Fußball
2. Liga: SpVgg. Greuther Fürth – 1. FC Magdeburg 4:5
Niederlage wegen 20-minütigem kollektivem Versagen
In einem denkwürdigen Spiel verlor das Kleeblatt zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg 4:5.

25-Brynjar Ingi Bjarnason (FÜ) muss zusehen wie Torwart 1-Dominik Reimann den Flankenball fängt
Nach früher Führung durch Brynjar Bjarnason ermöglichten die Fürther den Gästen in nicht einmal 20 Minuten fünf Tore. Trotz großer Moral und weiteren Treffern von Doni Arifi, Jan Elvedi und, gleich nach der Pause, Sayfallah Ltaief reichte es aber am Ende nicht mehr zum Punktgewinn.
Das 20-minütige kollektive Versagen im Zeitraffer:
13.: Rayan Ghrieb schießt Reno Münz an, der Ball segelt abgefälscht zum 1:1 ins lange Eck, unhaltbar für Timo Schlieck.
15.: Mateusz Zukowski läuft auf halbrechts in den Strafraum und trifft mit Flachschuss zum 1:2.
23.: Ghrieb triftt nach Rückpass von Baris Atik aus 15 Metern zum 1:3.
29.: Zukowski schießt nach Vorarbeit von Atik zum 1:4 ein.
32.: Wieder ist es Atik, der Zukowski bedient, der ist allein vor Schlieck und schießt an ihm vorbei zum 1:5 ein.

25-Brynjar Ingi Bjarnason (FÜ) gegen 17-Alexander Nollenberger
Kleiner Hoffnungsschimmer kurz vor der Pause
42.: Eine Ecke von Branimir Hrgota köpft Doni Arifi zum 2:5 ein.

Fürth kann auch diese Chance gegen Gästetorwart 1-Dominik Reimann nicht nutzen
Nachspielzeit der ersten Hälfte: Nach einer Ecke kommt es zu einem Gewühl vor dem Tor des FCM. Jan Elvedi behält die Übersicht und schießt zum 3:5 ein. Dann ging eine der irrsten Halbzeiten in der Geschichte des Ronhofs zu Ende.

9-Maximilian Breunig kann seine Chance gegen 15-Jan Elvedi (FÜ), 4-Philipp Ziereis (FÜ) und Torwart 21-Timo Schlieck (FÜ) nicht nutzen
Die zweite Hälfte ging gleich so weiter: Sayfallah Ltaief nutzte in der 47. Minute einen zu schwachen Rückpass von Atik, lief allein auf Dominik Reimann zu und lupfte die Kugel zum 4:5-Anschlusstreffer ins Netz.

29-Rayan Ghrieb gegen 11-Aiman Dardari (FÜ)
Die Gäste versuchten nun, mit viel Zeitspiel wieder Ruhe in ihre Aktionen zu bringen, was ihnen mit zunehmender Dauer auch gelang. So konnten sie das Kleeblatt von ihrem Tor wieder fernhalten.

6-Dariusz Stalmach gegen 28-Doni Arifi (FÜ)
In der 57. Minute war es allerdings wieder Ltaief, der nach Zuspiel von Hrgota rechts in den Strafraum eindrang, seinen Schuss wehrte Reimann zur Ecke ab. Erst in der 69. Minute mal wieder was von Magdeburg, doch Philipp Herchers Kopfball aus zehn Metern war sichere Beute von Schlieck.

4-Philipp Ziereis (FÜ)
Die Gäste zogen sich mit zunehmender Spielzeit immer weiter zurück, die Räume wurden nun enger. So gab es zunächst keine weiteren Chancen, bis Hercher in der 82. Minute aus 18 Metern zum Schuss kam, aber über das Tor zielte.

7-Dennis Srbeny (FÜ) und 44-Mehmet Avlayici (FÜ) gegen 6-Dariusz Stalmach und 18-Richmond Tachie
Das Kleeblatt hatte seine beste Chance zum verdienten Ausgleich, als die Nachspielzeit schon abgelaufen war. Eine Ecke köpfte Münz auf das Tor. Alexander Nollenberger klärte auf der Linie, die Kugel war schon zur Hälfte hinter der Linie. Nollenbergers Klärung traf den aufgerückten Schlieck, von dessen Körper der Ball zu Reimann sprang, der ihn festhalten konnte. Es war die letzte Gelegenheit, danach war Schluss.
Text: sgf (ISPFD)
Titelfoto: Fürths Spieler können ihr kollektives Versagen nicht fassen
Fotos: ISPFD
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