgs dieser Maßnahme viele Nürnberger Anhänger die Arena bereits vor der Schluss-Sirene den Rücken kehrten . . .

Keine ideale Werbung für das so wichtige letzte Gruppen-spiel der CHL gegen die Rouen Dragons, das einem Endspiel
gleichkommt – wenngleich mit Vorteil für die Ice Tigers, denen bereits ein Punkt reicht für Gruppenplatz 2 und das Weiterkommen. Mit anderen Worten: Sogar eine NIederlage darf sein – nur halt nicht nach 60 Minuten . . .

Nürnbergs Torschütze des 3-1 Daniel Weiss (links) klatscht an der Bank ab.

Das meinten die Chef-Trainer:

Brandon Reid (Krefeld): “Nürnberg ist stark rausgekom-men und hat stark und schnell gespielt. Sie haben die Schei-be gut laufen lassen und waren im ersten Drittel das  bess-ere Team. Wir haben im zweiten Drittel das Momentum verloren, als wir ein paar Strafen genommen haben. Im letzten Drittel haben wir einige gute Spielzüge gemacht und sind drangeblieben. Jedes Mal, wenn man einen Zwei-Tore-Rückstand noch aufholt, ist das ein gutes Spiel.”

 

 

Nürnbergs Torwart Andreas Jeniks (unten) klärt hier gegen 57-Jordan Caron (KR, links) und 12-Jacob Berglund (KR, re.).

Martin Jiranek (Nürnberg): “Wir waren bis zur 50. Minute die bessere Mannschaft. Wir haben in der Pause über ein paar Punkte gesprochen, die wir erfüllen müssen, um das Spiel zu gewinnen, und keinen davon haben wir erfüllt. Es kann nicht passieren, dass man so spät ein Vier-gegen-Zwei gegen sich hat. Wir haben in den letzten zehn Minuten Feh-ler gemacht, die man nicht machen darf, das war der Unter-schied heute.”

Und so geht’s weiter:

Nach dem Ende der Gruppenphase in der Champions Hockey League (CHL) mit dem Heimspiel gegen die
Rouen Dragons am kommenden Dienstag (16.10.2018, 19.30 Uhr) in der ARENA Nürnberger Versicherung
sieht der Spielplan der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zunächst ein Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters
am 19. Oktober 2018 (Freitag, 19.30 Uhr) vor, ehe zwei Heimspiele folgen – am 21. Oktober 2018 (Sonntag, 16.30 Uhr) in einem weiteren bayrischen Derby gegen die Panther des Augsburger EV und am 26. Oktober 2018 (Freitag, 19.30 Uhr) gegen die Adler des Mannheimer ERC.

Krefelds Trainer Brandon Reid.

Das jüngste DEL-Heimspiel in der Statistik:

Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg – KEV/Krefeld Pinguine 3:4 (1:1, 2:0, 0:3)

Ice Tigers: 29 Jenike (Spielminuten 0:00–59:04 – 31 Treutle ohne Einsatz) – 2 Festerling, 6 Stephan, 8 Lalonde, 9 Buck, 10 Aronson, 11 Brown, 14 Gilbert, 16 Bast, 17 P. Reimer, 21 Kis-linger, 24 Weber, 41 Acton, 57 Weiß, 61 Bassen, 68 Jurcina, 77 Bender, 91 Dupuis, 93 Pföderl, 95 Alanov. / Trainer: Mar-tin Jiranek – Co-Trainer: Mike Flanagan.

KEV: 32 Pätzold (Spielminuten 0:00–60:00 – 29 Klein ohne Einsatz) – 8 Trettenes, 11 Ewanyk, 12 Berglund, 13 Costello, 15 Bettauer, 17 Kabanov, 18 Miller, 26 Hansen, 40 Lefebre, 57 Caron, 60 Riefers, 74 Saponari, 77 Noonan, 81 Ankert, 83 Grygiel, 86 Pietta, 88 Schymainski, 91 Bruggisser. / Trainer:Matthias Roos – Co-Trainer: Pierre Beaulieu.

Nürnbergs 16-Jason Bast (links) im Zweikampf mit 81-Torsten Ankert (KR, re).

Tore: 0:1 12 Berglund / Assistent 13 Costello (Spielzeit 18:23 Minuten), 1:1 61 Bassen / Assistenten 68 Jurcina + 91 Dupuis (19:12), 2:1 9 Buck / 16 Bast + 68 Jurcina (21:09), 3:1 16 Bast / 41 Acton – 5:4-Überzahl Nürnberg (30:58), 3:2 74 Saponari / 86 Pietta + 91 Bruggisser – 6:5-Überzahl Krefeld (48:35), 3:3 86 Pietta / 74 Saponari (51:27), 3:4 91 Bruggisser / 57 Caron + 13 Costello (55:00).

Schiedsrichter: Rainer Köttstorfer + Christoffer Hurtik
Linesmen: Maksim Cepik + Thomas Kalnik.

Strafzeiten: Nürnberg 4 (2 x 2 Minuten) – Krefeld 14 (7 x 2 Minuten).

Zuschauer: 4357 (in der ARENA Nürnberger Versicherung).

Autor: Klaus Meßenzehl
Fotos: ISPFD
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